RotkohlRotkohl – einfaches Rezept, herzerwärmend lecker
Bei mir landete früher auch mal die Fertigversion aus dem Glas im Einkaufskorb. Bis ich Rotkohl einmal selbst gekocht habe. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie einfach das geht. Was mich dagegen nicht überrascht hat: der unglaublich leckere Geschmack. Denn Selbstgemachtes schmeckt eigentlich fast immer besser. Außerdem hat man so selbst in der Hand, was in den Topf kommt.
Für eine Portion Rotkohl mit Apfel, Zwiebel und Gewürzen wie Nelken und Zimt brauchst du nur 15 Minuten aktive Arbeitszeit. Meine Version kommt ganz ohne kneten aus und wird trotzdem perfekt. Der Kohl schmort nach der kurzen Vorbereitung entspannt im Topf vor sich hin, während ich mich um andere Dinge kümmere.
Um zu testen, ob mein Rotkohl gelingsicher ist, habe ich meinem Mann einfach mal die Zutaten und die Anleitung in die Hand gedrückt – und siehe da, es hat auf Anhieb geklappt! Rotwein kommt bei mir nicht rein, damit wirklich die ganze Familie mitessen kann. Denn Wein verkocht nie vollständig, ein Teil des Alkohols bleibt immer im Essen.
Mein Rotkohl Rezept kannst du als Grundrezept verstehen, das du nach Lust und Laune verfeinern kannst. Wir würzen das Ganze am Ende nochmal kräftig mit Salz und Essig. Aber das ist Geschmackssache. Psst, einen Geheimtipp habe ich schon mal vorab für dich: Bereite das Rotkraut ruhig einen Tag vorher zu! Dann kann alles schön durchziehen. Außerdem schmeckt er aufgewärmt sogar noch besser. Wenn du ihn als Teil eines Festessens servierst, kannst du durch die Vorbereitung am Vortag, die ganzen Aufgaben in der Küche am Feiertag etwas entzerren.
Weiter unten warten noch mehr Tipps, Ideen zum Verfeinern und Serviervorschläge auf dich. Natürlich bekommst du auch die Antwort auf die Frage, worin der Unterschied zu Blaukraut besteht, und ich verrate dir, warum ich als Ernährungsberaterin das Gemüse so sehr schätze.
Zutaten für 4 Portionen
- 1 kg Rotkohl
- 2 Zwiebeln
- 1 Apfel
- 2 EL Zucker
- 2 EL Balsamico-Essig
- 6 Gewürznelken
- 1 Stange Zimt
- 100 ml Apfelsaft
- 200 ml Wasser
- 1,5 TL Salz
- 2 Wacholderbeeren
- 25 g Butterschmalz
Zubereitung:
- Entferne die äußeren Blätter vom Rotkohl. Halbiere ihn mit einem großen, gezackten Messer und schneide ihn dann längs in Viertel. Entferne den Strunk. Schneide den Rotkohl in 3-5 mm dünne Streifen. Du kannst auch einen Gemüsehobel nutzen.
- Schäle eine Zwiebel und den Apfel. Schneide sie in kleine Würfel. Erhitze das Fett in einem großen Topf und brate die Zwiebel- und Apfelwürfel darin goldgelb an. Rühre den Zucker unter.
- Gib den geschnittenen Rotkohl, den Apfelsaft, den Essig sowie das Wasser hinzu. Schäle die zweite Zwiebel und stecke die Nelken hinein. Gib sie mit dem Zimt, den Lorbeerblättern und bei Belieben mit Wacholderbeeren dazu. Bring den Rotkohl zum Kochen und lass ihn 45 Minuten mit angekipptem Deckel köcheln. Koste ihn dann und verlängere die Kochzeit, wenn er dir noch zu fest ist.
- Entferne die Gewürze und schmecke den Rotkohl mit Salz und Essig ab.


Meine Rezept-Tipps für klassischen Rotkohl
- Die Frische-Anzeichen beim Einkauf: Beim Einkauf solltest du auf die Schnittstelle am Strunk achten. Ist sie eingetrocknet oder grau, ist der Kohl nicht mehr frisch. Dann schau dir lieber ein anderes Exemplar an. Die äußeren Blätter sollten knackig sein und nicht welk oder vertrocknet, sonst liegt er schon zu lange.
- Die richtige Menge für das Rezept einkaufen: Steht im Rezept 1 kg Rotkohl, dann ist das die Menge, die am Ende im Topf landen sollte. Dafür sollte der Kohl beim Kauf etwa 1,2 kg bis 1,5 kg wiegen.
- Richtig lagern: Der Kohlkopf sollte zeitnah verarbeitet werden. Wenn du ihn noch ein paar Tage lagern musst, mach das an einem kühlen, dunklen Ort. Das kann dein Keller sein oder das Gemüsefach in deinem Kühlschrank.
