3 Tipps, die dir das Kochen im Alltag erleichtern

3 geniale Tipps, die dir das Kochen im Alltag erleichtern


„Was koche ich heute?” Eigentlich ist das ja eine ganz normale Frage. Wenn man sie sich aber jeden einzelnen Tag aufs Neue stellen muss, kann sie ganz schön nerven.

Denn dann geht das Gedankenkarussell los: Was habe ich noch im Kühlschrank? Was mögen alle? Was hatten wir erst letzte Woche? Und was kann ich kochen, ohne dafür ewig in der Küche zu stehen?

Als Mama von drei Kindern kenne ich das nur zu gut. Ich weiß genau, wie es ist, wenn man keine Zeit hat, um sich Gedanken übers Kochen zu machen. Und als Ernährungsberaterin ist mein Anspruch, dass das Essen möglichst ausgewogen sein soll. Außerdem ist die Zeit im stressigen Alltag oft knapp, es muss also schnell gehen. Über die Jahre habe ich aber erkannt, was wirklich hilft.

Deshalb teile ich hier meine erprobten Tipps mit dir, die mir die Essensplanung und das Kochen leichter gemacht haben.

1. Kochen nach Wochenplan: Ich plane einmal vor, statt jeden Tag neu zu überlegen

Ein Wochenplan klingt im ersten Moment vielleicht nach mehr Arbeit. Schließlich muss man sich erst einmal hinsetzen und überlegen, was in den nächsten Tagen auf den Tisch kommen soll. Aber das ist der große Vorteil: Ich mache mir einmal Gedanken – und muss nicht jeden Tag wieder von vorne anfangen und neu überlegen.

Wer schon mal hungrig vor einem vollen Kühlschrank stand und trotzdem keine Ahnung hatte, was er kochen soll, weiß vermutlich, was ich meine. Mit einem Wochenplan ist die Entscheidung schon gefallen. Ich kann außerdem gezielter einkaufen und weiß, welche Lebensmittel ich für die nächsten Tage brauche.

Du kannst deinen Wochenplan auf einen Zettel schreiben oder meinen kostenlosen Familienkost-Wochenplaner dafür nutzen. Dort kannst du dir deine Gerichte für die Woche zusammenstellen und hast alles im Blick.

Falls du keine Zeit oder Lust hast alles selber zu planen, schnapp dir meinen Wochenplan zum Nachkochen. Denn jede Woche bereite ich dir schon einen schnellen und einfachen Wochenplan vor.

Wochenplan vom 07.09.2026 bis 13.09.2026

Wochenplan vom  07.09.2026 bis  13.09.2026


2. Das Baukasten-Prinzip: Hier kann sich jeder das herauspicken, was er mag

Beim Essen in unserer Familie treffen unterschiedliche Vorlieben aufeinander. Ein Kind mag Fisch nicht so gerne. Ein Kind mag zwar Fleisch, aber nicht in jeder Form. Ein Kind achtet gerade auf Proteine. Ich selbst esse oft am liebsten Low Carb. Mein Mann hat gerne mal Fleisch mit auf dem Teller.

All diese Vorlieben unter einen Hut bzw. in einem Essen unterzubringen ist gar nicht so einfach.

Also habe ich mir über die Jahre angewöhnt, Gerichte so zuzubereiten, dass sie sich mit kleinen Handgriffen anpassen lassen. Besonders gut funktioniert das mit Baukasten-Rezepten.

Dabei kommen verschiedene Zutaten einzeln auf den Tisch und jeder stellt sich sein Essen so zusammen, wie er es mag. Das Prinzip funktioniert wunderbar mit Bowls und Wraps. Aber es gibt noch viele weitere Baukasten-Rezepte. Auch in meinem neuen Kochbuch „Das gibt’s jetzt öfter” findest du welche.

Außerdem beleuchte ich darin auch die verschiedenen Esstypen. Schau doch mal, wer da so mit am Tisch sitzt:
  • der Picky Eater, der beim Essen sehr wählerisch ist (das muss übrigens nicht immer ein Kind sein, es gibt auch Erwachsene, die Picky Eater sind)
  • das Kind, das selbst entscheiden möchte,
  • der Fleisch-Fan,
  • der Vegetarier,
  • der Protein-Maximierer
  • und der Low-Carb-Liebhaber.

In meinem Kochbuch findest du viele Tricks, wie du Gerichte mit kleinen Handgriffen für die verschiedenen Esstypen abwandeln kannst. So gelingt dir das Prinzip: einmal kochen, alle glücklich.


Baukastenrezept

3. Merklisten für Lieblingsrezepte: Abspeichern, was gut ankommt

Es gibt so Gerichte, die alle in der Familie richtig gerne mögen und die auch zeitlich richtig gut in den sonst eher vollgepackten Alltag passen.

Das Problem ist: Manchmal vergisst man diese schnellen Rezepte und Notfall-Gerichte, wie One Pot Pasta, Pfannkuchen, Käse-Lauch-Nudelauflauf mit Hack oder Eier in Senfsoße. Und wenn man ein paar Wochen später überlegt, was man kochen könnte, ist man wieder ratlos. Manchmal sieht man eben den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Deshalb speichere ich mir Gerichte, die sich bei uns schon bewährt haben, auf einer Merkliste ab. Das kannst du auch tun – kostenlos! Du kannst dir auch gleich mehrere Merklisten anlegen und ihnen eigene Namen geben. Das finde ich besonders praktisch, weil du so direkt weißt, warum du ein Rezept gespeichert hast.

Hier ein paar Beispiele, wie du deine Merklisten benennen kannst:
  • Gerichte, die immer aufgegessen werden
  • Blitzrezepte, falls mal wenig Zeit ist
  • So mögen meine Kinder Gemüse
  • Richtig leckere Protein-Hits
  • Meine Low-Carb-Lieblinge

So kannst du dir ganz persönliche Rezeptsammlungen aus Gerichten erstellen, bei denen du schon weißt: Die kommen gut an.

Probier doch einfach mal etwas davon aus

  1. Stell dir mit dem kostenlosen Familienkost-Wochenplaner deine nächste Woche zusammen oder koch nach meinem Wochenplan.
  2. Speichere Rezepte, die bei euch gut ankommen, gleich auf einer eigenen Merkliste ab.
  3. Probier Baukasten-Rezepte wie Bowls oder Wraps aus.

Sichere dir ein Exemplar von meinem Kochbuch „Das gibt’s jetzt öfter” für noch mehr Tipps und Tricks, mit denen du im Kochalltag Zeit sparen kannst, für konkrete Baukasten-Rezepte und für Abwandlungsideen, um die verschiedenen Esstypen am Tisch ganz einfach satt und glücklich zu machen.

Alle Rezepte darin kannst du auch im Familienkost-Wochenplaner nutzen und dir auf deiner persönlichen Merkliste speichern. Das Kochbuch ist mein Familienschatz. Da sind alle Rezepte drin, die man im Kochalltag so braucht. Ich werde es meinen Kindern später mal zum Auszug schenken (was ja hoffentlich noch eine ganze Weile hin ist).


Das neue Familienkost-Kochbuch von Jenny Böhme

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