Rotkohl selber machen

klassischer_rotkohl

Ob zum Gulasch, Entenbraten oder Kloß mit Soß - Rotkohl gehört vor allem in der kalten Jahreszeit als Beilage zu deftigen Gerichten mit auf den Tisch.

Ich gebe zu, dass ich es mir bisher oft leicht gemacht habe und auf den fertigen Rotkohl aus dem Glas zurückgegriffen habe. Davon gibt es ja auch viele tolle Sorten, die man ganz einfach nur noch aufwärmen muss.

Nichtsdestotrotz wollte ich das Rotkraut nun auch endlich einmal selber machen und siehe da: Es ist überhaupt nicht schwer.

Das brauchst du für selbstgemachten Rotkohl

Besorge dir einen schönen Rotkohl und schneide ihn in feine Streifen. Dann wird er mit Zwiebel, Äpfeln und weiteren Zutaten verfeinert und kocht fast ganz alleine vor sich her. Selbstgemachter Rotkohl wird mit jedem Aufwärmen etwas besser. Du kannst es also auch ganz prima vorbereiten und sogar portionsweise einfrieren.

Ganz klassisch wird Rotkraut mit Rotwein gekocht. Darauf verzichte ich in meinem Rezept und koche das Rotkraut ohne Wein, handelt es sich doch bei uns um Familienkost, die auch kleine Kinder gerne essen.

Bei den Gewürzen halte ich mich übrigens ganz an das Rezept von Johann Lafer. So kommen bei mir Gewürznelken, Lorbeerblätter, eine Zimtstange und Wacholderbeeren mit in den Topf. Ich gebe die Gewürze ganz einfach in ein Tee-Ei, so kann ich sie am Ende kinderleicht entfernen.
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Zutaten für 1 große Schüssel:

  • 1 kg Rotkohl
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Apfel
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL dunkler Balsamico-Essig
  • 2 Lorbeerblätter, 6 Gewürznelken, 2 Wacholderbeeren, 1 Stange Zimt
  • 50 ml Apfelsaft
  • Fett zum Braten (Butterschmalz, Gänsefett oder Kokosöl für eine vegane Variante)
  • Salz
  • eventuell Speisetärke

Arbeitszeit:ca. 15 Minuten
Kochzeit/Backzeit:ca. 60 Minuten
Gesamtzeit aktiv:ca. 75 Minuten
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  1. Schäle die Zwiebel und schneide sie in kleine Würfel.
  2. Schäle den Apfel und würfel ihn ebenfalls klein.
  3. Wasche den Rotkohl, entferne den Strunk und schneide ihn so dünn wie möglich in Streifen.
  4. Erhitze das Fett in einem großen Topf und brate die Zwiebel- und Apfelwürfel darin goldgelb an. Rühre den Zucker unter - er sorgt für ein karamelliges Aroma.
  5. Gib nun den geschnittenen Rotkohl und den Balsamico-Essig sowie ca. 50 ml Wasser hinzu. Gib die Gewürze in ein Tee-Ei oder einfach so in den Topf.
  6. Nun bringst du deinen Rotkohl zum Kochen und lässt ihn für etwa eine Stunde mit angekipptem Deckel köcheln.
  7. Entferne dann das Tee-Ei und schmecke deinen Rotkohl mit Salz ab. Ist es dir zu flüssig, so kannst du es andicken, indem du etwas Speisestärke in Wasser auflöst und unterrührst.


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Vielleicht kennst du den Zungenbrecher “Rotkraut bleibt Rotkraut und Brautkleid bleibt Brautkleid”? Und dann gibt es auch noch Blaukraut. - Ein bisschen verwirrend ist das ja schon, oder nicht?

Zur kleinen Aufklärung:
Rotkraut und Rotkohl bezeichnen ein- und dasselbe. Und auch Blaukraut wird aus Rotkohl gemacht, dann allerdings mit Natron statt Essig zubereitet. Diese v.a. im bayrischen Raum bekannte Zubereitungsart sorgt dafür, dass sich der Rotkohl blau färbt und nicht so schön rot bleibt.

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