KaspressknödelKaspressknödel – wunderbar würzig & köstlich käsig
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Sobald eine Ladung Kaspressknödel in der Pfanne liegt und angebraten wird, strömt dieser herrliche, kräftige Käseduft durch das ganze Haus. Da braucht man gar nicht mehr „Essen ist fertig” rufen, denn der Duft lockt die Familie oft von ganz alleine in die Küche.
Mich erinnert der Hütten-Klassiker immer an unsere Urlaube in Österreich. Wir waren schon öfter in der Region Salzkammergut, die am Nordrand der Alpen liegt. Und auch am Achensee haben wir schon mal die Ferien verbracht. Das ist der größte See in Tirol, an dessen türkisblauer Oberfläche man sich einfach nicht sattsehen kann. Wintersportarten wie Skifahren und Snowboarden stehen bei uns eher nicht auf dem Programm. Wir nutzen unsere Winterurlaube lieber zum Wandern. Es ist aber auch einfach schön, durch die atemberaubende Landschaft zu stapfen.
Zum Essen kehren wir dann gerne in gemütlichen Hütten ein. Dort stehen Kaspressknödel fast überall auf der Speisekarte. Genau wie Käsespätzle und Spinatknödel. Es ist gar nicht so einfach, sich für eine Speise zu entscheiden, weil alles so lecker ist. Aber wer viel wandert, muss sich auch gut stärken und dafür sind diese deftigen Gerichte genau das Richtige.
Kaspressknödel mag ich so gern, weil sie so einen wunderbar würzigen Geschmack haben. Dafür sorgt der Bergkäse, der zusammen mit Weizenbrötchen vom Vortag und ein paar anderen Zutaten zu einem Teig verarbeitet wird. Auch wenn sie Knödel heißen, erinnern sie optisch mehr an Bratlinge, weil sie eher flach sind und nicht kugelrund. Außerdem werden sie gebraten und nicht gekocht. Beim Anbraten bekommen sie ein knuspriges Äußeres – einige nennen das rösch, was ein anderes Wort für knusprig ist – und im Inneren bleiben sie fluffig und saftig.
Die gute Nachricht: Um in den Genuss von diesem deftigen, vegetarischen Klassiker aus der Alpenküche zu kommen, musst du keinen Urlaub in den Bergen machen. Schnapp dir einfach mein Kaspressknödel Rezept und alle Zutaten und schon kannst du sie dir selber zubereiten.
Mich erinnert der Hütten-Klassiker immer an unsere Urlaube in Österreich. Wir waren schon öfter in der Region Salzkammergut, die am Nordrand der Alpen liegt. Und auch am Achensee haben wir schon mal die Ferien verbracht. Das ist der größte See in Tirol, an dessen türkisblauer Oberfläche man sich einfach nicht sattsehen kann. Wintersportarten wie Skifahren und Snowboarden stehen bei uns eher nicht auf dem Programm. Wir nutzen unsere Winterurlaube lieber zum Wandern. Es ist aber auch einfach schön, durch die atemberaubende Landschaft zu stapfen.
Zum Essen kehren wir dann gerne in gemütlichen Hütten ein. Dort stehen Kaspressknödel fast überall auf der Speisekarte. Genau wie Käsespätzle und Spinatknödel. Es ist gar nicht so einfach, sich für eine Speise zu entscheiden, weil alles so lecker ist. Aber wer viel wandert, muss sich auch gut stärken und dafür sind diese deftigen Gerichte genau das Richtige.
Kaspressknödel mag ich so gern, weil sie so einen wunderbar würzigen Geschmack haben. Dafür sorgt der Bergkäse, der zusammen mit Weizenbrötchen vom Vortag und ein paar anderen Zutaten zu einem Teig verarbeitet wird. Auch wenn sie Knödel heißen, erinnern sie optisch mehr an Bratlinge, weil sie eher flach sind und nicht kugelrund. Außerdem werden sie gebraten und nicht gekocht. Beim Anbraten bekommen sie ein knuspriges Äußeres – einige nennen das rösch, was ein anderes Wort für knusprig ist – und im Inneren bleiben sie fluffig und saftig.
