Werbehinweis

Hochbegabung erkennen – Ist mein Kind hochbegabt?

Hochbegabung erkennen: Ist mein Kind hochbegabt?


Ist mein Kind hochbegabt? Wir zeigen Symptome und Merkmale, die im Verhalten schon ab dem Kindergartenalter auf eine Hochbegabung hindeuten können

Teil 3 der Artikelserie Hochbegabung

Checkliste für Hochbegabung?

Woran erkennt man, dass ein Mensch, hier im Besonderen ein Kind, hochbegabt ist? Es wäre einfach, wenn es eine Checkliste gäbe, die man abarbeitet und wenn man alle Punkte mit ja beantwortet hat, weiß man, das Kind ist hochbegabt. So leicht ist es aber leider nicht. Es gibt einige Hinweise, die auf eine Hochbegabung hindeuten, aber letztlich verschafft nur ein Test Klarheit.

Woran erkenne ich, ob mein Kind hochbegabt ist?

Trotzdem sollte man diesen Hinweisen Beachtung schenken, da sie auch helfen können das Verhalten seines Kindes besser einzuordnen. Allerdings kann man nicht sagen, wenn ein Punkt zutrifft, ist das Kind hochbegabt. Genauso wenig wie, es müssen alle Punkte zutreffen, um eine Hochbegabung zu diagnostizieren. Die Liste dient nur dazu, die Menschen im Umfeld sensibler zu machen und eventuell weitere Schritte zu unternehmen.

Merkmale und Symptome, die auf Hochbegabung hindeuten können

  • Braucht ein Kind wenig Schlaf?
  • Ist das Kind lärmempfindlich?
  • War das Kind als Neugeborenes erstaunlich wach (herumschauen, Kopf heben und drehen, Gegenstände fixieren usw.)?
  • Hat das Kind die Krabbelphase übersprungen und ist gleich gelaufen?
  • Lernt ein Kind früh rechnen? Kann es schon vor der Schule lesen?
  • Bevorzugt das Kind Kombinations-, Konstruktions- und Lernspiele?
  • Ist sein Wortschatz außergewöhnlich groß? Hat es nie in der Babysprache gesprochen, sondern gleich „richtig“?
  • Verblüfft es mit logischem Denken? Versteht es Aufgaben und Sachverhalte sehr schnell? Hat es eine besonders schnelle Auffassungsgabe?
  • Löchert es mit Fragen und ist extrem Wissbegierig?
  • Hat das Kind für Routine- und Alltagsaufgaben keine Lust und zeigt sich dabei gelangweilt?
  • Sind Diskussionen mit ihm anstrengend, da es immer noch stichhaltige Argumente vorbringt und meistens auch noch eine letzte Antwort findet?
  • Kann es sich sehr lange und intensiv auf eine Aufgabe konzentrieren, wenn diese für es interessant ist?
  • Ist das Kind sehr selbstkritisch? Strebt es nach Perfektion? Erscheint die Diskrepanz zwischen dem, was es „im Kopf hat“ und dem, was es mit den Händen umsetzen kann, riesengroß?
  • Regiert es mit Wutausbrüchen und wird zornig, wenn es aufgrund körperlicher Unzulänglichkeit Dinge nicht wie geplant umsetzten kann?
  • Verhält sich das Kind in der Schule auffällig? Spielt den Klassenclown? Verweigert gar den Unterricht oder hat vor der Schule häufig Bauch- oder Kopfschmerzen?
  • Ist das Kind sehr sensibel? Reagiert es sehr sensibel gegenüber Ungerechtigkeit und setzt sich gerne für Schwächere ein?
  • Vermeidet es körperliche Auseinandersetzungen?
  • Hat das Kind wenig Freunde und beschäftigt sich lieber mit sich selbst? Sucht es eher Freundschaften unter Gleichbefähigten?

Anhand dieser Auflistung ist erkennbar, dass hochbegabte Kinder sich in vielen Bereiche nicht so verhalten, wie man es von einem Kind gewöhnt ist.


Verhält sich mein Kind altersgerecht?

Schwer ist es, das eigene Kind einzuordnen. Insbesondere wenn es das erste Kind ist und man keine Vergleichsmöglichkeiten mit Geschwistern oder anderen Kindern hat. Dann fällt es den Eltern meist erst auf, dass irgendetwas nicht „normal“ ist, wenn das Kind einen Kindergarten besucht, sie eventuell sogar von den Erzieherinnen auf „Besonderheiten“ hingewiesen werden. Wir als Eltern neigen dazu, es als normal anzunehmen, wenn unser Kind schon im Kindergarten rechnen kann oder nicht so leicht Freundschaften schließt. Es wird als introvertiert eingeordnet und damit einem Typ zugeordnet.

Jedes Kind ist besonders – aber was ist noch „normal“?

Alle Eltern sehen in Ihrem Kind was Besonderes, was ja auch genau richtig ist, denn schließlich lieben wir unsere Kinder so, wie sie sind. Aber genau aus diesem Grund übersehen wir oft, dass es auch Besonderheiten gibt, die für ein Kind eben nicht „normal“ sind. Diese zu erkennen ist für Eltern oft schwierig. Viele möchten es nicht wahrhaben, dass irgendetwas anders ist.

Keine Scheu vor professionellem Rat

Doch um seinem Kind die Zeit des Heranwachsens zu erleichtern oder zu verschönern, es zu fördern und ihm bei Problemen zu helfen, eben auch wenn es anders ist, ist es sinnvoll, sich mit dem Thema zu beschäftigten und bringt für die ganze Familie Vorteile. Aus diesem Grund kann ich nur jedem raten, wenn er unsicher ist, warum sich sein Kind so verhält oder entwickelt, professionellen Rat einzuholen.

© familienkost.de
* Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen. (Dies ist ein Affiliate-Link, der uns beim Kauf mit einer kleinen Provision unterstützt dieses Familienmagazin zu finanzieren. Für euch ändert sich am Preis dadurch nichts.)
Zur Kategorie Schule

Zur Kategorie Hochbegabung

Schlagworte: