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Topaktivitäten in Luang Prabang

Topaktivitäten in Luang Prabang


Holzschnitz-Workshop bei Mister Long

Wir machen einen Holzschnitz-Workshop bei Mister Long, gefunden über die Backstreet Academy, die Workshops an lokale Handwerker vermittelt. Drei Tage (und ca. fünf Stunden am Tag) verbringen wir beim Schnitzen einer Schildkröte, von 32 Schachfiguren, einer Lotusblüte, einem Handy und einem Türschild.

Wir werden von Mr. Lon und seiner Frau bei ihnen zu Hause mit gekochten Erdnüssen, Bananenchips, selbst gemachten Eistee bewirtet, sitzen mit dem Meister gemeinsam im Hof und schnitzen im Schatten. Und das ganze für 15 Euro pro Person!

Holzschnitz-Workshop in Luang Prabang
Holzschnitz-Workshop in Luang Prabang

Erkundet mit dem Fahrrad die Innenstadt und die Umgebung Luang Prabangs!

Hier ist der Verkehr spärlich und gemessen an asiatischen Standards, gemäßigt bis schläfrig. Viele Unterkünfte vermieten Fahrräder oder stellen sie kostenlos zur Verfügung.

Wir fahren in die Papierschöpfwerkstatt von Mister Laa (am östlichen Mekong- Ufer, 4 km nördlich der Innenstadt), dürfen Blütenpapier gestalten und selbst schöpfen und Sandkunstwerke in Form von Maulbeerbäumen herstellen. Aus deren Rinde wird ebenfalls das Papier hergestellt oder aus Bananenblättern oder Elefantendung. Maulbeerbaumrinde muss dazu eingeweicht, 24 h gekocht, geschält und gewaschen, anschließend gestampft werden. Das resultierende, zart geflockte Material kann dann zum Papierschöpfen genutzt werden.

Papierschöpfen in Luang Prabang
Papierschöpfen in Luang Prabang

UXO-Besucherzentrum

Wir besuchen das UXO-Besucherzentrum, welches uns über die Unexploded Ordnances in Laos, den ersten und zweiten Indochinakrieg und das Flächenbombardement der USA informiert.

Laos ist das am stärksten bombardierte Land der Erde, gemessen an der Einwohnerzahl! Sowohl Nordlaos, als auch der Versorgungsweg Hoh-Chi-Minh-Trail durch Südlaos und Kambodscha der Vietkong nach Südvietnam, stellen die am stärksten bombardierten Regionen dar.

Über ein Drittel der Bomben sind nicht explodiert und lauern noch immer auf spielende Kinder, Bauern und Metallsucher. Pro Tag werden Schätzungen zufolge noch immer drei Laoten durch UXOs verletzt. Die Aufklärung der Landbevölkerung zeigt jedoch große Wirkung, Kinder werden angehalten nicht mit spitzen Gegenständen zu graben, Feuer nur auf Steinen zu entfachen und jedes UXO zu melden und nicht mit einem Ball zu verwechseln. Die damaligen US Bomben trugen nämlich kleine Bomben in ihrem Bauch, die sie nach Abwerfen frei ließen und von denen jede einzelne einen Zerstörungsradius von 30 m hat.

Über neun Jahre lang hat die USA im Schnitt alle sieben Minuten eine Bombe abgeworfen. Die Bilder im kostenfreien UXO Besucherzentrum sind wohl gewählt, der Film informativ, doch für unser visuell sehr sensibles Kind nicht geeignet. Wir lesen ihr die Informationstafeln und sprechen noch tagelang über die Indochinakriege (denen instabile Bürgerkriegs-ähnliche Zustände in Laos folgten).

Heiliger Hügel Mount Phousi

Zum Sonnenuntergang erklimmen wir den heiligen Hügel Mount Phousi inmitten der Innenstadt Luang Prabangs und genießen einen herrlichen Blick auf Stadt, umgebenden Berge und zwei Flüsse. Kloster und goldene Buddhas säumen unseren Weg. Schreitet man auf der Mekongseite hinab, landet man direkt bei dem Nachtmarkt, der Essensstraße voller Straßenständen mit Sandwiches, Süßigkeiten, Smoothies und asiatischen Fast Food – lecker!

