10 einfache Ideen Müll im Alltag zu reduzieren

Müll vermeiden: 10 Tipps für den Alltag mit Kindern


Müll vermeiden muss mehr als ein Schlagwort im Schulbuch sein. Ich zeige dir 10 praktische Alltagsroutinen im Familienleben um Müll zu reduzieren

Ja, es gibt ihn: den Klimawandel. Und ja, er ist zu einem großen Teil hausgemacht. Ob wir ihn aufhalten können? Sicher nicht allein, aber es gibt trotzdem viele Möglichkeiten die Umwelt zu schonen und seinen eigenen kleinen Beitrag zu leisten. Man muss nur einmal damit anfangen.

Wir geben uns seit einiger Zeit große Mühe überflüssigen Müll und sinnlose Plastikverpackungen, welche die Umwelt nach kurzem Gebrauch für mehrere hundert Jahre belasten, zu vermeiden. Ich als Mama achte darauf sehr und unterhalte mich mit meinen Kindern im Alltag darüber, so dass sie schon zu einer richtigen „Müllpolizei“ geworden sind. So soll es sein – es reicht nicht, wenn Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Schulbüchern und auf Webseiten stehen – sie müssen gelebt und trainiert werden, am besten von Klein an.


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10 einfache Verhaltensweisen, die sich auch einfach in deinen Alltag einbauen lassen, habe ich dir hier aufgeschrieben:

  1. Joghurt im Glas statt im Becher

    Joghurt mit der Ecke, Fruchtzwerge und co. locken mit bunten Farben und Verpackungen zum Kauf und ziehen Kinder magisch an. Doch was bleibt nach dem schnellen Zuckergenuss? Ein leerer Plastebecher – in unserem Fall mit 3 Kindern sind es gleich 3 leere Becher. Wir haben daher beschlossen, nur noch „Großpackungen“ mit 500 g, am besten im Glas, zu kaufen, den wir zu Hause auf Schälchen verteilen. So reduzieren wir den Plastemüll. Ein passender Tipp in diesem Zusammenhang: meine Ideen für selbstgemachten Kinderjoghurt.
  2. Verpackungsmüll reduzieren

    Genauso wie mit dem Joghurt verhält es sich auch mit Süßigkeiten. Auch wir kaufen regelmäßig Süßigkeiten – würde ich was anderes behaupten, wäre es gelogen. Allerdings wählen wir im Supermarktregal ganz bewusst die Sorten aus, bei der die Verpackung minimiert ist. Es muss nicht jedes Schokostückchen einzeln verpackt werden! Doch nicht nur bei Schokolade achten wir auf eine minimale Verpackung. Auch Käse, Wurst und Drogeriezubehör nehmen wir hinsichtlich des produzierenden Mülls genau unter die Lupe.
  3. Einkaufskorb statt Plastetüte

    Könnt ihr euch noch an die Zeiten erinnern, in denen es bei dm und co. an der Kasse eine große Rolle mit kostenlosen kleinen Tütchen gab? Ich glaube fast jeder hat diese hin und wieder zum Einpacken genommen. Glücklicherweise sind diese Gratis-Tüten schon seit einiger Zeit verbannt und auch große Plastetüten an der Kasse nur noch käuflich zu erwerben. Ein ganz einfacher Tipp, den bestimmt fast alle von euch schon behelligen: einen Einkaufskorb oder eine Tragetasche zum Einkaufen mitnehmen.
  4. Obst und Gemüse einzeln kaufen

    Noch gibt es sie, die kleinen durchsichtigen Tüten in der Obst- und Gemüseabteilung, aber glücklicherweise haben einige Supermarktketten schon begonnen sie zu ersetzen. Kauft euer Obst und Gemüse lieber unverpackt oder nutzt ein Mehrwegnetz.
  5. Frühstücksbox statt Frühstücksbeutel

    Verpacken in Folie war gestern. Es gibt so viele tolle Lunchboxen, die sinnlosen Müll vermeiden.
  6. Dauerbackfolie

    Schon mal davon gehört? Funktioniert super und kann immer wieder verwendet werden: Dauerbackfolie kaufen*
  7. Eisförmchen

    Sommerzeit ist Eiszeit. Perfekt zum immer-wieder-verwenden und viel nachhaltiger als die Einwegalternative von der Rolle aus Plaste: Mehrweg-Eisförmchen am Stiel (hier findest du übrigens passende Eis am Stiel Rezepte)
  8. Weniger ist mehr

    Die einfachste Regel, deren Umsetzung uns am Schwersten fällt. Während ich einen guten Notvorrat an Lebensmitteln essentiell sehe, geht bei Spielsachen und co. Qualität vor Quantität. Lieber wenige hochwertige Spielsachsen, statt einem Überfluss an billige Spielsachen, deren Herkunft und Herstellung völlig unbekannt sind.
  9. Nichts verschwenden, wiederverwenden

    Ganz nach dem Motto von Bob dem Baumeister sollte man sich überlegen, was wirklich in den Müll gehört und was vielleicht wieder verwendet werden kann. Ich weiß, Minimalismus ist grade sehr in – ausmisten solltet ihr dennoch mit Bedacht.
  10. Second Hand

    Ausmisten beutet ja auch nicht unbedingt Müll zu produzieren. Viele Dinge wie Kinderkleidung lassen sich wunderbar auf Flohmärkten oder bei ebay verkaufen. Wenn dir dafür die Zeit fehlt, dann freut sich sicherlich das DRK bei dir um die Ecke über eine Kleiderspende. Aber nicht nur zum Verkaufen eignet sich Second Hand. Nein, es ist auch super um neue Sachen für das eigene Kind zu erstehen. Ein großer Vorteil: die Sachen sind schon oft gewaschen und somit im Vergleich zu Neuware stark an Schadstoffen reduziert.


Ich weiß, bei meinen Ideen ist noch viel Luft nach oben. Ziel sollte es sein, gar keine Plaste oder verpackte Dinge mehr zu kaufen. Quasi back to the roots und alles selber machen. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg und ein Anfang ist gemacht. Es ist höchste Zeit umzudenken – für alle von uns!

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