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An der Gold Coast in Surfers Paradise

An der Gold Coast in Surfers Paradise




Nächtelange tropische Gewitter, meterhohe Wellen und gnadenloser Sonnenschein: unmittelbar fühlen wir uns an der Gold Coast wohl.

Wir wohnen erstmalig bei guten Freunden, die wir bereits mehr als zehn Jahre kennen. Nach ca. vier Stunden Flug mit der Low Budget Airline Jet Star (die regelmäßig unschlagbare Angebote zu günstigen Preisen und unmöglichen Zeiten haben ;)), werden wir herzlich am Flughafen der Gold Coast in Coolangatta empfangen und machen gemeinsam im Strandappartment in Palm Beach, südlich von Surfers Paradise, Urlaub: nichts als das Rauschen der brechenden Wellen ist zu hören, 100 Kinderschritte trennen uns von dem Pazifik, die bodentiefen Fenster werden ab 4.30 Uhr von der gleißend hellen Sonne erleuchtet.

Viele Süßwasserflüsse münden hier ins Meer (so genannte Creeks) und bieten ruhigere Gewässer, dank der flachen Ufer super geeignet für kleinere Kinder.

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Surfen an der Goldcoast

Töchterlein und Ehemann lernen surfen, ich bleibe bei den Bodyboards und meinen Büchern am Strand. Jeden Tag verbringen wir mehrere Stunden am Strand, tauchen durch Wellen, überschlagen uns, schürfen uns die Knie auf und fallen vom Surfbrett: der Akku unseres fliegenden Fischstäbchen (Töchterchens selbst ausgedachter Name) geht niemals leer.

Ein Glück gibt es an der Gold Coast keine Krokodile und Box Jellyfische, deren Gift für Menschen tödlich ist. Lediglich Quallen, die unangenehme Quaddeln hinterlassen, soll es geben. Wir begegnen ihnen nicht, dafür handele ich mir in den ersten fünf Minuten im Meer einen ordentlichen Pferdekuss meines Surfbretts ein.

Der östliche Punkt Australiens: Cape Byron

Einen Tagesausflug besuchen wir den östlichsten Punkt Australiens: Cape Byron in Byron Bay. Wunderbar aufbereitete Geschichte findet sich im winzigen Museum am Boden des Leuchtturms, welches ebenso wie die halbstündige Führung inklusive Aufstieg auf den Leuchtturm, kostenlos ist. Er ist noch immer in Betrieb und gilt besitzt das stärkste Licht aller Leuchttürme auf der südlichen Hemisphäre.

Insgesamt finden sich in Australien noch über 200 aktive Leuchttürme. In der Bucht direkt davor finden sich die Julian Rocks und die Heimat eines 42 Delphin-starken Schwarms. Auf dem Weg dorthin halten wir in einer Pflanzenaufzuchtstation und lernen über Bush-Takka, endemische, essbare Pflanzen Australiens, essen Fish and Chips in Cudgera und testen diverse Strände entlang der wunderschönen, von Naturreservaten durchbrochenen Gold Coast.

Currumbin Wildlife Sanctuary

Töchterlein liebt die australische Tierwelt und wir verbringen einen ganzen Tag im Currumbin Wildlife Sanktuary. Tollerweise arbeiten unsere Freunde dort als Volontäre und wir bekommen eine private Führung und viel Hintergrundwissen vermittelt.

Sogar ein Tierkrankenhaus gibt es dort, dessen Operationssaal nur durch eine Glasscheibe von uns Zuschauern getrennt ist.

Der Eintritt ist mit mehr als 50 Dollar pro Person teuer, aber lohnenswert. Jede Menge Shows sind lehrreich und kurzweilig: wir bestaunen Tasmansiche Teufel, Wombats, Koalababys, Echidnas, Dingos, Pelikane, Aale bei der Fütterung (diese können tatsächlich 48 Stunden an Land überleben um ihre jährliche Wanderung vom Ozean in die innerländischen Süßwasserseen zum Laichen zu bewältigen!).

Überall im Park finden sich Lizards und Echsen, am häufigsten vertreten ist der Wasserdrachen, der bis zu 60 cm lang werden kann.

Australische Grundsätze – Überlebenswichtig!

An der Gold Coast lernen wir australische Grundsätze: No flag, no swim (was so viel heißt wie: schwimme niemals an einem unbewachten Strand)! und (wenn man Schlangen sieht:) Leave them alone!

Apropos lernen: Töchterlein darf diese Woche auf Schulaufgaben der herkömmlichen Art verzichten und ein Referat über ein australisches Tier ihrer Wahl erarbeiten: sie entscheidet sich für den Tasmanischen Teufel, liest in Büchern, macht Fotos im Wildlife Park und erstellt unter Anleitung eine knallbunte Powerpoint Präsentation. 3.32 Minuten dauert das Referat-Video, das sie ein wenig verlegen und stolz zugleich an ihre Klassenlehrerin sendet.

Tasmanischer Teufel

Indoor Skydive Flug in Surfers Paradise

Ein absolutes Highlight, das wir Töchterlein schenken ist der Indoor Skydive Flug in Surfers Paradise, welches sich ansonsten als hippe Party-Town erweist. Derzeit sind die Schoolies dort unterwegs, die High School Absolventen aus ganz Australien, die eine Woche Party machen, bevorzugt an der Gold Coast oder nördlich von Brisbane.

Indoor Sky Dive Gold Coast Australien

Jeweils eine Minute dauert ein Flug, Kinder ab drei Jahren dürfen bereits nach einer einstündigen Einweisung mitfliegen, auch Menschen mit Behinderungen steht das Flugzentrum von iSky offen. Der Preis von 69 Dollar (ca. 50 Euro) ist unschlagbar und gilt nur unter der Woche und nicht in der Ferienzeit.

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Abends gibt es Nachtwanderungen am Strand mit Taschenlampen, in deren Strahl wir aberhunderte von Krebsen entdecken: durchschimmernd weiß mit hochstehenden Äuglein flitzen sie ins Meer.

Zuvor haben wir uns mit dem australischen (oder doch neuseeländischen?) Dessert Pavlova den Bauch voll geschlagen: ein typischer Weihnachtsnachtisch aus Merengue, Sahne und Saisonobst (Maracuja, Mango, Kiwi, Kirschen, evtl. Erdbeeren oder Äpfel).

Weihnachtsnachtisch Dessert Australien

Danach verbringen wir Erwachsenen auf der Dachterrasse viel Zeit mit Quatschen, in Erinnerungen Schwelgen, Lachen und Erzählen und nebenbei mit der Planung unserer bevorstehenden, zwölf tägigen Allradtour mit Dachzelt im Outback und dem Buchen von Flügen (nach Myanmar und Thailand).

30.11.2018

Hier findest du alle Infos und laufende Reiseberichte zu Veras Weltreise 2018.


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