Backen ohne Zucker

Backen ohne Zucker


In den meisten Lebensmitteln, die wir kaufen, steckt eine Menge Zucker. Das ist ein Problem, denn so essen wir zu viel davon und das ist ungesund. Leckere Kuchen und Kekse, Müsli, Fruchtsäfte oder Süßspeisen kann man aber auch prima ohne Zucker zubereiten. Ich nenne dir die besten Zuckeralternativen und gebe dir Tipps, wie du zuckerfrei backst!

Kinder und Zucker

Wer von Zucker spricht, meint in der Regel weißen Haushaltszucker, auch Raffinade genannt. Dieser besteht hauptsächlich aus einfachen Kohlenhydraten, die im Körper schnell zu Energie umgewandelt werden. Der Blutzuckerspiegel steigt dabei rasant an, fällt aber ebenso schnell wieder ab. Weil der Körper direkten Nachschub verlangt, sprechen wir oft davon, dass Zucker süchtig macht.

Zucker Synonyme

Für Kinder ist Zucker doppelt problematisch. Zum einen können sie der raffinierten Süße im Alltag kaum ausweichen, denn in nahezu jedem Getränk und jedem gekauften Snack steckt eine Menge Zucker. So wachsen sie oftmals mit einem beachtlichen Zuckerkonsum auf, was das Risiko für Übergewicht und viele Krankheiten erhöht. Zudem schadet Zucker in jeglicher Form den Zähnen – und das gilt auch schon für die Kleinsten.

Ich versuche deshalb, meine Kinder vom Babyalter an für das Thema Zucker zu sensibilisieren und erkläre ihnen, wie man sich gesund ernährt. Dazu gehört für mich natürlich das zuckerfreie Backen, in das ich die kleinen Hände auch gerne einbeziehe. Apropos „Kleine Hände“ – kennst du schon mein Backbuch für Muffins, Snacks, Brot & Brötchen ganz ohne Industriezucker?

Weniger Zucker tut der ganzen Familie gut

Weil ich den Großteil der Speisen und Snacks selbst zubereite und dabei auf Zucker verzichte, ist es nicht so schlimm, wenn meine Familie doch mal ein Fertigprodukt oder ein verarbeitetes Lebensmittel isst. Insgesamt nehmen meine Kinder immer noch deutlich weniger Zucker, Salz und Geschmacksverstärker auf.

Die besten Alternativen für Zucker

Glücklicherweise gibt es viele Alternativen zum konventionellen Zucker. Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Dattelsüße, Stevia, Birkenzucker (Xylit), Erythrit (Erythritol), Kokosblütenzucker und auch eine zerdrückte Banane oder Apfelmus können als Zuckerersatz fungieren. Je nach Rezept eignet sich die eine Sorte besser als die andere.

Ein Rührkuchen für Kinder klappt auch mit Bananenmus, während eine feine Torte besser mit Birkenzucker gebacken wird. Honig oder Ahornsirup schmecken gut im Tee. Außerdem gibt es noch Kokosblütenzucker, der sich aufgrund seines karamelligen Eigengeschmacks für selbstgemachtes Granola eignet, sowie Stevia und Erythrit.

Süßen mit Salz?

Man mag es nicht glauben, aber Salz hebt den Geschmack von Zucker in fast jeder Speise. Um beispielsweise einen Kuchen gesünder zu machen, kannst du die Menge an Zucker einfach etwas reduzieren und eine gute Prise Salz hinzufügen. Das Salz sorgt dafür, dass die Süße prominenter wirkt.

Wie viel Zucker ist erlaubt?

Gummibärchen und Schokolade gehören zu den Lieblingssnacks von Kindern und ganz verbieten möchte auch ich die Leckereien nicht. Sie gehören zum normalen Leben dazu und mit Verboten erreicht man meines Erachtens eher das Gegenteil. Doch welche Mengen davon sind in Ordnung und ab wann wird der Verzehr von Zucker ungesund? Wenn du wissen möchtest, wie viel Zucker dein Kind essen darf, dann lies dir gern meinen Artikel zum Thema Zucker durch.

Das richtige Maß

Ich finde, wir Mütter (und Väter) sollten das Ganze nicht zu dogmatisch sehen. Komplett verbieten können wir Zucker sicher nicht. Der achtsame Umgang damit ist aber wichtig. Den Grundstein dafür können wir schon früh legen, zum Beispiel mit vielen zuckerfreien Leckereien für unsere Babys und Kleinkinder.

Unsere liebsten Backrezepte ohne Zucker



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