F – wie Feldsalat

Feldsalat | Darum ist er so gesund




Der „Gewöhnliche Feldsalat“ zählt zu den wenigen Gemüsesorten, die im Winter Saison haben. Dann ist der feine Salat mit nussigem Geschmack eine beliebte Beilage für herzhafte Gerichte wie Kartoffeln, Pizza oder Fleisch.

Er passt wunderbar zu energiereichen Speisen, weil er selbst so leicht ist. 100 Gramm Feldsalat kommen gerade einmal auf 18 Kalorien und so gut wie keine Kohlenhydrate oder Fett.

Feldsalat ist gesund

Dafür ist der Feldsalat überaus aromatisch. Das liegt vor allem an seiner botanischen Verwandtschaft mit den Baldriangewächsen. So verfügt auch der Feldsalat über ätherische Öle, die ihm sein typisch nussiges Aroma verleihen. Doch die zarten Blätter des Salates sind nicht nur lecker. Auch auf unser Nervensystem wirken die Baldrian-Öle – sie beruhigen und helfen bei Schlafstörungen und Nervosität. Daneben punktet der Feldsalat mit Eiweißen und Ballaststoffen.

Seinen Ursprung hat der Feldsalat vermutlich in Italien, auf den Inseln Sardinien und Sizilien. Jedenfalls wurden hier frühe Formen gefunden. Es heißt, dass er schon vor Jahrhunderten nicht nur gegessen, sondern auch für medizinische Zwecke genutzt wurde.

Heute wird der Feldsalat in ganz Europa angebaut. In Deutschland befinden sich seine Hauptanbaugebiete in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Wie wird Feldsalat richtig gewaschen?

Eigentlich spricht man bei Salaten nicht von „waschen“, sondern von „putzen“. Bevor man damit anfangen kann, sollten einzelne verwelkte Blätter sowie die Wurzeln entfernt werden. Das geht einfach per Hand.

Da die Blätter und Stängelchen des Salates oft sehr sandig sind, solltest du das Grünzeug in eine große Schüssel oder ein Sieb geben und ordentlich unter kaltem Wasser abspülen. Anschließend kannst du den Feldsalat ganz normal in einer Salatschleuder trocken schleudern.

Feldsalat richtig lagern

Weil die Blätter des Feldsalates so dünn und zart sind, werden sie schnell matschig oder trocken. Umso wichtiger ist die optimale Lagerung.

Der Feldsalat sollte kühl aufbewahrt werden, am besten im Kühlschrank. Dabei sollte man Kondenswasser aber vermeiden und den Salat nicht luftdicht verpacken, denn übermäßige Feuchtigkeit lässt ihn schneller verderben. Außerdem sollte man den Salat immer erst kurz vor dem Verzehren waschen.

Darum ist Feldsalat so gesund für Schwangere

Neben dem doch eher langweiligen Namen „Feldsalat“ trägt unser grüner Liebling noch weitere Titel. So heißt er je nach Region auch Ackersalat, Nüsslisalat, Vogerlsalat oder Rapunzel. Den märchenhaften Beinamen verdankt der Feldsalat keinen Geringeren als den Gebrüdern Grimm. Sie dachten sich ihre Geschichte über das schöne Burgfräulein Rapunzel aus, weil es am Fuße des Burgturmes einen herrlichen Garten voller Feldsalat gab. Und den wollte Rapunzels Mutter vor der Geburt ihres Kindes immerzu essen.

Dass es der Schwangeren geradezu nach den zarten, grünen Blättchen gelüstete, liegt bestimmt auch an der großen Nährstoffdichte im Feldsalat. Er enthält schließlich unglaublich viel Eisen sowie Folsäure, beides ist gerade in der Schwangerschaft wichtig. Daneben hat Feldsalat einen hohen Gehalt an Carotin und Vitamin C, doppelt so viel wie beispielsweise Kopfsalat.

Auch für Nicht-Schwangere und Kinder ist Eisen wichtig. Um das Spurenelement gut aufzunehmen, braucht der Körper Vitamin C. Deshalb empfiehlt es sich, Feldsalat zum Beispiel mit etwas Zitronensaft zu sich zu nehmen. Dafür einfach einen Spritzer Zitronensaft zu Vinaigrette oder Dressing geben.

So isst dein Kind mehr (Feld-) Salat

Leider, leider mögen viele Kinder Salat nicht so gern. Das ist für Eltern oftmals schade, denn das grüne Gemüse ist doch so gesund! Der Feldsalat macht es uns Erwachsenen da einfacher, denn er gehört definitiv zu den zartesten und mildesten Salaten.

Sein Geschmack ist sanft und nussig, seine Blätter klein. Das macht ihn für Kinder ideal, um erste Erfahrungen mit Salat zu machen. Du kannst ihn anfangs prima als Fingerfood anbieten. Oder du kombinierst den Salat mit anderen leckeren Zutaten, um deine Kids zu begeistern. Zum Beispiel mit einem Obst oder Gemüse, das deine Kinder bereits lieben, oder mit einem gesunden und geschmackvollen Dressing.

Rezepte mit Feldsalat

Die besten Kombinationen und Rezepte mit Feldsalat:

Feldsalat und Beikost

Weil der Feldsalat mild und bekömmlich ist, eignet er sich grundsätzlich auch als Beikost für Babys. Er gehört aber nicht zu den Gemüsesorten, die Babys zu Beginn der Beikost-Zeit bekommen sollten. Fange lieber mit weich gekochtem Gemüse wie Möhren oder Kartoffeln an. Danach kannst du Feldsalat wie auch Spinat mit in den Gemüsebrei mixen. Ganze Blätter sollten Kleinkinder erst verzehren, wenn sie kauen können.

© familienkost.de

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