Die gute Nachricht: Um in den Genuss von diesem deftigen, vegetarischen Klassiker aus der Alpenküche zu kommen, musst du keinen Urlaub in den Bergen machen. Schnapp dir einfach mein Kaspressknödel Rezept und alle Zutaten und schon kannst du sie dir selber zubereiten.
Kaspressknödel
Zutaten für 12 Stück
- 12 +
- 250 g Weizenbrötchen vom Vortag
- 125 ml Milch
- 40 g Zwiebeln
- 30 g Butter
- 200 g Bergkäse
- 3 Eier
- 1 EL gehackte Petersilie
- 20 g Semmelbrösel
- ½ TL Salz
- 1 Prise Pfeffer
- 1 Prise Muskat
Zubereitung:
- Schneide die Brötchen in kleine Würfel und gib sie in eine Schüssel. Erwärme die Milch etwas und gieße sie über die Brötchenwürfel.
- Schäle die Zwiebel und schneide sie in kleine Würfel. Gib sie mit der Butter in eine kleine Pfanne und brate sie glasig an.
- Schneide den Käse in kleine Würfel oder reibe ihn grob. Gib die Zwiebelwürfel und die restlichen Zutaten zum Semmelteig und verknete sie miteinander. Lass den Teig 15 Minuten ruhen.
- Forme mit feuchten Händen 12 Knödel und drücke sie platt. Sollte der Teig zu weich sein, so gib noch einen Esslöffel Semmelbrösel hinzu. Erhitze Butterschmalz in einer großen Pfanne und backe die Knödel bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun an.


So wählst du den passenden Käse für die Kaspressknödel aus
Für das Rezept brauchst du einen richtig guten Bergkäse. Tiroler Bergkäse ist natürlich die naheliegende Wahl. Aber auch Schweizer Bergkäse-Sorten wie Appenzeller und Greyerzer kannst du verwenden. Du kannst den Bergkäse nach Belieben noch mit anderen Käsesorten mischen. Erlaubt ist, was dir schmeckt.Bei der Käsewahl gibt es regionale Unterschiede. Vielleicht inspirieren diese dich ja dazu, ein bisschen zu experimentieren. Tiroler Kaspressknödel werden klassischerweise mit Tiroler Bergkäse oder Graukäse zubereitet. Tiroler Graukäse ist ein Sauermilchkäse, der würzig-scharf schmeckt, jedoch sehr fettarm ist. Allerdings bekommt man ihn nur schwer, wenn man nicht gerade in Tirol oder Umgebung wohnt. In Salzburg greift man üblicherweise zu Bierkäse und in Vorarlberg nimmt man Montafoner Sauerkäse, der auch Sura Kees genannt wird.
Übrigens: Je würziger der Käse, desto weniger Salz brauchst du am Ende.
Tipp, Tipp, Hurra! So gelingen dir die Kaspressknödel
- Warum Käsewürfel eine gute Idee sind: Schneide den Käse am besten in grobe Würfel. Und wenn du den Käse reibst, dann bitte nur grob. Die Käsewürfel sorgen dafür, dass man immer mal wieder auf so eine kleine angeschmolzene Käse-Insel (so nenne ich das jetzt einfach mal) beißt.
- Verwende lauwarme Milch: Damit die Brötchen vom Vortag wieder richtig schön weich werden, übergieße sie am besten mit lauwarmer Milch. Kalte Milch braucht länger, um einzuziehen. Verwendet man kalte Milch, denkt man oft, die Brotmasse sei noch zu trocken und kippt Flüssigkeit nach. Dann kann es aber passieren, dass der Kaspressknödel später in der Pfanne zerfällt.
- Cool down für die Zwiebeln: Die Zwiebeln werden in Butter glasig angebraten. Lass sie danach unbedingt abkühlen, bevor du sie zur Brotmasse hinzufügst. Sind die Zwiebeln zu heiß, stocken die Eier und verlieren ihre Klebkraft, die für die Bindung gebraucht wird.
