K – wie Kartoffel

Kartoffel: Der Gemüsehit bei Groß und Klein




Diese Knolle ist ein echter Alleskönner! Die Kartoffel gehört zur deutschen Küche wie kein zweites Gemüse und ist der Star vieler leckerer Gerichte. Ob als herzhafter Eintopf, heiße Suppe oder Auflauf aus dem Ofen – die Kartoffel schmeckt einfach immer gut.

Kein Wunder also, dass auch Kinder nicht genug von ihr bekommen können. Für die Kids darf es dabei ganz simpel bleiben: Kartoffelsalat mit Knackwurst, Püree mit Fischstäbchen oder Pommes mit Ketchup, hmm lecker!

Kartoffel Rezepte

Macht die Kartoffel dick?

So vielseitig die Kartoffel in der Zubereitung daher kommt, so gesund ist sie auch. Das liegt an ihren inneren Werten.

Unter ihrer Schale versteckt sie nämlich eine große Menge Kalium, Eisen und Magnesium sowie viele Vitamine und Eiweiße.

Obwohl die Knolle kein Fett hat und wenig Kohlenhydrate aufweist, verfügt sie über lange Kohlenhydratketten. Das heißt, dass die aufgenommenen Kohlenhydrate in unserem Körper langsamer verstoffwechselt werden und wir lange satt bleiben. Das ist auch für Kinder wichtig, die den ganzen Tag aktiv sind und viel Energie benötigen.

Dick macht die Kartoffel also nicht, ganz im Gegenteil!

Besonders gesund ist die Kartoffel im gekochten Zustand, denn dann bleiben viele Vitamine erhalten. Der Mythos, dass diese am allermeisten direkt unter der Schale stecken, ist allerdings falsch. Tatsächlich befinden sich in der Schale am wenigsten Nährstoffe, weshalb man die Knolle getrost schälen oder pellen kann. Kühlt die Kartoffeln nach dem Kochen ab, wandelt sich die Stärke in sogenannte „resistente Stärke“ um.

Warum ist die resistente Stärke aus Kartoffeln so gesund?

Du hast kalte Pellkartoffeln vom Vortag übrig? Prima! Genau wie bei Nudeln und Reis haben abgekühlte Kartoffeln einen sehr gesunden Effekt: Sie verfügen über eine Menge an Ballaststoffen, die durch das Erkalten entstehen.

Diese resistente Stärke kann von unserem Darm nicht verdaut werden, weshalb sie besonders gut für die Darmflora ist. Diese bedingt ein intaktes Mikrobiom, das wiederum für ein starkes Immunsystem und gute Abwehrkräfte sorgt.

Kartoffel ist gesund

Wo kommt die Kartoffel her?

Um die Geschichte der Kartoffel zu ergründen, müssen wir ins Mittelalter Südamerikas reisen, genauer gesagt in die Anden.

In den Berglandschaften des südamerikanischen Kontinents bauten die Menschen schon vor rund 8.000 Jahren Kartoffeln an. Nach der Entdeckung Amerikas im 15. Jahrhundert durch die Europäer dauerte es noch etwa 100 Jahre, bis die Knolle Europa erreichte.

Seitdem breitete sie sich rasend schnell aus, denn sie stellt nur wenig Ansprüche an ihre Umgebung. Kartoffeln gedeihen in fast allen Böden und brauchen im Vergleich zu anderem Gemüse nur wenig Wasser. Gepflanzt werden sie am besten in der Sonne.

Welche Kartoffelsorten gibt es?

Insgesamt sind über 4.000 Kartoffelsorten bekannt. Allerdings finden wir in unseren Supermärkten oft nur einen Bruchteil davon an Auswahl.

Je nach Stärkegehalt wird in drei verschiedene Kategorien unterteilt:
  • festkochend: zum Beispiel „Linda“ oder „Toscana“
  • vorwiegend festkochend: zum Beispiel „Laura“ oder „Marabel“
  • mehlig kochend: zum Beispiel „Adretta“ oder „Agria“


Je mehr Stärke in einer Kartoffel enthalten ist, desto lockerer wird sie beim Kochen.

Mehlige Kartoffeln sind demnach trockener und weicher als die festkochende Variante. Diese bleibt auch im garen Zustand knackig und hat einen kernigen Biss. Vorwiegend festkochende Kartoffeln liegen dazwischen.

Der Gehalt der Stärke bedingt auch, für welche Gerichte sich die Kartoffel am besten eignet. Für Bratkartoffeln, die in der Pfanne knusprig werden sollen, eignen sich am besten festkochende Kartoffeln, während du für Kartoffelpüree eher die mehlige Version wählen solltest.

Welche Kartoffel eignet sich für Babys und Kinder?

Grundsätzlich können Kinder jede Kartoffelsorte essen. Wichtig ist, dass das Gemüse nicht allzu „ungesund“ zubereitet wird.

Lieben deine Kleinen zum Beispiel Pommes? Dann bereite das Gericht doch im Ofen zu, statt in der Fritteuse. Das spart nicht nur viel Fett, sondern gart die Kartoffel auch schonender und erhält ihre Nährstoffe. Bei selbstgemachten Pommes kannst du außerdem den Salzgehalt bestimmen. Produkte aus der Industrie sind oftmals viel zu würzig für Kinder.

Kartoffeln und Beikost

Auch Babys können Kartoffeln essen. Aufgrund ihrer weichen Konsistenz eignet sich die Knolle sogar ziemlich gut als Beikost. Hierfür nimmst du am besten mehlige Kartoffeln, kochst diese als Pellkartoffeln, ziehst die Schale ab und zerdrückst sie mit der Gabel. Ist der Brei noch zu fest, kannst du ihn mit abgekochtem Wasser oder sogar etwas Muttermilch verrühren oder mit anderem Gemüsebrei vermengen. Beginne wie immer mit kleinen Löffeln, damit dein Baby sich an den Geschmack gewöhnen kann.

Hausmittel Kartoffelwickel: Wie und wann es wirkt

Der Kartoffelwickel ist ein effektives Hausmittel bei Erkältung und bronchialen Erkrankungen wie Husten oder Halsschmerzen.

Er ist einfach anzuwenden und für Kinder angenehm zu tragen. Dafür brauchst du nur 3-5 ungeschälte Kartoffeln, ein Geschirrtuch und einen langen Schal. Bei einer akuten Erkältung sollte ein heißer Kartoffelwickel einmal täglich auf die Brust gelegt werden.

Hausmittel Kartoffelwickel

Und so wird das Hausmittel gemacht:

  1. Koche die Kartoffeln, bis sie gar sind. Lege sie dann in die Mitte des Geschirrtuchs und zerdrücke sie zu einem groben Kartoffelbrei. Anschließend faltest du das Geschirrtuch über dem Brei zusammen, sodass nichts an den Seiten herausrutschen kann.
  2. Bevor du den Kartoffelwickel auf deine Brust legst, solltest du prüfen, dass er nicht zu heiß ist! Ist er angenehm warm, platzierst du das Päckchen auf deinem Brustansatz nah am Hals.
  3. Dann wickelst du den großen Schal samt Kartoffelwickel fest um deine Brust. Es ist wichtig, dass möglichst keine Luft an den Wickel kommt, damit die Wärme lange gespeichert bleibt. Decke dich zusätzlich mit einer Bettdecke zu und verharre so mindestens 30 Minuten.

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