- Vom Fleck weg: Wenn du Rotkohl schneidest, tritt Saft aus, der auf der Kleidung Flecken hinterlassen kann. Deshalb solltest du bei der Zubereitung eine Kochschürze tragen.
- Die Hände vorbereiten: Die Hände kannst du mit etwas Speiseöl einreiben, damit sie sich nicht so sehr verfärben. Alternativ kannst du auch Einmalhandschuhe tragen. Ich mache beides nicht und wasche meine Hände nachher einfach länger. Bei mir klappt das gut und die ganze Farbe ist nachher weg. Ich weiß aber, dass die Verfärbungen bei anderen hartnäckiger sein können, deshalb gebe ich dir diese Tipps mit an die Hand.
- Richtig gut abschneiden: Schnapp dir das größte Küchenmesser, das du hast, um den Rotkohl in Stücke zu schneiden. Mit einem gezackten Brotmesser geht das besonders gut. Für die Schnippelarbeit zum Schluss, um das Gemüse in feine Streifen zu schneiden, kannst du auch einen Küchenhobel verwenden. Ich greife lieber zum Küchenmesser.
- Den Kohlkopf kleinmachen: Entferne zuerst die äußeren Blätter. Halbiere den Kohl einmal längs und viertele ihn dann. Schneide den Strunk heraus, achtele den Kohl und schneide ihn in 2 bis 3 mm dünne Streifen. Je feiner er geschnitten wird, desto zarter das Ergebnis.
- Das richtige Fett: Zum Anbraten kannst du Butterschmalz nehmen. Wenn du gerade Gänsebraten oder Entenbraten machst, hast du bestimmt auch Gänsefett oder Schmalz da, damit klappt es auch wunderbar. Als günstige Alternative nimm einfach Rapsöl.
- Der passende Essig: Damit der Rotkohl seine schöne leuchtende Farbe behält, musst du ihn zusammen mit dem Essig kochen. Dunkler Balsamico-Essig sorgt für ein intensiveres Aroma und eine dunklere Farbe. Meine Schwiegermutter nimmt Tafelessig. Du kannst aber auch Apfelessig, weißen Balsamico-Essig oder Weißweinessig verwenden.
- Eine Zwiebel als Gewürzträger: Du kannst eine ganze, geschälte Zwiebel mit Nelken spicken und sie zum Rotkohl kochen dazugeben. Den Tipp habe ich mal gesehen, war sofort begeistert und mache es seitdem nur noch so. Denn die Zwiebel mit den Nelken lässt sich am Ende viel einfacher wieder rausfischen. Bei meiner Oma blieben die Nelken früher immer drin, das mochte ich nie.
- Noch mehr Gewürze für ein feines Aroma: Wacholderbeeren eignen sich auch super zum Würzen. Am besten füllst du sie in ein Teesieb, dann musst du sie nicht einzeln rausfischen. Zimtstange und Lorbeerblatt kannst du einfach so in den Topf geben. Wichtig: Rühre die Gewürze gut unter, damit sie vom Kohl bedeckt sind und nicht nur obenauf liegen.
- Welcher Saft darf es sein? Ich nehme für mein Rezept Apfelsaft, aber auch Traubensaft oder Orangensaft eignen sich wunderbar.
- Die Portionsmenge pro Person planen: Rechne mit etwa 200 bis 250 g Rotkohl pro Person. Das ist eine gute Portionsgröße als Beilage, zum Beispiel, wenn er beim Weihnachtsmenü serviert werden soll.
- Den Apfel reiben oder würfeln? Beides geht. Ich persönlich würfele ihn lieber. Rote Apfelsorten wie Boskop oder Braeburn passen geschmacklich besonders gut.
- Zeit zum Kochen: Lass das Rotkraut mit angekipptem Deckel mindestens 45 Minuten köcheln. Du magst ihn weicher? Dann erhöhe die Kochzeit einfach nach Belieben, bis er die gewünschte Konsistenz hat.
- Kräftig abschmecken: Meine Familie mag es gerne würzig, deshalb schmecken wir den selbstgemachten Rotkohl am Ende noch kräftig mit Salz und Essig ab. Probier ihn unbedingt, bevor du ihn servierst!
Ideen zum Verfeinern: kleine Extras mit großem Effekt
- Hagebutten: Wenn Hagebuttengelee mit im Topf landet, bekommt der Rotkohl ein besonderes Aroma.
- Preiselbeeren: Wer mag, gibt ein bisschen Preiselbeermarmelade dazu – für eine fruchtig-herbe Note.
- Ingwer: Würfele ein Stück Ingwer fein und gibt es mit in den Topf, für eine leichte Schärfe.
