HaferkekseHaferkekse – so einfach, so knusprig, so lecker
Die Haferkekse enthalten zwar Zucker, aber im Gegensatz zu herkömmlichen Keksen sind sie reich an Ballaststoffen und komplexen Kohlenhydraten. Mein ältester Sohn nascht gerne am Nachmittag mal ein paar Kekse. Die Haferkekse kann ich ihm da mit gutem Gewissen mal anbieten – solange die Keksdose nicht in einem Rutsch geleert wird, versteht sich. Ansonsten sind auch meine Haferflocken-Kekse ohne Zucker eine gute Option, die sich rasend schnell in nur 5 Minuten vorbereiten lassen und dann in den Ofen wandern.
Ob die Keksliebe meines Sohnes damit zu tun hat, dass er sich in seiner Freizeit gerne bei Familienkost um die digitalen Cookies kümmert? Gut möglich, oder? Ich schweife ab, zurück zum Thema.
Jetzt erkläre ich dir kurz, wie man die Haferflockenkekse zubereitet. Darunter bekommst du Tipps, Abwandlungsideen und noch mehr Hits mit Haferflocken. Außerdem erzähle ich dir dort von einer schwedischen Tradition, die ich ganz süß finde. Scroll unbedingt mal nach unten.
Zutaten für 40 Stück
- 200 g Haferflocken (zart)
- 85 g Dinkelmehl
- 2 TL Backpulver
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei
- 120 g Butter
- 1 TL Zimt
- 100 g Zucker
- 1 Prise Salz
Zubereitung:
- Rühre das Ei mit Zucker, Salz, Vanillezucker und Butter schaumig. Mische die Haferflocken mit Mehl, Backpulver und Zimt. Rühre die trockenen Zutaten unter die Eiermischung und lass den Teig 5 Minuten quellen.

- Belege ein Blech mit Backpapier und heize den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Forme mit Hilfe von zwei Teelöffeln Teighäufchen und verteile sie mit Abstand auf dem Backblech. Drücke die Kekse ein wenig platt.

- Backe die Haferkekse 12 Minuten und lasse sie anschließend abkühlen.



Mit diesen Rezept-Tipps gelingen dir die beliebten Haferkekse
- Zart oder kernig? Welche Haferflocken kommen in die Kekse? Ich nehme meist zarte Haferflocken für mein Haferkekse Rezept, weil die Kekse dadurch etwas zarter werden. Mit kernigen Haferflocken bekommen die Kekse etwas mehr Biss. Du kannst auch beide Sorten mischen.
- Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen: Die Butter sollte möglichst weich sein und nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen. Denn weiche Butter lässt sich viel besser verarbeiten. Der Tipp gilt übrigens auch für Rührkuchen.
- Eine Prise Salz hinzufügen: Eine winzige Prise Salz verstärkt die Süße in einer Speise. Deswegen gehört etwas Salz in den Teig für die Haferkekse hinein. Das ist ein toller Tipp von meiner Oma. Auch für Süßspeisen wie Tiramisu oder Milchreis wendet man den Tipp an.
- Kurz quellen lassen: Lass den Teig nach dem Kneten etwa 5 Minuten ruhen, damit die Haferflocken etwas quellen können.
- Den Teig in Form bringen: Nimm zwei Teelöffel zur Hand, um ganz einfach gleichmäßige Kekskugeln zu formen. Mit dem einen Teelöffel nimmst du ein wenig Teig auf, mit dem anderen schiebst du den Teig dann auf das Backblech. Alternativ eignet sich auch ein mittelgroßer Eiskugelportionierer sehr gut.
- Platz lassen: Vergiss nicht, zwischen den Teighäufchen genug Platz zu lassen, denn die Haferkekse laufen beim Backen noch etwas auseinander.
- Etwas platt drücken: Drücke die Teighäufchen schon mal ein ganz kleines bisschen platt, nachdem du sie auf dem Blech platziert hast.
