Curry - Wissenswertes & Rezepte

Was gehört ins Curry Gewürz und wie kannst du es neben Currywurst verwenden? Hier erfährst du alles, was du wissen musst!

Curry - Wissenswertes & Rezepte

Seine leuchtend goldgelbe Farbe und sein fantastisch würziger Geschmack haben Curry berühmt gemacht. Die Zutat aus der indischen Küche findet sich heute in unzähligen internationalen Speisen. Aber wusstest du, dass Curry eigentlich kein einzelnes Gewürz, sondern eine immer individuelle Gewürzmischung ist? Was alles in ein echtes Curry hineingehört und wie du den aromatischen Mix verwenden kannst, das erfährst du in diesem Lexikon-Eintrag. Viel Spaß beim Lesen!



Die Ursprünge des Currys
Currys gibt es schon als Gericht seit vielen Jahrhunderten, und ihre Geschichte ist eng mit den Handelsrouten und dem kulturellen Austausch zwischen verschiedenen Regionen verbunden. Der Begriff „Curry” kommt wahrscheinlich aus dem indisch-tamilischen Wort „Kari”, was „Sauce” bedeutet. Hier, auf dem indischen Subkontinent hat jedes Gebiet seine eigene Interpretation des Gerichtes und der Gewürzmischung.

Curry Gewürzmischung - eine Explosion der Sinne

Curry ist also keine einzelne Zutat, sondern eine Mischung von verschiedenen Gewürzen, die oft individuell zusammengestellt werden. Zu den Hauptbestandteilen eines traditionellen Currys gehören diese Gewürze:
  • Kurkuma
  • Kreuzkümmel
  • Koriander
  • Ingwer
  • Kardamom
  • Nelken
  • Zimt
  • Chili

Jede Zutat bringt ihre eigenen Nuancen mit sich, die in Kombination einen vielseitigen Currygeschmack erzeugen. Je nach Region und Land können auch weitere spezifische Zutaten wie z. B. Senfkörner, Fenchel, Curryblätter und mehr hinzukommen. Diese Vielfalt spiegelt die reiche kulinarische Tradition der Kulturen wider und führt zu einer schier endlosen Palette an Geschmacksrichtungen.

Regionale Variationen vom Curry Gewürz

Neben seiner Heimat Indien hat sich die Curry-Gewürzmischung auch in anderen Teilen der Welt niedergelassen. So finden wir heute viele Curry-Gerichte in Thailand, Malaysia und Japan, aber auch bei uns in Europa. Das indische Curry ist jedoch immer noch das bekannteste. Original indische Rezepte reichen von cremigen „Kormas” bis zu pikanten „Vindaloos”. Thai-Currys sind für ihre Frische und Schärfe bekannt, während die malaysische Küche oft Kokosmilch für reichhaltige Saucen verwendet. In Japan ist das Curry, bekannt als „Kare”, dicker und süßer als andere Zubereitungen und wird oft mit Klebreis serviert.

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Auch in europäischen Ländern findet man viele Restaurants, die Currys anbieten. Authentische Speisen gibt es aber eigentlich nur in gastronomischen Betrieben, die ihre Curry-Gewürzmischungen aus der Heimat beziehen. Denn oft sind industriell produzierte Curry-Mixe mit günstigen Zutaten wie Paprikapulver gestreckt und dadurch weniger intensiv im Geschmack.

Kulturelle Bedeutung von Curry

Hausgemachte Currys sind vielerorts ein Symbol für Gastfreundschaft, Gemeinschaft und Tradition. Und diese Bedeutung geht sogar über die indische Heimat hinaus: In Großbritannien z. B. sind Curry-Restaurants zu einem wichtigen Bestandteil der Esskultur geworden, und in Japan wird Curry als ein nostalgisches und wohltuendes Familien- und Festessen angesehen.

Curry gesund

Gesundheitsvorteile der Gewürze

Curry-Gewürzmischungen enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe. Kurkuma, das für seine goldene Farbe bekannt ist, enthält den Wirkstoff Curcumin, und wirkt damit entzündungshemmend. Ingwer kurbelt die Verdauung an und stärkt das Immunsystem. Kreuzkümmel kann zudem den Stoffwechsel unterstützen. Deshalb werden die Gewürze und insbesondere die Curry-Mischungen in der traditionellen Medizin vieler Kulturen geschätzt. Curry-Fertiggerichte sind allerdings oft mit viel Salz und Geschmacksverstärkern versetzt. Hier solltest du also aufpassen und lieber ein gesundes und wärmendes Curry selbst zubereiten.

Apropos wärmend: Currypulver zählt zu den wärmenden Lebensmitteln und ist deshalb besonders gut für winterliche Eintöpfe und One Pots geeignet.

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Meine Erinnerung an Curry

Für mich hat Curry eine ganz besondere Bedeutung. Aussehen, Geruch und Geschmack erinnern mich nämlich an mein Auslandsjahr in Südindien. Als ich in diesem sonnigen und gastfreundlichen Land lebte, gab es so gut wie jeden Tag ein anderes Curry-Gericht zu essen - von mild bis scharf und vegan, vegetarisch oder mit Fleisch. Daher weiß ich, wie lecker und wandelbar Currys sind.

Currys für die ganze Familie

Aus meiner Zeit in Indien weiß ich auch, wie scharf ein echtes Curry sein kann - und zwar so scharf, dass es dir die Tränen in die Augen treibt! Diese Art des Currys sollte man seinen Kindern natürlich nicht anbieten. Aber es gibt zum Glück zahlreiche Rezepte, die deutlich milder schmecken und schon für die ganz Kleinen geeignet sind. Meine Empfehlung für Familien mit Kindern ab dem 10. Lebensmonat ist dieses milde Hähnchencurry mit Kürbis und Kokosmilch.

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Hi, ich bin Jenny. 3-fach Mama und Kinder-Ernährungsexpertin. Ich liebe gutes Essen, aber hasse es, kompliziert zu kochen. Daher findest du auf meinem Foodblog schnelle und einfache Rezepte für Kinder und die ganze Familie.

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