- Dunkle Schokolade: Ein paar Stücke Zartbitter-Schokolade (mit mindestens 70 % Kakao) bringen geschmackliche Tiefe rein, wie auch bei einem Chili con Carne.
- Cranberrys: Du magst Cranberrys? Dann verfeinere deinen Rotkohl damit.
- Vanille: Mit einer ausgekratzten Vanilleschote schmeckt es überraschend gut und bekommt eine festliche Note.
- Ahornsirup: Statt Zucker kannst du auch Ahornsirup verwenden, der hat einen intensiven Karamellgeschmack.
- Wein: Ich verzichte in meinem Rotkohl Rezept darauf, damit die ganze Familie mitessen kann. Möchtest du ihn hinzufügen, gib einen Schuss Rotwein beim Anbraten der Zwiebel dazu.
- Toppings: Du kannst ihn zum Servieren mit Feta und Walnüssen toppen, das mache ich bei meinen Rotkohl Steaks aus dem Ofen auch. Wenn ein Kleinkind mitisst, solltest du auf die Walnüsse verzichten, da es sich daran verschlucken kann.
Wie nennst du das Wintergemüse?



- Rotkohl
- Rotkraut
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Gesamtanzahl der Stimmen 49

57%
43%
Wozu passt Rotkohl? Serviervorschläge von meiner Familie und mir
Wie wir Rotkraut besonders gerne genießen? So:- Mit Gulasch und Salzkartoffeln kommt Rotkohl gerne mal am Sonntag bei uns auf den Tisch.
- Mit Rouladen und Kartoffelklößen wird daraus ein umwerfend leckeres Festessen, das zwar etwas aufwendiger ist, aber sich gut vorbereiten lässt.
- Auch mit Entenbraten oder Entenbrust, Orangensauce und Kroketten aus der Heißluftfritteuse kannst du die Gemüsebeilage festlich auftischen.
- Vegetarische Austernpilzkeule, Kartoffelbrei und Rotkohl sind ein Dreamteam für alle, die fleischlos glücklich sind.
- Um deinen Hot Dog geschmacklich auf das nächste Level zu bringen, kannst du ein bisschen Rotkohl hinzugeben. Das habe ich schon öfter auf Street-Food-Märkten gesehen und schmeckt fantastisch.
- Reste verwende ich auch gerne mal für Wraps, Sandwiches, Bowls oder Gyros Pita.
Rotkohl vorbereiten, aufbewahren und einfrieren: Das solltest du wissen!
Rotkohl lässt sich wunderbar vorbereiten. Wir machen es seit Jahren wie meine Schwiegermutter und kochen immer direkt einen richtig großen Topf.Im Kühlschrank aufbewahren
Frisch gekocht hält sich Rotkohl im Kühlschrank zwei bis drei Tage. Decke ihn gut ab, damit er keine anderen Geschmäcker annimmt.
Vorkochen
Wenn du ihn für das Sonntagsessen oder für ein Menü einplanst, kannst du ihn problemlos ein oder zwei Tage vorher kochen und im Kühlschrank aufbewahren.
Portionieren und einfrieren
Zum Einfrieren füllst du den fertig gekochten Rotkohl portionsweise ab. Dafür eignen sich Kunststoffdosen oder Gefrierbeutel sehr gut. Friere ihn am besten portionsweise ein. Wie groß diese Portion ist, kannst du selbst entscheiden. Wenn bei euch vier Personen im Haushalt leben, ist es eine gute Idee, dass eine Einfrier-Portion die Menge für vier Personen ist. Eingefroren ist er mehrere Monate haltbar und jederzeit einsatzbereit.
Auftauen und erwärmen
Zum Auftauen stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank und koche ihn am nächsten Tag nochmal kurz auf. Das spart besonders an stressigen Tagen viel Zeit, wenn du zum Beispiel ein ganzes Weihnachtsmenü servieren willst und ohnehin schon genug anderes ansteht.
Ein schöner Nebeneffekt: Aufgewärmt schmeckt er oft sogar noch besser, weil er richtig gut durchgezogen ist.
Was mir als Ernährungsberaterin besonders gut an dem Gemüse gefällt
Rotkohl ist ein echtes Vitamin-Kraftpaket! Er liefert Vitamin K und E sowie Vitamin B. Außerdem enthält er, wie bei vielen Kohlsorten üblich, reichlich Vitamin C. Mit 150 g Rotkohl kann man schon fast den gesamten Tagesbedarf an Vitamin C decken.Bei der Fertigversion aus dem Glas oder aus der Tüte sieht das leider häufig anders aus: Hier ist der Vitamin-C-Gehalt oft deutlich geringer und es steckt meist noch reichlich Zucker drin. Wenn es schnell gehen muss, greif deshalb lieber zu tiefgekühltem Rotkohl. Damit sparst du dir dann die Vorbereitung des Kohls und kannst direkt mit dem Kochen loslegen.
