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Warum wir alle ein bisschen mehr Greta sein sollten

Was wir als Eltern gegen den Klimawandel tun können


Viele kleine Schritte ergeben ein großes Ganzes. Als Eltern haben wir die Verantwortung, für und mit unseren Kindern gegen den Klimawandel zu kämpfen!

Als ich gestern Abend im Bett lag und nicht schlafen konnte, bin ich noch ein bisschen durch das TV-Programm gezappt und dann zufällig bei einer Sondersendung über Greta Thurnbergs Einfahrt in den Hafen von New York hängen geblieben.

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Für alle, die sie nicht kennen: Greta ist ein 16-jähriges Mädchen aus Schweden, die es sich zum Ziel gesetzt hat, gegen den Klimwandel zu kämpfen und die Welt aufzurütteln. Bekannt wurde sie durch ihre erfolgreiche Initiative Fridays for future, der sich europaweit tausende Schüler anschlossen. Greta wirft der globalen Führungselite vor, den Klimawandel seit Jahren zu verharmlosen und im Hinblick auf effektive Gegenmaßnahmen untätig zu bleiben.

Nun mag man über das „Schulschwänzen“ jeden Freitag denken was man will – um die Einsicht, dass sich unser Klima drastisch ins Negative wandelt werden wir langfristig nicht umherkommen. Unbequeme Wahrheiten tun leider richtig weh und es liegt in der Natur des Menschen, solche Dinge von sich zu schieben und abzulehnen. Wenn wir dies jedoch weiterhin mit dem Klimawandel tun, ist es irgendwann bald zu spät. Ja – es gibt ihn – den Klimawandel. Diskutieren möchte ich das an dieser Stelle nicht, verweise aber alle Skeptiker an dieser Stelle beispielhaft zu diesem Artikel: Klimawandel leicht erklärt

Greta hat in ihrer Pressekonferenz gestern in New York erzählt, dass sie im Alter von 11 Jahren depressiv wurde, als ihr bewusst wurde, auf welches Untergangsszenario wir als Weltgemeinschaft zu steuern. Ich muss zugeben, dass es mir oft ähnlich ergeht, wenn ich auch ein Viertel Jahrhundert älter bin. Für Greta gab es dann nur einen Ausweg – sie versprach sich selbst alles in ihrer Macht liegende zu tun, um den Klimawandel aufzuhalten.

Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich dieses junge Mädchen bewundere und ich bin fest der Überzeugung, dass wir alle ein bisschen mehr Greta sein sollten.

Vor einiger Zeit habe ich in einem interessanten Artikel den Vergleich zwischen Klimaaktivisten und den Verfechtern der These, dass die Erde keine Scheibe sei, gelesen. Wer im späten Mittelalter behauptete, die Erde sei eine Kugel, wurde damals ketzerisch verhöhnt, so wie es aktuell leider auch viele Klimaaktivisten durch ihre Mitbürger erfahren müssen. Weltverändernde Wahrheiten brauchen Zeit um sich durchzusetzen – Zeit, die uns jetzt leider fehlt.

Lasst uns daher am besten alle gleich damit anfangen, ein bisschen mehr wie Greta zu sein und unseren Teil gegen den Klimawandel beizutragen.

5 Kleine Dinge, mit denen du deine Ökobilanz verbesserst

Fahr weniger Auto

Es ist morgens viel bequember in das Auto zu steigen und vor der Arbeit die Kinder zur Schule zu fahren. Auch der Einkauf am Nachmittag erledigt sich mit PKW so viel leichter. Außerdem sind die großen Kreuzfahrtschiffe doch eh die größten Verursacher von Luftverschmutzung.

Was wir brauchen ist ein Umdenken in der Gesellschaft und Politik. Das fängt im Kleinen an, wenn jeder von uns tut was er kann. Also lasst das Auto so oft es geht stehen. Geht zu Fuß, fahrt Fahrrad oder Bahn.

Kaufe regional ein

Obwohl unser Supermarkt nebenan seit Neustem groß mit Nachhaltigkeit wirbt, führt er im Sortiment Kartoffeln aus Ägypten und Birnen aus Chile. Diese Lebensmittel bekommt ihr fast ganzjährig aus deutschem Anbau! Dass sie um die halbe Welt geflogen werden ist unnötig!

Iss weniger Fleisch

1-2 Mal Fleisch pro Woche ist völlig ausreichend. Neusten Forschungen zufolge sollten Erwachsene zwischen 40 und 60 Jahren sogar nur einmal monatlich zu tierischen Proteinen greifen. (Mein Buchtipp dazu: Der Ernährungskompass*)

Für unseren übermäßigen Fleischkonsum wird zu viel Ackerland benötigt, für die Wälder und Grasland weichen müssen. Dies ist jedoch nur ein beispielhafter negativer Aspekt.

Plane Urlaub in der Umgebung

Flugreisen und Urlaube auf Kreuzfahrtschiffen zählen zu den größten Klimasünden. Vielleicht informiert ihr euch in den nächsten Ferien mal darüber, was in eurer Umgebung angeboten wird? Deutschland und seine Nachbarländer haben viele schöne Ecken, die man auch per Bahn erreicht.

Lebe bewusst

Wie ihr ein bisschen mehr plastikfrei leben könnt, habe ich euch in einem extra Artikel zusammengetragen. Mit dem bewussten Einkaufen und Leben meine ich, dass ihr bei jeder Anschaffung genau überlegen solltet, ob das nun sein muss oder nicht. Meine Kinder haben lange Zeit beispielsweise lange Zeit liebend gern Flyer von überall mitgenommen - gelandet sind sie letztendlich immer im Müll. So etwas muss nicht sein – überlegt doch mal wie viel Energie und Ressoucen dafür verbraucht werden.

Ja, das alles sind nur kleine Schritte. Aber viele kleine Schritte ergeben irgendwann ein großes Ganzes. Es ist Zeit, endlich umzudenken. Lasst uns Vorbild sein und andere zum Nachmachen animieren. Tun wir es für unsere Kinder!!

29.08.2019

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