K - wie Kaki

Kaki - vielseitig und prall gefüllt mit Vitaminen


Diese etwas exotisch aussehende Frucht ist nicht nur gesund und sehr nährstoffreich, sie hat auch einen einzigartigen, süßlichen Geschmack - nicht umsonst wird sie in Asien als Götterfrucht bezeichnet. Ob als Snack zwischendurch, im Salat oder als Zutat in einer Sauce - meine Familie liebt diese außergewöhnliche Frucht.

Saison und Name

Hierzulande startet die Saison im Oktober und endet im Januar, wobei Kakis natürlich auch zu jeder anderen Jahreszeit aus Spanien, Italien oder Israel und nach Deutschland importiert werden. Ihren erhabenen Beinamen hat die orangefarbene Frucht erhalten, weil ihre Gattung den Namen "Diospyros kaki" (griechisch: Frucht der Götter) trägt. Im Übrigen wachsen die Früchte an über zehn Meter hohen Bäumen, die zur Gattung der Ebenholzbäume gehören, und sind aus botanischer Sicht - auch wenn sie auf den ersten Blick nicht so aussehen - eigentlich Beeren.

Kaki oder Sharon-Frucht: Was ist der Unterschied?

Die orange-braune, aus Asien und Nordamerika stammende Frucht wird oft mit der ähnlich aussehenden Sharon-Frucht verwechselt. Allerdings ist die Kaki kleiner und runder und von ihrer Konsistenz her weicher. Die Sharon-Frucht hat eine rötliche Färbung und - im Gegensatz zur Kaki - eine glatte Schale. Die Sharon-Frucht ist außerdem das Produkt der Kreuzung zwischen der asiatischen und der europäischen Kaki und stammt aus Israel.

Wie schmeckt die Kaki?

Das süße Fruchtfleisch einer reifen Kaki erinnert am ehesten an den Geschmack eines Pfirsichs mit einem Hauch Vanille oder Karamell. Unreife Früchte hingegen haben oftmals einen bitteren Geschmack und können mitunter sogar ein pelziges Gefühl im Mund auslösen. Das liegt an den in der Schale enthaltenen Gerbstoffen (Tanninen). Auch wenn es sich im Mund nicht so angenehm anfühlt, kann ich dich beruhigen, denn diese Stoffe sind nicht schädlich.
Unreife Früchte kannst du übrigens daran erkennen, dass sie noch hart sind und eine feste Schale und eine hellere Färbung haben.
Reife Sharon-Früchte schmecken im Vergleich zu Kakis weniger süß, sogar etwas säuerlich. Deshalb sind Kakis allgemein beliebter, müssen aber fast immer nach dem Kauf nachreifen, da diese Frucht im Supermarkt in der Regel unreif angeboten wird.

Tipps zum Nachreifen

Am besten ist es, wenn du die Früchte entweder bei kühlen Zimmertemperaturen oder alternativ im Kühlschrank lagerst und sie regelmäßig auf ihre Härte überprüfst. Wenn du die Wartezeit etwas verkürzen möchtest, kannst du das Nachreifen beschleunigen, indem du ein paar Äpfel in direkter Nähe zu den Früchten aufbewahrst. Da die Äpfel das Reifegas Ethylen absondern, reifen Kakis dadurch schneller.
Reife Kakis erkennst du daran, dass sie besonders weich sind. Wenn du die Schale der Frucht mitessen möchtest, solltest du darauf achten, dass sie keine Druckstellen oder braunen Flecken hat.

Was macht die Kaki für Kinder so gesund?

In Asien heißt es schon seit langer Zeit, dass Kakis unter anderem bei Problemen mit dem Magen und dem Blutdruck sowie bei Husten und Durchfallerkrankungen helfen können - ein wahrer Gesundmacher also, der zur kalten Jahreszeit genau richtig kommt. Das liegt daran, dass sich direkt unter der Schale zahlreiche Vitamine und Nährstoffe befinden: Neben B-Vitaminen enthalten Kakis eine Menge an Vitamin C - eine echte Wundermischung für unser Immunsystem!
Kakis sind außerdem kalorienarm und enthalten darüber hinaus zahlreiche Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffe. Die perfekte gesunde Zwischenmahlzeit und lange haltbar obendrein.

Kaki ist gesund

Ab wann darf ich meinem Kind Kaki geben?

Es spricht nichts dagegen, deinem Kind zum Beikoststart (frühestens ab dem fünften Lebensmonat) Kakis anzubieten - wahlweise als Fingerfood oder im Brei. Allerdings solltest du sie unbedingt vorher schälen, denn die Schale ist einerseits nur schwer verdaulich und andererseits teilweise - je nach Anbaugebiet - mit Pestizidresten behaftet.
Zudem solltest du auch den Reifegrad der Früchte überprüfen, da eine unreife Kaki wegen ihres pelzigen Geschmacks deinem Baby vermutlich nicht schmecken wird. Reife Exemplare sind jedoch bei Kindern - wie die meisten süßen Obstsorten - sehr beliebt. Probiere es gerne aus, dein Baby wird sie sicher lieben!

Rezeptideen mit dem Winterobst Kaki:

  • Spekulatius Dessert mit Kaki
  • Winterlicher Obstsalat mit Kaki
  • Sharonfruchtkekse
  • Vanillequark mit Kaki
  • Kakikonfitüre
  • Streuselkuchen mit Kaki


Wissen über Kaki


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