- Gönn dem Semmelteig ein bisschen Ruhe: Du hast alle Zutaten miteinander vermengt? Dann lass die Masse 15 Minuten ruhen, bevor du alles in die richtige Form bringst.
- Klebrige Angelegenheit? Wasser hilft! Die Brot-Käse-Ei-Masse ist recht klebrig, das muss so sein! Damit dir das Formen leichter fällt, befeuchte deine Hände zwischendurch immer mal wieder. Du kannst dir dafür auch eine kleine Schale mit kaltem Wasser bereitstellen.
- Formvollendet: Kaspressknödel erinnern von der Form her an Berliner Buletten. Sie sind nicht kugelrund wie Semmelknödel oder Kartoffelklöße. Der Name verrät es ja schon: Die käsigen Knödel werden gepresst bzw. zusammengedrückt und erhalten dadurch ihre flache Form.
- Der Sicherheits-Test: Bist du unsicher, ob die Masse hält? Du kannst auch erst einen „Probeknödel" formen und anbraten. Zerfällt er? Dann füge noch einen Esslöffel Semmelbrösel dazu. Ist er zu fest? Dann kann ein kleiner Schluck Milch helfen. Hältst du dich jedoch genau an das Kaspressknödel Rezept und an meine Tipps kann nichts schiefgehen.
- Heiß, aber nicht zu heiß: Du solltest sie bei mittlerer Hitze braten, bis sie von beiden Seiten goldbraun sind. Stellst du die Temperatur zu hoch, kann die Außenschicht zu dunkel werden, bevor das Ei im Inneren durchgebraten ist.
- Nicht zu oft wenden: Kaspressknödel sind im heißen Zustand, wenn der Käse langsam schmilzt, sehr fragil. Am besten wendest du sie erst, wenn sie von unten schon eine kleine Kruste haben.
Serviervorschläge für alle: Suppen-Fans, Salat-Liebhaber und Sauerkraut-Gernhaber kommen hier voll auf ihre Kosten!
Sie schmecken so lecker, dass man eigentlich gar nicht viel dazu braucht. Mit etwas geschmolzener Butter darüber oder ein bisschen Kräuterquark dazu, sind sie schon umwerfend gut. Falls du Kaspressknödel als Hauptgericht servieren möchtest, habe ich hier ein paar Vorschläge für dich. Denn mit den richtigen Beilagen hast du im Handumdrehen ein deftig-leckeres Essen für die ganze Familie.- Rein in die Suppe: Du kannst sie ganz einfach als Einlage in eine kräftige, heiße Rinderbrühe oder in eine Gemüsebrühe geben. Das ist nicht nur an kalten Tagen eine herrliche Kombination.
- Mit Salat: Sie sind an sich schon recht mächtig, deshalb kannst du sie auch einfach auf einem frischen Salat servieren. Das ist nicht nur im Sommer eine tolle Idee.
- Gemeinsame Sache mit Sauerkraut: Sauerkraut und Kaspressknödel sind geschmacklich ein Traumpaar. Du kannst die Tiroler Spezialität einfach als Topping auf einer Portion Sauerkraut geben.
- Mit Gemüse: Wenn du Ofengemüse oder Gemüse aus der Heißluftfritteuse dazu machst, landen noch ein paar Vitamine mit auf dem Teller. So wird daraus ein tolles Hauptgericht für die ganze Familie.
- Mit Sauce: Du möchtest Kaspressknödel mit Sauce servieren? Dafür gibt es viele Möglichkeiten. Wie wäre es mit einer Champignon Rahmsauce oder einer Jägersoße mit Pilzen dazu? Auch eine klassische Rahmsauce passt gut. Oder du schaust selbst mal nach, welche Soßen für dich infrage kommen.
Kleine Veränderungen, mit denen du das Original Rezept an deinen Geschmack anpassen kannst
- Mit Laugengebäck: Du hast etwas Laugengebäck vom Vortag übrig? Dann kannst du die Weizenbrötchen im Rezept dadurch ersetzen. Allerdings ist Laugengebäck oft salziger, deshalb solltest du dann etwas weniger Salz verwenden.
