PuddingsuppePuddingsuppe – das Original aus der DDR
Wähle einen Wochentag
✔
Die DDR-Puddingsuppe mit Zwieback ist ein Gericht, das man nicht vergisst, wenn man damit aufgewachsen ist. Die warme Süßspeise ist einfach und schnell gemacht und genau deshalb bis heute beliebt. Viele kennen sie auch unter dem Namen Schokoladensuppe, denn klassisch wird sie mit Schokopudding gekocht.
Im Grunde handelt es sich dabei um einen Schokopudding, der mit doppelter Milchmenge zubereitet wird, damit er schön flüssig bleibt. So entsteht eine cremige Schokoladensuppe, die ganz klassisch über Zwieback gegossen wird. Alternativ wird sie auch gern zu Buchteln serviert.
Ich habe das Rezept für die Puddingsuppe aus Omas Kochbuch herausgesucht und mit meinem Sohn gekocht, als mir der virale Zwei-Zutaten-Cheesecake überall im Internet begegnet ist. Diese extrem einfachen Rezepte, bei denen Kekse in eine cremige Masse getaucht werden, sind gerade sehr präsent. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, wie zeitlos viele unserer alten Gerichte sind. Denn dieses Prinzip gibt es schon seit Jahrzehnten, wie die DDR-Puddingsuppe zeigt.
Solche einfachen Gerichte, wie die Schokoladensuppe, gab es bei uns im Osten früher regelmäßig und es gibt sie zum Teil auch heute noch. Sie steht immer noch gelegentlich auf dem Speiseplan in Schulküchen, weil sie schnell gemacht, gut portionierbar und für viele Kinder ein vertrautes Essen ist. Nach dem Krieg war die Schulspeisung für Kinder gesetzlich geregelt und einfache, günstige und sättigende Mahlzeiten waren dafür besonders gut geeignet. Zutaten waren begrenzt, Rezepte mussten funktionieren. Aus dieser Zeit stammen viele süße Hauptgerichte, wie diese Puddingsuppe, die bis heute geblieben sind.
Aus meiner Sicht als Ernährungsberaterin ist diese Süßspeise kein vollwertiges Mittagessen im klassischen Sinn. Sie liefert vor allem Kohlenhydrate und Zucker. Trotzdem hat sie ihren Platz. Denn Essen ist nicht nur Nährstoffzufuhr, sondern eben auch Erinnerung, Geborgenheit und Genuss. Manche Gerichte müssen nicht perfekt ausgewogen sein. Manche sind einfach gut für die Seele.
Übrigens: Auch als Schonkost ist sie sehr gut geeignet. Weil sie fettarm und leicht verdaulich ist, wurde und wird sie auch im Krankenhaus serviert.
Hier teile ich nun das einfache Grundrezept für die Schokoladensuppe mit dir. Darunter findest du noch ein paar Variationsideen, mit denen du sie je nach Geschmack abwandeln kannst.
Im Grunde handelt es sich dabei um einen Schokopudding, der mit doppelter Milchmenge zubereitet wird, damit er schön flüssig bleibt. So entsteht eine cremige Schokoladensuppe, die ganz klassisch über Zwieback gegossen wird. Alternativ wird sie auch gern zu Buchteln serviert.
Ich habe das Rezept für die Puddingsuppe aus Omas Kochbuch herausgesucht und mit meinem Sohn gekocht, als mir der virale Zwei-Zutaten-Cheesecake überall im Internet begegnet ist. Diese extrem einfachen Rezepte, bei denen Kekse in eine cremige Masse getaucht werden, sind gerade sehr präsent. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, wie zeitlos viele unserer alten Gerichte sind. Denn dieses Prinzip gibt es schon seit Jahrzehnten, wie die DDR-Puddingsuppe zeigt.
Solche einfachen Gerichte, wie die Schokoladensuppe, gab es bei uns im Osten früher regelmäßig und es gibt sie zum Teil auch heute noch. Sie steht immer noch gelegentlich auf dem Speiseplan in Schulküchen, weil sie schnell gemacht, gut portionierbar und für viele Kinder ein vertrautes Essen ist. Nach dem Krieg war die Schulspeisung für Kinder gesetzlich geregelt und einfache, günstige und sättigende Mahlzeiten waren dafür besonders gut geeignet. Zutaten waren begrenzt, Rezepte mussten funktionieren. Aus dieser Zeit stammen viele süße Hauptgerichte, wie diese Puddingsuppe, die bis heute geblieben sind.
Aus meiner Sicht als Ernährungsberaterin ist diese Süßspeise kein vollwertiges Mittagessen im klassischen Sinn. Sie liefert vor allem Kohlenhydrate und Zucker. Trotzdem hat sie ihren Platz. Denn Essen ist nicht nur Nährstoffzufuhr, sondern eben auch Erinnerung, Geborgenheit und Genuss. Manche Gerichte müssen nicht perfekt ausgewogen sein. Manche sind einfach gut für die Seele.
Übrigens: Auch als Schonkost ist sie sehr gut geeignet. Weil sie fettarm und leicht verdaulich ist, wurde und wird sie auch im Krankenhaus serviert.
Hier teile ich nun das einfache Grundrezept für die Schokoladensuppe mit dir. Darunter findest du noch ein paar Variationsideen, mit denen du sie je nach Geschmack abwandeln kannst.
Puddingsuppe
Zutaten für 4 Portionen
- 4 +
Die Puddingsuppe ergibt 2 Portionen als Hauptmahlzeit oder 4 Portionen als Dessert.
- 1 Päckchen Schoko-Puddingpulver
- 1 Liter Milch
- 50 g Zucker
- 4 Zwieback
Zubereitung:
- Gib die Milch in einen Topf und nimm eine halbe Tasse ab. Verrühre sie mit dem Zucker und dem Puddingpulver.
- Bringe die Milch zum Kochen und reduziere dann gleich die Hitze. Rühre das aufgelöste Puddingpulver ein und lass die Puddingsuppe unter Rühren noch mal für eine Minute köcheln.
- Verteile den Zwieback auf 2 Teller oder 4 Desserschälchen und gieße die Schokoladensuppe darüber.