Übrigens: Rotkohl hat eine lange Geschichte! Ich halte mich aber kurz: Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde er von Hildegard von Bingen – und zwar schon im 11. Jahrhundert. Den Namen hast du vielleicht schon einmal gehört: Sie ist vor allem für ihre ganzheitliche Ernährungslehre bekannt, bei der sie viel regionales Obst und Gemüse empfiehlt.
Rotkraut und Blaukraut: Was ist der Unterschied?
Rotkraut und Rotkohl sind das Gleiche, nur der Name ist anders. Je nachdem, in welcher Region man sich gerade aufhält, nennt man es so oder so. In Nord- und Mitteldeutschland spricht man von Rotkohl, in Süddeutschland von Rotkraut.Blaukraut besteht aus Rotkohl oder Rotkraut, wird aber etwas anders zubereitet. Statt Essig kommt Natron mit in den Topf. Das verändert den pH-Wert und färbt den Kohl bläulich. Daher der Name „Blaukraut”.
Er ist unter noch mehr Namen bekannt: Roter Kappes, Roter Chabis, Rotchabis oder Blauchabis. Wie heißt er bei dir? Verrate es mir gerne in den Kommentaren und schreib dazu, aus welcher Gegend du kommst. Im Atlas der Alltagssprache der Universität Salzburg kannst du dir auf einer Landkarte anschauen, in welcher Region er wie genannt wird.
Bewertungen
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Ziemlich genau so mach ich das Rotkraut (wie es bei uns im Südwesten heißt 🙂) auch. Ich rühr noch 1 EL Johannisbeergelee drunter. Wer es noch schlotziger (und glänziger) mag: 1 EL Mehl mit Wasser verrühren und untermischen.
Danke für diesen tollen Rotkohl. Der Topf steht fertig gekocht auf der Terrasse, dein Kartoffelsalat ist als nächstes dran.
Ich nenne es Rotkraut und hab's am WE gekocht. War lecker und ist nun für das Weihnachtsfest im Frost. Für uns mit einem Schuss Glühwein.
Danke für das leckere Rezept. Ich habe den Rotkohl zu Rouladen gekocht, die wir uns heute schmecken lassen. Wir gehören auch zum Team "gut gewürzt" und haben daher wie beschrieben am Ende kräftig abgeschmeckt.
Ist gemacht und für Weihnachten eingefroren. Lecker! Hab natürlich schon gekostet.
Sehr gut 👍
Ich werde mich genau an euer Rezept halten. Wunderbare Ideen habt ihr. Danke.
Selbstgemachter Rotkohl schmeckt so so so viel besser mit deinem Rezept. Danke
Ich koche den Rotkohl ähnlich. So habe ich es von meiner Mutter gelernt. Manchmal mache ich auch bissel Lebkuchengewürz dazu, das passt dann super zu Wild. Und am Schluss noch ein großer Löffel Quittengelee.
Den Rotkohl habe ich heute einmal zur Probe gekocht. Perfekt geworden. Den wird es zum Weihnachtsessen auch geben.
Bei uns gibt es Heiligabend Rouladen mit Rotkohl und Klößen. Natürlich alles selbst gekocht, so wie es sich für Weihnachten gehört. Wacholder kommt bei mir auch mit rein, außerdem noch etwas angebratener Speck.
Super Tipp mit der nelkengespickten Zwiebel, das probiere ich auf jeden Fall beim nächsten Mal aus. Ich mariniere übrigens den Kohl zuerst mit den Gewürzen und dem Essig für ein paar Stunden oder auch über Nacht, so nimmt das Kraut selbst viel besser den Geschmack an
Ich dachte erst, das Rotkraut selber machen muss nicht sein. Aber nun habe ich es auf Wunsch meiner Frau selber gemacht und muss sagen, dass es wirklich besser schmeckt, als gekauft.
Ich habe gestern einen großen Topf Apfel-Rotkohl gekocht und schon mal für Weihnachten eingefroren. Da freuen wir uns schon sehr drauf, denn die Kostprobe war ein voller Erfolg.
Super einfach und lecker
Superlecker. Kommt jedes Jahr zu Weihnachten auf den Tisch und schmeckt einfach besser, als aus dem Glas. Ich bereite den Rotkohl immer 1 - 2 Wochen vor Weihnachten vor und friere ihn ein. Dann habe ich einen Stessfaktor weniger, wenn die Familie da ist und kann mich auf die Geselligkeit konzentrieren. Schmeckt auch mit Traubensaft, wenn man mal keinen Apfelsaft zur Hand hat.
Wann kommt denn der in der zutatenliste genannte Apfelsaft an das Kraut?
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