- Mit Fleisch: Du kannst auch Speckwürfel zusammen mit den Zwiebeln anbraten und unter die Masse für die Kaspressknödel heben.
- Pilz-Variante: Brate fein gewürfelte Champignons kräftig an. Das ist wichtig, damit sie nicht zu wässrig sind. Lass sie abkühlen und füge sie dann zur Knödelmasse hinzu.
- Mit Spinat für Pisten-Popeyes: Du möchtest ein paar Vitamine in die Kaspressknödel reinschmuggeln? Dann füge ein bisschen fein gehackten, blanchierten Spinat hinzu. Achte dann allerdings beim Formen darauf, dass die Masse gut zusammenhält und füge gegebenenfalls noch Semmelbrösel hinzu.
- Lieblingskraut hinzufügen: Du kannst statt Petersilie auch Schnittlauch oder andere Kräuter klein hacken und unterheben.
- Picky-Eater-Alarm? Wenn dein Kind beim Essen sehr wählerisch ist und das ganze Gericht stehen lässt, weil auch nur ein kleines, grünes Kräuterfitzelchen zu sehen ist, verzichte auf die Petersilie oder andere Kräuter im Semmelteig. Stell die kleingehackten Kräuter lieber in einer separaten Schüssel mit auf den Tisch und jeder der mag, streut sie sich dann drüber.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Fertig gebratene Kaspressknödel halten sich 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Am besten deckst du sie gut ab oder verpackst sie in einen luftdichten Behälter.Weil sie am nächsten Tag auch noch richtig gut schmecken, kannst du sie schon am Vorabend als Mittagessen für den nächsten Tag vorbereiten. Bevor du sie dann servierst, musst du sie nur noch kurz in der Pfanne oder im Backofen erwärmen.
So einfach kannst du sie einfrieren
Kaspressknödel lassen sich wunderbar auf Vorrat zubereiten und einfrieren. Wenn du das nächste Mal spontan Lust auf den Hütten-Klassiker hast oder ein schnelles Essen brauchst, reicht ein Griff in den Tiefkühler.So frierst du sie richtig ein: Brate die gepressten Käseknödel in der Pfanne an und lass sie vollständig abkühlen. Schnapp dir einen gefriergeeigneten Behälter oder einen Gefrierbeutel und fülle sie hinein. Lege zwischen die einzelnen Stücke etwas Backpapier. So kleben sie nicht aneinander fest und du kannst später genau die Menge entnehmen, die du brauchst. Und dann heißt es auch schon: ab in die Gefriertruhe. Denk dran, ein Etikett mit Datum und Inhalt auf den Behälter zu kleben oder diese Infos auf den Gefrierbeutel zu schreiben. Nicht, dass du sie am Ende noch mit tiefgekühlten Haferflocken Frikadellen oder vegetarischen Frikadellen mit Kidneybohnen verwechselst, die in deinem Tiefkühler liegen. Denn von der Form her sehen sie sich recht ähnlich.
Bewertungen
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Dann hinterlass mir eine Bewertung. Das ist wie ein digitales “Mmmh” und freut mich sehr.
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Merle
Ich liebe Käse, ich liebe Knödel. Hier kommen beide Sachen zusammen und das schmeckt sooooo lecker.
Rene
Bin aus tirol und würde immer empfählen mehrere käsesorten zu mischen aber sonst echt super lecker
Merle
Annabelle
Ich hatte noch Appenzeller da und habe sie damit gemacht. Ich habe sie noch nie auf einer Hütte gegessen, deshalb habe ich keinen Vergleich. Aber mir haben sie geschmeckt nach diesem Rezept.
Wilhelm Marlene
Sehr sehr gut danke für das gute Rezept
Hans
Sehr gute Rezepte bei euch! Fachlich auch sehr gut.
Jutta
Sind total lecker geworden!
Mary
Hervorragend
Lisa
Wow, richtig gut
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