SauerbratenSauerbraten

Sauerbraten - Omas einfaches Rezept

Rezept von
Uhrca. 165 Minuten
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(26)
Ob rheinischer, sächsischer, fränkischer oder Omas Sauerbraten nach DDR-Rezept – der würzige Rinder-Schmorbraten ist ein echter Klassiker der deutschen Küche. Dafür wird Rindfleisch (früher oft auch Pferd oder Wild) mehrere Tage in einer sauren Essigmarinade eingelegt. So bekommt es seinen typisch würzigen Sauerbraten-Geschmack und wird wunderbar zart und saftig.

Als Sonntags- oder Festtagsessen kommt Sauerbraten bei uns gern mit Klößen und Rotkohl auf den Tisch. Ich esse nur gelegentlich Fleischgerichte, aber bei dieser Kombination läuft mir jedes Mal das Wasser im Mund zusammen.

Mein erster selbstgemachter Sauerbraten war zugleich eines der ersten Fleischrezepte, das ich für meine Familie gekocht habe. Die Zubereitung hat mir meine Oma damals Schritt für Schritt am Telefon erklärt. Wir wohnten zu der Zeit weit auseinander und so bekam ich ihre Tipps aus der Ferne. Ihr wichtigster Rat: Geduld! Denn der perfekte Sauerbraten braucht 3–5 Tage zum Durchziehen in der Marinade, bevor er in den Ofen darf.

Gesagt, getan! Als ich meinem Mann und den Kindern dann meinen ersten Sauerbraten servierte, waren alle begeistert. Seitdem steht er neben Rinderrouladen und Kasslerbraten ganz oben auf unserer Wunschliste für den Sonntagsbraten.

In diesem Beitrag bekommst du mein einfaches Sauerbraten Rezept mit Schritt-für-Schritt-Anleitung. Außerdem verrate ich dir, wie er auch für Kinder gut geeignet ist, worauf du bei der Zubereitung achten solltest und welche Beilagen uns am besten dazu schmecken.


Sauerbraten
Rezept von
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UhrGesamt: ca. 165 Min.
Zubereitung: ca. 45 Min.
Wartezeit: 3 Tage
Sternproteinreich
Sternlow carb
Kinderkleinkindtauglich
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Nährwerte pro Portion
Kalorien pro Portion476 kcal
Kohlenhydrate pro Portion13,4 g
Eiweiss pro Portion42,3 g
Fett pro Portion26,6 g
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Zutaten für 6 Portionen


- 6 +

Für den Braten
  • 1,2 kg Rindfleisch (Schmorbraten aus der Keule)
Zum Einlegen für die Beize
  • 1 Möhre
  • 100 g Knollensellerie
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Wacholderbeere
  • 1 TL Pfefferkorn
  • 2 Nelken
  • 350 ml Gemüsebrühe (oder Rotwein)
  • 200 ml Weißweinessig
Für die Soße
  • 90 g altes Brot (oder Soßen-Lebkuchen oder Honigkuchen)
  • Beize vom Einlegen
  • 1 Liter Wasser
  • Essig
  • Salz

Zubereitung

  1. Sauerbraten einlegen: Schäle Zwiebeln, Knoblauch, Möhre und Sellerie. Schneide sie in kleine Würfel. Mische das Gemüse mit der Gemüsebrühe, dem Essig, Wacholderbeeren, Pfefferkörnern, Lorbeerblättern und Nelken. Gib das Rindfleisch in eine enge Dose und gieße die Beize darüber. Stell den eingelegten Sauerbraten für 3-5 Tage in den Kühlschrank. Wende ihn einmal täglich.

    Sauerbraten einlegen
  2. Sauerbraten schmoren: Gieße das eingelegte Fleisch ab und fange den Sud auf. Erhitze Butterschmalz in einem Schmortopf. Brate das Fleisch und das Gemüse aus dem Sud an. Gieße die Beize und das Wasser dazu. Schmore den Sauerbraten bei schwacher Hitze und geschlossenem Deckel für 2 Stunden. Rühre alle 30 Minuten um.

