Ein Wochenende in Brisbane

Ein Wochenende in Brisbane


Wir verbringen ein herrliches Wochenende in Brisbane bei einer irisch-griechisch-australischen Couchsurfingfamilie mit großem Haus, zwei Teenagerjungs und einem Babyhund namens Maya.

Unser Töchterlein verschwindet im Legozimmer der Jungs oder spielend mit dem Minipudelmix und ward nicht mehr gesehen. Wir Erwachsene machen Musik oder Lauschen dieser, auf der Gitarre und der irischen Concertina, schlürfen eiskalten Weißwein unter dem Deckenventilator und schauen einen unserer Lieblingsfilme: Once*. Mit eigenem Eingang, Bad und Küche fühlen wir uns unabhängig und doch jederzeit im Familienhaus willkommen.

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Einen ganzen Tag verbringen wir in Brisbanes Southbank, einer artifiziell angelegten Parklandschaft, durchbrochen von Wasserspielplätzen, Wasserläufen, Pools und Sandstränden. Hier gibt es alles, was man für einen schönen Sommerausflugstag mit Familie oder Freunden benötigt: Restaurants, eine Promenade entlang des Brisbane-Rivers, viele Schattenplätze, Kletterbäume und Spielplätze, kostenfreie Barbecues und jede Menge kleine Geschäfte. Die kleinen Shuttlefähren auf dem Fluss sind kostenfrei. Am Wochenende ist es richtig voll, aber immer kostenlos und die Swimmingpools sind stets von Bademeistern überwacht.

Brisbane Southbank

Die Gold Coast und Brisbane gehören dem gleichen Nahverkehrssystem (TransLink von queensland Government) an, sodass sog. Go Card Passes, mit denen sich vergünstigt Bus und Bahn fahren lässt, überall gelten. Auch alle Museen in der Hauptstadt Queenslands sind, mit Ausnahme mancher Sonderausstellungen, kostenfrei.

Wir besuchen das Queensland Museum mit einer kleinen, aber feinen Ausstellung über die australische Tierwelt an Land, der Luft und im Wasser und über Dinsosaurier. Derzeit ebenfalls vorhanden ist ein Science Lab für Kinder, eine Ausstellung über Affen und die menschliche Evolution und über den zweiten Weltkrieg (jeweils kostenpflichtig).

Brisbane Queensland Museum Monkey

Danach geht es weiter in das Museum of Modern Arts, welches zu dem größeren Arts Museum gehört. Die Ausstellungsstücke über indigene Kunst ist hervorragend und durch das ganze Museum gibt es extra Aktivitäten und Hinweisschilder für Kinder (so werden Dreaming Geschichten zu einzelnen Exponaten erzählt oder es gibt Zeichenbretter und Bleistifte zum Abmalen des Lieblingsbildes). Auch in der extra Kinderecke gibt es herrliche Aktivitäten: Ketten und Masken werden gebastelt, gemeinsam werden mit anderen Kindern vergängliche Kunstwerke aus Licht und Schatten kreiert. Natürlich sind alle diese Aktivitäten ebenfalls kostenlos.

Brisbane Kunst Museum

Wir fühlen uns in der Hochhausstadt ohne Meeresstrand, dafür voller Universitäten, multinationalen Bewohnern und Kulturangeboten rundum wohl.
20.11.2018

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