Variationsideen für die Puddingsuppe
- Ohne Fertig-Puddingpulver: Du kannst die Schokoladensuppe auch ohne Puddingpulver machen. Nimm stattdessen 40 g Kakao plus 2 EL Stärkemehl oder Grieß. Das funktioniert genauso gut und schmeckt richtig schokoladig.
- Weniger flüssig: Wenn dir die Puddingsuppe zu flüssig ist, nimm nur 750 ml Milch statt der vollen 1000 ml. Dann wird sie schön cremig und sämig.
- Mit Eischnee-Klößchen: Für eine besonders festliche Variante trennst du 2 Eier. Das Eigelb rührst du mit dem Puddingpulver in die Milch, das Eiweiß schlägst du steif. Wenn die süßliche Suppe fertig gekocht ist, stellst du die Herdplatte aus. Dann stichst du vom Eischnee kleine Klößchen ab, gibst sie auf die Puddingsuppe, legst den Deckel drauf und lässt sie etwas gar ziehen. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch richtig lecker.
- Andere Geschmacksrichtungen: Die Schokoladensuppe ist zwar der absolute Klassiker, aber du kannst auch anderes Puddingpulver verwenden. Mit Vanillepuddingpulver wird es fast wie eine Vanillesoße, die gut zu Mehlspeisen wie Hefeklöße oder Kaiserschmarrn passt.
- Fruchtiger Genuss: Während Bananen früher in der DDR echte Mangelware waren, kann man sie heute problemlos bekommen und klein geschnitten unterrühren. Auch Pfirsiche oder anderes Obst passen toll dazu. Tiefkühlfrüchte wie Erdbeeren und Himbeeren schmecken ebenfalls richtig gut. Wichtig: Koche die Früchte nicht mit, sondern hebe sie erst zum Schluss unter.
Meine Tipps zum Kochen der Puddingsuppe
- Bloß nicht anbrennen lassen: Pass gut auf, denn Milch kocht schnell über. Lass den Topf nicht aus den Augen und reduziere gleich die Hitze, wenn die Milch nach oben wallt. Ein alter Trick: Spül den Topf vorher mit kaltem Wasser aus und trockne ihn nicht ab. Das hilft tatsächlich.
- Klümpchen vermeiden: Löse das Puddingpulver richtig gut auf, bevor du es in die heiße Milch gibst, sonst bilden sich Klümpchen.
- Warm oder kalt genießen: Die Puddingsuppe schmeckt frisch gekocht und warm sehr lecker. Wir mögen sie aber auch kalt sehr gern.
- Gegen die Puddinghaut: Falls du die Puddingsuppe aufbewahren möchtest und keine Puddinghaut magst, decke sie mit Frischhaltefolie ab. Die Folie muss dafür aber direkt auf der Oberfläche der Suppe aufliegen. Es reicht nicht, nur die Schüssel abzudecken.
Bei Puddinghaut scheiden sich die Geister.



- Ich mag sie sehr gern.
- Ich kann sie gar nicht leiden.
So wurde abgestimmt
Gesamtanzahl der Stimmen 4

A
75%
75%
B
25%
25%
Ähnliche Rezepte, die dir schmecken könnten
Wenn dir die Puddingsuppe gefällt und du Lust auf weitere einfache Klassiker von früher hast, dann stöbere doch mal durch meine DDR Rezepte oder probiere diese klassischen süßen Hauptgerichte aus:- Haferflockensuppe: Wie Porridge, aber mit mehr Milch gekocht und mit Zucker, Zimt und einem Stück Butter serviert.
- Milchsuppe (Mehlsuppe): Dafür werden einfach 40 g Mehl in etwas Wasser aufgelöst und dann 10 Minuten in 1 Liter Milch gekocht.
- Grießbrei: Das wohl beliebteste süße Hauptgericht, das super schnell gekocht ist.
- Milchnudeln: Süße Nudeln in Milch – klingt komisch? Schmeckt aber fantastisch!
Bewertungen
Gefällt dir das Rezept?
Dann hinterlass mir eine Bewertung. Das ist wie ein digitales “Mmmh” und freut mich sehr.
Dann hinterlass mir eine Bewertung. Das ist wie ein digitales “Mmmh” und freut mich sehr.
Britt
Bei uns wurde der Zwieback in kleine Stücke gebrochen und in Butter angebraten..auch lecker zu Kaltschale im Sommer.😊


