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Märchen für Grundschulkinder

Märchen für Grundschulkinder


Ein Loblied auf berühmte & unbekannte Märchen, die den inneren Moralkompass unserer Kinder justieren & ihrer Entwicklung dienen

Was wären wir ohne Märchen?
Groß und Klein haben sie nötig,
um die Reise des Lebens angenehmer zu gestalten.

(Chadidscha Hassan)

Märchen kennen wir alle und lesen sie auch gerne unseren Kleinen vor: egal ob die Klassiker der Gebrüder Grimm* wie Aschenputtel, Schneewittchen oder Rotkäppchen - unsere Kindergartenkinder genießen Kuschelstunden auf Mamas oder Papas Schoß und lernen über Gerechtigkeit und Unrecht auf der Welt.

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Märchen helfen, den inneren Moralkompass unserer Kinder zu justieren.

Sie regen die Fantasie an, geben Familien Gesprächsstoff und Qualitätszeit. Somit sind Märchen wahre Schatzkisten der Erzählkunst, wahre Zaubermittel für Kinderhirne (Gerad Hüther, Zeitschrift Märchenforum Nr. 63).

Märchen vorlesen Grundschulkind

Doch mit dem Erlernen des Lesens in der Grundschule muss es mit dem Vorlesen nicht vorbei sein.

Vorlesen ist nach wie vor wichtig zur Entwicklung des Wortschatzes. Es erleichtert Nähe, die im Alltag von Räubertöchtern und Fußballhelden vielleicht schwerer angenommen werden kann als vom müden, kuschelnden Zweijährigen. Die, die Nähe und Aufmerksamkeit aber noch mindestens genauso nötig haben, als Kraftquelle um sich im (neuen) Schulalltag, bei Streitigkeiten mit Freunden und in der zunehmenden Hektik zu recht zu finden.

Warum also nicht ein schönes Einschlafritual etablieren und hierbei weiterhin Märchen vorlesen, den Kuscheltank auffüllen und evtl. sogar Einblicke in die kindliche Seele erhalten, wenn unsere Kinder im Land der Dämmerung ihre innersten Beweggründe mit uns teilen?

Märchen entschleunigen ganz wunderbar, häufig finden sich auch für größere Kinder noch Lieblingsmärchen, die als besonders tröstlich empfunden werden und gerne immer wieder gelesen werden. Für unser Räubermädchen ist dies momentan das Märchen Das Auge des Drachens aus China. Sie liest selbstständig, holt ihr Märchenbuch als Schatz aus unseren Reiserucksäcken hervor und lässt sich bei stundenlangen Zugfahrten oder abends beim Kuscheln ebendiese selbst gelesenen Märchen nochmals vorlesen.

Tiermärchen nehmen häufig eine besondere Stellung ein, sind die Charaktere klar verteilt und können fantasievoll nachgespielt werden. Übrigens ist es für Töchterlein noch selbstverständlich, nach Zwergenspuren und ihren Höhlen Ausschau zu halten.

Drachenmärchen auf der anderen Seite bringen den Kindern wohlige Schauer, stehen die Drachen doch häufig für etwas Schauerliches, das größer ist als man selbst – vielleicht ähnlich manch eigener Ängste? So kann man sich gruseln, ist sich eines guten Endes jedoch gewiss und zusätzlich ganz sicher auf Mamis Schoß.

Kettenmärchen sind für jüngere Kinder schön, können sie interaktiv helfen, alle Mitwirkenden aufzuzählen.

Märchen füllen die inneren Ressourcen auf, bei ihnen können Kinder vertrauen: egal, was passiert: am Ende wird alles gut.

Märchen - Ende gut, alles gut

Märchen lehren, sich seiner inneren Stärke bewusst zu werden und in sich selbst zu vertrauen. Häufig sind es zunächst kleinere, schwächere, jüngere, ärmere Helden, die am Ende die gewitztere, bessere und stärkere Idee haben. Sie kämpfen mit den Widrigkeiten ihres Lebens auf ganz eigene, kreative Weise. Sie stehen unbeirrt für Gerechtigkeit ein. Selbstverliebtheit, Habgier und Egoismus werden in Märchen der ganzen Welt verurteilt.

Doch die Helden müssen nicht alleine bestehen: zumeist haben sie Helfer, sodass diverse Rollenvorbilder zur Verfügung stehen.

Helden sind sich auch nicht zu schade, (Feen) um Hilfe zu bitten und gemeinschaftlich Abenteuer zu bestehen. Eigenschaften, wie wir auch unseren Kindern wünschen. Gerade auch Heldinnen sind oft anders, als die Norm es verlangt. Sie streben trotz Charaktereigenschaften, die unsere jungen Prinzessinen lieben (wie Schönheit und Klugheit) mit Witz, Frechheit, Einfallsreichtum ein selbstbestimmtes Märchenleben an.

Fragen, die auch Erwachsene häufig umtreiben, werden in Märchen sanft und (bei der richtigen Auswahl) kindgerecht behandelt:

Was ist wirklich wichtig im Leben?
Wer bin ich?
Welche Stärken habe ich?
Was ist Moral?


Bei diesen großen Fragen ist es besonders wichtig, dass wir Eltern/Erwachsene Vorleser uns auch nach dem Lesen noch Zeit für Fragen/Diskussionen und einen Einblick in den kleinen Kinderkopf nehmen.

Häufig geht es in Märchen auch um die Gegenteile von Nähe und Freiheit, Abenteuerlust und Geborgenheit. Themen, die beim Erwachsenwerden nicht aktueller sein könnten.

Ich plädiere hiermit ganz klar für mehr Märchen im (Kinder-) Leben!

Unsere momentanen Favoriten an Märchenbüchern:

Märchen von Astrid Lindgren* (Oetinger Verlag)
- ab sechs Jahren zum Vorlesen
- ab neun Jahren zum begleiteten Selbstlesen, denn die Märchen werfen durchaus Fragen auf

Kindermärchen aus aller Welt* (Mutabor Verlag)
Mit einem Vorwort von Gerald Hüter.

Blaue Prinzen und andere böse Buben – zehn ganz erstaunliche Märchen* (Hanser Verlag)

Die schönsten georgischen Märchen* (Insel Taschenbuch)

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