Hülsenfrüchte: Erbsen

So gesund sind Erbsen für dein Kind




Obwohl grüne Erbsen ziemlich klein sind, stecken sie voller Power und können es ganz easy mit ihren größeren Gemüsekollegen aufnehmen. 100 Gramm Erbsen verfügen nur über 81 Kalorien, liefern aber viel Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine und Nährstoffe. Zudem punkten sie mit einem süßlichen Geschmack, den nicht nur gesundheitsbewusste Eltern mögen, sondern auch viele Kinder!

In diesem Artikel erfährst du, wie du Erbsen lecker und gesund zubereitest und wie du sie selbst kleinen Nörglern schmackhaft machen kannst.

Erbsen sind gesunde Schlankmacher

Bei einem Blick auf die Nährstoffe der Erbse, die zur Familie der Hülsenfrüchte gehört, schneidet die kleine grüne Gemüsekugel äußerst gut ab. Sie enthält kaum Fett, dafür aber viel Eiweiß und Ballaststoffe. Das macht sie bekömmlich und leicht verdaulich. Zusammen mit dem hohen Wassergehalt von rund 70 Prozent macht all das die Erbse zu einem Schlankmacher.

Neben Proteinen liefert die Erbse gesunde Vitamine und Mineralstoffe. Dazu gehören Vitamin E, B und Beta-Carotin sowie Magnesium, Eisen, Phosphor, Kalzium und Zink. Diese Kombination ist auch für schwangere Frauen empfehlenswert. Allerdings sollten sie Erbsen in Maßen essen, da Hülsenfrüchte in der Schwangerschaft schnell blähend oder verstopfend wirken können.

Erbsen sind gesund für Kinder

Welche Erbsen-Sorten gibt es?

Den meisten ist die grüne Erbse nicht als Frischware, sondern als Trocken- oder Tiefkühlprodukt aus dem Supermarkt bekannt. Eigentlich ist das sehr schade, schließlich gehört die Erbse zu den ältesten Ackerbaukulturen Europas. Auch hier in Deutschland wird sie nebst Getreide am längsten angebaut. Neben der Felderbse, die nur für Tierfutter verwendet wird, gibt es hierzulande die Palerbse, die Markerbse und die Zuckererbse.
  • Die Palerbse ist am weitesten verbreitet und lässt sich für viele Rezepte mit Erbsen nutzen. Du findest sie meistens als Trockenerbse.
  • Die Markerbse kann nur frisch oder vorgegart aus der Dose oder dem Glas verzehrt werden. Ihr Geschmack ist etwas feiner als der der Palerbse.
  • Die Zuckererbse kommt ganz nach ihrem Namen noch süßer daher. Sie hat keine Innenhaut und kann deshalb mit Hülse verspeist werden und schmeckt auch roh.

Ab wann können Kinder Erbsen essen?

Manchmal verursachen Erbsen in größeren Mengen Blähungen oder auch Bauchschmerzen. Deshalb wird empfohlen, Babys frühestens ab dem achten Lebensmonat mit Erbsen zu füttern. Beginne auf jeden Fall erst, wenn dein Kind schon andere Beikost-Erfahrungen gemacht hat und starte mit kleinen Portionen Erbsen. Wenn dein Baby sie gut verträgt, kannst du die Menge bedenkenlos erhöhen.

Die meisten Kinder mögen Erbsen allein schon aufgrund ihrer knallgrünen Farbe und wegen ihres leckeren Geschmacks. Wenn dein Sprössling nicht so leicht für Erbsen-Rezepte zu begeistern ist, empfehle ich dir diese Tricks:

  • Grüne Erbsen kannst du prima mit etwas Butter aufpeppen. Dazu die Erbsen nach dem Kochen kurz in Butter schwenken. Ich empfehle Butter von Weidekühen, sie gibt einen leckeren Geschmack und spendet am meisten Omega-3-Fettsäuren.
  • Koche eine Erbsensuppe mit Schinkenwürfeln und Mettenden. Die beiden Fleischeinlagen ergeben eine herzhafte Würze, die deinem Kind bestimmt schmeckt. Außerdem zerfallen die Erbsen in der Suppe, sodass sie kaum noch zu erkennen sind.
  • Oder du mixt ein cremiges Erbsenpüree mit Frischkäse. Durch den Frischkäse wird der Erbsengeschmack etwas abgemildert. Würzen kannst du das Püree ganz nach Geschmack, zum Beispiel mit Salz, Pfeffer und Muskat.

Weitere gesunde Erbsen-Rezepte für Kinder:



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