Hühnersuppe


Hühnersuppe

Einfache Hühnersuppe - ein gesundes Familienrezept

Immer wenn Erkältungen im Anmarsch sind, koche ich einen großen Topf frische Hühnersuppe für meine Familie. Dieses heiße Gericht mögen nicht nur meine Kinder gern, auch meinem Mann und mir schmeckt der Hühnereintopf unglaublich gut. Zudem gilt der Klassiker aus Omas Zeiten als natürliches Hausmittel bei Atemwegsproblemen, Schnupfen oder Magenverstimmung und als Immunbooster an kalten Wintertagen. Die Zubereitung der leckeren Hühnersuppe ist ganz einfach und ich zeige dir, wie es geht. Außerdem habe ich am Ende einen Geheimtipp für dich ...

Kinder lieben Hühnersuppe

Für mich ist Hühnersuppe ein echtes Familienessen und ich kenne es seit frühester Kindheit. Bei uns zu Hause war mein Vater für fast alle Fleischgerichte zuständig - so auch für die Hühnersuppe. Von ihm habe ich das Kochen des Suppenklassikers gelernt.

Heute habe ich immer eine große Tupperdose Hühnersuppe in der Tiefkühltruhe. Das ist sehr praktisch, weil man sie schnell aufwärmen kann, wenn ein Kind krank wird. Und davon kann ich ein Lied singen! Meist erwischen die Infekte alle gleichzeitig oder die Familie ist nacheinander dran. Für genau solche Notfälle vertraue ich auf meine hausgemachte Hühnersuppe.

Warum ist Hühnersuppe so gesund?

Hühnersuppe gehört zu den alten Rezepten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Das ist nicht verwunderlich, denn der heiße Eintopf hat sich über die Jahrhunderte bewährt: Er besteht aus einfachen Zutaten, die man meistens in der Vorratskammer hat und ist nahrhaft, gesund und lecker.

Verantwortlich für die gesunde Wirkung des Eintopfes ist, neben dem frischen Suppengemüse, vor allem das Huhn, das die Brühe mit viel Zink, Cystein und Carnosin anreichert. Diese drei Stoffe wirken antioxidativ, zellerneuernd, entzündungshemmend und stärken die körpereigene Abwehr.

Am besten isst man Hühnersuppe heiß. Das hält nicht nur die Schleimhäute feucht, die bei Schnupfen und Erkältung trocken und rau werden. Der heiße Dampf verhindert auch die Ausbreitung von Viren in den Atemwegen und wirkt wie ein natürliches Antibiotikum . Sogar bei Magen-Darm-Verstimmungen sorgt Hühnersuppe dafür, dass der Körper wieder zu Kräften kommt.

Welche Zutaten kommen in die klassische Hühnersuppe?

Die Basis für meine gesunde Hühnersuppe bildet die Hühnerbrühe. Sie wird aus einem Suppenhuhn und reichlich Gemüse hergestellt. Ich empfehle dir, ein frisches Suppenhuhn aus dem Bio-Markt zu verwenden. Meiner Erfahrung nach ergibt das die beste Brühe. Tiefkühlware funktioniert auch, sollte aber schonend im Kühlschrank aufgetaut werden. Alternativ kannst du deine Suppe auch mit Hühnerkeulen zubereiten.

Beim Gemüse sind der Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ich koche die Hühnersuppe gern auf traditionelle Art und verwende dann das klassische Suppengemüse: Lauch, Knollensellerie und Möhren. Sehr gut passen auch Petersilienwurzel oder Pastinake.

Ihr besonderes Aroma bekommt die Hühnersuppe durch die beigefügten Gewürze: Piment und Lorbeer sollten auf keinen Fall fehlen. Außerdem macht sich Liebstöckel - sogenanntes Maggikraut - gut in der Hühnersuppe. Frisch aus dem Garten oder tiefgefroren gibt es ein geschmackvolles Aroma und erinnert an die gleichnamige Instant-Würze. Echtes Maggikraut ist aber natürlich viel gesünder als das hochverarbeitete Produkt.

So kannst du Hühnersuppe aufpeppen:

Meine Kinder lieben die Hühnersuppe mit Möhren und Kohlrabi. Diese Kombi essen sie ohne zu murren! Auch Erbsen finde ich sehr lecker. Zusätzlich kannst du deine Hühnersuppe mit verschiedenen Einlagen aufpeppen. In meiner Familie kommen Buchstabennudeln immer gut an. Außerdem eignen sich Blumenkohl oder Brokkoli, einfach nur frische Kräuter oder Grießklößchen.

Kann man Hühnersuppe auf Vorrat kochen und einfrieren?

Hühnersuppe gehört zu den Suppen, die man prima auf Vorrat einfrieren kann. Zum Glück, denn das Gewicht des Suppenhuhns führt meist zu einer großen Portion, von der man oft mehrmals essen kann.

Tipp: Beim Einfrieren bilden klare Suppen Eiskristalle, die sie beim Erwärmen verdünnen. Daher solltest du aufgetaute Hühnersuppe immer etwas nachwürzen.

Ab wann dürfen kleine Kinder Hühnersuppe essen?

Weil die Hühnersuppe schön weich ist, kann sie auch schon dein Baby mitessen. Dann solltest du allerdings nur wenig Salz beim Kochen verwenden und erst am Tisch für die erwachsenen Mitesser nachwürzen.

Mein Geheimtipp für eine gesunde Hühnersuppe

Ein Stückchen Ingwer, das du beim Kochen zur Brühe gibst, verleiht deiner Hühnersuppe einen extra Anti-Erkältungsschub. Die kleine Knolle ist Gewürz und Heilmittel zugleich und enthält ätherische Öle, viel Vitamin C, Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor. Damit wirkt frischer Ingwer antibakteriell und entzündungshemmend.
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Zutaten für einen großen Topf Hühnersuppe:

  • 1 Huhn oder Hühnerkeulen
  • 3 Pimentkörner, 1 Lorbeerblatt, 3 Nelken
  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • klassisch: 1 Stange Lauch, 1 Stück Sellerie
  • alternativ: Kohlrabi oder/und Erbsen, Rosenkohl
  • 250 g Sternchen- oder Buchstabennudeln

Arbeitszeit:ca. 20 Minuten
Kochzeit/Backzeit:ca. 70 Minuten
Gesamtzeit aktiv:ca. 90 Minuten

So kochst du eine Hühnersuppe selber

  1. Schäle zuerst die Zwiebel und gib sie mit dem Huhn und den Gewürzen in einen großen Topf. Bedecke das Huhn mit reichlich Wasser, gib einen Esslöffel Salz dazu und lasse das Huhn für eine gute Stunde köcheln.
  2. In der Zwischenzeit putzt du das Gemüse und schneidest es in mundgerechte Stückchen. Am Beliebtesten ist die Hühnersuppe bei unseren Kindern mit Möhren und Kohlrabi - das essen sie sehr gerne und ohne zu murren ;-)
  3. Wenn das Huhn weichgekocht ist, nimmst du es mit der Zwiebel und den Gewürzen mit einer Schaumkelle aus dem Topf und legst es auf einen großen Teller. Lasse das Huhn etwas auskühlen, nimm es dann auseinander und schneide das Fleisch in kleine Stücke.
  4. Gib dann das Hühnerfleisch mit den Buchstabennudeln und dem Gemüse zurück in die Brühe und lasse die Hühnersuppe für etwa 10 Minuten kochen. Schmecke die Suppe zum Schluss noch mit Salz und Kräutern nach Belieben ab. Lasst es euch schmecken!


© familienkost.de

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