- Wann sind sie fertig? Die Backzeit beträgt etwa 12 Minuten. Je nachdem, wie viel Power dein Ofen hat, können sie ein klitzekleines bisschen früher oder später fertig sein. Wenn sie am Rand schon leicht goldbraun sind, kannst du sie herausnehmen. In der Mitte dürfen sie ruhig noch etwas heller und weicher sein, sie härten beim Abkühlen noch nach.
- Gut abkühlen lassen: Auch wenn die Versuchung groß ist, sie direkt nach dem Backen zu probieren (vor allem für Kinder), sollten die Haferflockenkekse ausreichend Zeit zum Abkühlen bekommen. Lass sie dafür einfach auf dem Backblech liegen. Füllst du die Kekse noch warm in die Dose, werden sie weich und pappig, und das möchte man ja nicht.
So bringst du Abwechslung in das Original: Variationsideen für Haferflockenkekse
- Glutenfreie Haferkekse: Ersetze das Dinkelmehl durch gemahlene Haferflocken oder Hafermehl, so mache ich es auch bei meinen Hafer-Schoko-Cookies. Achte dann aber unbedingt darauf, dass auf der Packung wirklich „glutenfrei” steht.
- Fruchtig-süß: Du kannst nach Belieben Cranberrys, Rosinen oder Datteln klein schneiden und hinzufügen. Die Trockenfrüchte sind schon von Natur aus süß, deshalb kannst du den Zucker dann ruhig etwas reduzieren.
- Schokoladige Abwandlung: Kakaonibs bringen einen leicht herben Schokogeschmack rein. Du kannst aber auch Schokotröpfchen untermischen, wie bei American Chocolate Chip Cookies. Oder du tauchst die fertigen Kekse am Ende in Schokolade. Wer mag, kann den Zucker dann etwas reduzieren.
- So wird es nussig-kernig: Erdnüsse sorgen für noch mehr Biss. Auch Mandeln passen hervorragend! Ich bin ein großer Fan von Walnüssen, die auch sehr gut reinpassen. Wichtig ist nur, dass du die Nüsse klein schneidest, bevor du sie zum Teig dazugibst.
- Für Kokos-Fans: Wer mag, kann ganz einfach Kokosraspeln unter den Teig mischen.
- Winterliche Note: Mische einen Teelöffel Spekulatiusgewürz unter den Teig für die Haferkekse. Dann gehen sie fast als Weihnachtsplätzchen durch.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Lass die Haferkekse nach dem Backen vollständig auskühlen, bevor du sie in die Dose packst. Als Aufbewahrungsort bietet sich eine klassische Keksdose aus Blech an. So können sich die Kekse mit Haferflocken 3 bis 4 Wochen halten.Wenn du nicht genau weißt, wie lange sie schon in der Keksdose liegen, kannst du auch immer den Geruchstest machen, bevor du davon naschst. Wenn sie muffig oder ranzig riechen, solltest du sie lieber wegwerfen.
Warum ich als Ernährungsberaterin Haferflocken großartig finde – und wofür ich sie noch so verwende
Haferflocken habe ich fast immer in meiner Vorratskammer stehen. Das hat gute Gründe! Sie stecken voller Ballaststoffe, die lange satt machen. Außerdem liefern sie pflanzliches Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate und wichtige Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium. Haferflocken sind eine günstige Zutat, die sich vielseitig in der Familienküche einsetzen lässt. Klar, Haferflockenkekse sind eine tolle Idee, aber da geht noch viel mehr. Deshalb habe ich auch mittlerweile viele Haferflocken Rezepte auf meinem Blog.Meine Familie genießt Haferflocken auch gerne zum Frühstück, als Bircher Müsli, Overnight Oats, Porridge, Baked Oats oder als Granola auf Joghurt. So kann man gesund und lecker in den Tag starten.
Auch in herzhaften Gerichten bringe ich Haferflocken gerne mal unter. Da denke ich direkt an vegetarische Haferflocken Frikadellen und vegetarische Haferfrikadellen aus der Heißluftfritteuse.