Königspalast

Der ehemalige, in Gemeinschaft mit den französischen Kolonialherren 1905-1906 erbaute Königspalast ist mittlerweile ein (Heimat-) Museum und wunderschön erhalten. Im dazugehörigen buddhistischen Haw Pha Bang Tempel befindet sich die Statue Phra Bang, eine Buddha Statue ursprünglich zwischen dem 1. und 9. Jhd. n. Chr. in Sri Lanka angefertigt, die dem Prinz Fa Gnum des Realms der Tausend Elefanten von Angkor geschenkt wurde.

Phra Bang gab Luang Prabang seinen Namen und dem heutigen Laos sein Nationalemblem. Jedes Jahr zum laotischen Neujahr prozessiert Phra Bang herschaftlich, pompös und bunt auf einer Sänfte, getragen von acht Mönchen durch die Straßen der Altstadt. Die einstündige Tanzvorstellung des königlichen (Amateur-) Theaters, das laotische Legenden tanzend-traditionell erzählt, rundet unseren Besuch ab.

Kaskadenwasserfälle Kuang Si

Mit dem obligatorisch überfüllten Minivan fahren wir 35 km zu den wunderschönen Kaskadenwasserfällen Kuang Si. Zugegeben, hier gibt es viele Touristen, doch für den Nationalpark wird gut gesorgt und Kuang Si, der große, beschwimmbare, türkisfarbene Pools bildet, ist es definitiv wert! Das Wasser ist herrlich kühl, glitzert in der Sonne, umgeben von ohrenbetäubenden Dschungel, der sogar die chinesische Reisegruppe übertönt. Dort angesiedelt ist auch eine (international geführte) Auffangstation für Mond- und Sonnenbären.

Wasserfall in Luang Prabang
Wasserfall in Luang Prabang

Kulturzentrum Luang Prabang

Ein absolutes Highlight für Familien ist das kleine, aber feine Ethnologie und traditionelle Kulturzentrum Luang Prabang (www.taeclaos.org). Hier gibt es Arbeitsblätter für Kinder, nach deren Bearbeitung eine Medaille wartet, Filme, Hörbeispiele, eine informative Abteilung über Handwerkskunst und Musikinstrumente und die Vorstellung der fünf größten laotischen Ethnien. Es gibt Puzzle zur Geographie Laos, traditionelle Kleidung zum Verkleiden, kleine Webrahmen, Stifte, Ausmalbilder, Musikinstrumente zum Bespielen, uvm. Im sich anschließenden Shop gibt es fair trade Produkte zu kaufen, angefertigt von Mitgliedern sozial gefährdeter Minderheiten.

Sandkunst in Luang Prabang
Sandkunst in Luang Prabang

Bootsfahrt auf dem Mekong

Unseren letzten Tag in Luang Prabang verbringen wir auf dem Mekong: über vier Stunden genießen wir die Landschaft und das Leben von Mensch und Tier in und an dem Fluss entlang von einem Langboot (auch Slow boat genannt) aus, um zu den Pak Ou Höhlen der 1000 Buddhastatuen zu gelangen.

Hier warten zwei eindrucksvolle heilige Felsformationen aus Kalkstein, die nur vom Wasser aus erreichbar sind. Sie galten bereits vor dem Buddhismus als Heimat der Naturgötter und wurden im 16. Jahrhundert dem Buddhismus adaptiert. Sie dienten während der Bürgerkriege und der Indochinakriege als Versteck für Buddhastatuen und bis heute als Wallfahrtsort zum Laotischen Neujahr.

Tempelanlagen bestaunen

Unser letzter Tipp: Sich Zeit nehmen für das Bestaunen der wunderschönen Tempelanlagen, u.a. den aus dem 16. Jahrhundert stammenden Wat Xieng Tong, doch schlendernd man die Sisavong Road entlang, die Verlängerung der Tourist Street, kommt man an weiteren, sehr gepflegten, glänzend golden strahlenden Tempel- und Klosteranlagen voller Mönche allen Alters in ihren dreiteiligen, orange farbenen Roben und kahl rasierten Köpfen vorbei.

Buddha Statue in Luang Prabang
Buddha Statue in Luang Prabang

Nach zehn Tagen geht es weiter, ähnlich der Busfahrt, die uns hierher brachte,verlassen wir den bergigen Norden Laos, diesmal nach Osten zur vietnamesischen Grenze: 26 (sechundzwanzig!!!) Stunden Busfahrt sollen uns sicher, erholt, entspannt und ausgeschlafen nach Hanoi bringen (kleiner Witz ;))...

Hier findest du alle Infos und laufende Reiseberichte zu Veras Weltreise 2018/19.

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