    Sauerbraten Zubereitung
  3. Sauerbraten Soße: Nimm das Fleisch aus dem Schmortopf. Gib das Brot oder alternativ Soßen-Lebkuchen / Honigbrot dazu. Koche die Sauerbraten Soße auf und püriere sie. Wenn du sie sehr fein haben möchtest, streichst du sie am Ende nochmal durch ein Sieb. sie mit reichlich Salz und Essig ab. Serviere das Fleisch mit der Sauce zu Rotkohl und Klößen oder einer anderen Beilage deiner Wahl. Meine Kinder essen auch buntes Gemüse und Kartoffeln sehr gern dazu.

    Sauerbraten Rezept
Kört



Sauerbraten - Omas einfaches Rezept


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Fleisch für Sauerbraten

Was passt zu Sauerbraten? Ideen für leckere Beilagen

Sauerbraten ist ein deutscher Klassiker und schmeckt mit den richtigen Beilagen noch besser. Hier findest du unsere liebsten Beilagen zu Sauerbraten. Von traditionellen Kombinationen bis zu familienfreundlichen Varianten, die den würzigen Schmorbraten perfekt ergänzen, ist für jeden Geschmack etwas dabei:

So kannst du ihn vorbereiten und aufbewahren

Für Sauerbraten musst du unbedingt 3–5 Tage vorher mit dem Einlegen starten, denn so lange sollte das Fleisch in der Marinade liegen, damit es schön zart und aromatisch wird. Am Kochtag selbst hast du dann kaum noch Arbeit, denn der Braten macht sich fast von allein, während du dich schon um die Beilagen oder das Dessert kümmern kannst.

Fertiger Sauerbraten hält sich dann mit Soße bis zu 3 Tage im Kühlschrank und schmeckt oft sogar am nächsten Tag noch besser, denn dann ist alles schön durchgezogen.

Alternativ kannst du den Sauerbraten auch einfrieren. Das empfehle ich dir vor allem dann, wenn ein Festessen ansteht, zu dem du viel um die Ohren hast. Fülle den Sauerbraten dafür am besten komplett mit der Soße in eine luftdichte Gefrierdose. Nimm ihn zum Auftauen abends aus der Kühltruhe und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank. Vor dem Servieren lässt du ihn dann langsam in der Soße warm werden, damit er schön saftig bleibt.



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Geli
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24.06.2025

Wie bei Muttern

Josephine
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17.05.2025

Sehr einfach und gut. Habe zum Einlegen noch Liebstöckel dazugegeben.

Lene
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22.12.2024

Ich nehme zum Abschluss noch Rübenkraut dazu

Kathrin
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26.11.2024

Lange gesucht und jetzt durch Zufall gefunden. Hab schon viel versucht, im Netz ist ja viel unterwegs. Die Mengenangaben sind sehr gut, vorallem mit dem Essig. Hatte schon Rezepte die grenzwertig sauer waren. Ich kann das Rezept sehr empfehlen. Vom Geschmack absolut rund. Einzige Veränderung von mir waren noch Gewürzkörner und das ich das Fleisch vor dem anbraten gesalzen und gepfeffert habe. Zum Schluss ein Esslöffel Rübensirup. Geschmort habe ich im Backofen mit Umluft bei 150° knapp 2 Stunden.

Jenny 27.11.2024

Vielen lieben Dank für dein Feedback 😊

Kalle 22.12.2024

Mensch Kathrin, wenn es zu sauer ist, weniger Essig!

Gisela
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31.10.2024

Hört sich prima an. Werde es ausprobieren.

Jürgen
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06.11.2023

Ganz fantastisch!

Ute
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12.10.2023

Dank dieser Anleitung habe ich mich getraut Sauerbraten selber zu machen. Er ist mir gelungen 🤩🤩

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