Schwedische Haferkekse als Teil einer süßen Tradition – zum Nachmachen oder Weitererzählen
In Schweden heißen Haferkekse Havreflarn und dort sind sie Teil einer Tradition namens sju sorters kakor, was übersetzt sieben Sorten Kekse bedeutet. Die Idee dahinter: Wenn du Gäste zur Fika einlädst, so nennen die Schweden ihre gemütliche Kaffeepause, solltest du sieben verschiedene Kekssorten servieren können. Welche Kekse genau auf den Tisch kommen, das kann von Haushalt zu Haushalt etwas unterschiedlich sein. Aber schwedische Haferkekse sind eigentlich immer dabei. Ich finde die Idee ganz süß, aber ich würde höchstens zur Weihnachtszeit auf sieben verschiedene Plätzchensorten kommen.
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Ich werde definitiv am Wochenende dein Rezept für die Haferflocken Kekse ausprobieren, möchte allerdings die Variante mit gemahlenen Mandeln und Kokos machen. Was muss ich dafür beachten? Mehlmenge reduzieren weil Mandeln dazukommen? Ist das Rezept eher knusprig oder eher weich, ich möchte nämlich unbedingt sehr knusprige Kekse haben!!! Danke dir vorab und freu mich auf deine Antworten! Liebe Grüße Sonja
Backen ich immer wieder gerne. Schnell gemacht und stets lecker. Manchmal tauche ich die Kekse zur Hälfte noch in Zartbitterschokolade. Schmeckt auch sehr gut 😊
Ich habe das Rezept schnell ausprobiert, weil ich backen wollte und alles dafür da hat. 👏👏👏Applaus für das tolle Rezept.
Die schmecken viel viel besser als die ollen gekauften. Ich habe mir das Rezept ausgedruckt und in meinen Ordner mit Backrezepten geheftet, weil es ein sehr gutes Rezept ist.
Habe dieses Mal gleich die doppelte Ladung gebacken, weil die erste beim ersten Mal so schnell weg war. Das lass ich mal als Lob so stehen.
LECKER!!!
Mmmmhhh...die Kekse sind lecker!
Kann man auch das Dinkelmehl gegen Vollkornmehl tauschen?
Meine Mutter hat sie neulich gebacken, und in der Küche stehen lassen. Sls sie wiederkam musste ich gleich neue machen!
Mmmhhhh! ;-)
Ich hab schon einige Rezepte probiert, aber das sind echt die besten. Auch noch nach Tagen ganz knusprig. Allerdings hab ich nur die Hälfte Zucker genutzt....reicht für uns😜Danke für das tolle Rezept
Super lecker, das erstmal habe ich normalen Zucker genommen, diesmal braunen Zucker, aber nur 100 Gramm. Einfach lecker
Sehr sehr lecker. Sind meine Lieblingskekse geworden
Dein Rezept ist wirklich sehr gut! Ich habe keine 40 Kekse draus gebacken sondern 15 - also recht groß. Nächstes Mal nehme ich etwas weniger Zucker. Mit 120g sind sie mir doch zu süß. Lecker sind sie dennoch 😊
Nach dem Flop mit den zuckerfreien Keksen mit 2 Zutaten (anderes Rezept auf dem Blog) habe ich nun dieses Rezept ausprobiert. Sehr lecker -- allerdings von der Konsistenz her eher wie Rührkuchen, nicht knusprig. Mir schmeckt die weiche Variante aber sehr gut, würde es nicht anders haben wollen. Auf jeden Fall werde ich das Rezept wieder backen. Statt der Zuckermenge habe ich lediglich ein paar Spritzer Flüssigsüßstoff verwendet. Die Kekse wurden dann zwar etwas süß aber nicht übermäßig. Einfach perfekt!
Wenn ich könnte, würde ich noch mehr Sterne geben. Unfassbar lecker und gelingsicher
Sehr lecker!





