KäsespätzleKäsespätzle – Rasend schnelles Rezept, das glücklich macht!
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Wenn vor mir ein Teller dampfender Käsespätzle steht, bin ich schon happy, bevor ich den ersten Bissen nehme. Ich weiß auch nicht, warum, aber das ist so ein Essen, das Glückseligkeit verspricht. Ob es an den niedlichen Spätzle liegt? Oder am köstlichen Käse? Oder an den herrlich knusprigen Röstzwiebeln, die obendrauf kommen? Oder an der Kombination aus allem? Ich mag auch, wie der geschmolzene Käse diese herrlichen Käsefäden zieht, wenn man sich ein bisschen davon aufgabelt.
Mit Käsespätzle kann man den Gipfel des guten Geschmacks erklimmen – ganz bequem vom heimischen Küchentisch aus und ohne dafür einen Berg zu besteigen. Denn du kannst sie rasend schnell selbst zubereiten. Du brauchst dafür nur wenige Zutaten, eine Pfanne mit passendem Deckel und ein knappes halbes Stündchen Zeit.
Es gibt so Tage, da hat man einfach Lust auf ein deftiges Wohlfühlessen. An solchen Tagen bereite ich gerne mal meine Käsespätzle zu. Meine Kinder sind dann ganz aus dem Häuschen und freuen sich sehr darüber. Denn: Wenn wir das Gericht in einer Almhütte oder in einem Wirtshaus auf Speisekarte entdecken, ist die Wahl schon so gut wie getroffen. Fast alle aus meiner Familie bestellen sich dann eine Portion von dem deftigen Klassiker. Allerdings gibt es eine kleine Ausnahme: Steht auf derselben Karte auch Kaiserschmarrn, wird es bei mir oft ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Meine Wahl treffe ich dann aus dem Bauch heraus – je nachdem, ob ich mehr Lust auf süß oder herzhaft habe.
Aber zurück zum Rezept. Im Alltag muss es oft schnell gehen und da kommen diese Käsespätzle mit Fertigspätzle aus dem Kühlregal wie gerufen. Natürlich kannst du die Spätzle selber machen, wenn du Zeit und Lust hast. Dann hüpf am besten rüber zu meinen Käsespätzle im Ofen. Dort erkläre ich dir ganz ausführlich, wie das geht.
Jetzt will ich nicht länger mit dem einfachen Käsespätzle Rezept hinterm Berg halten, du bekommst es jetzt direkt serviert. Wenn du weiter nach unten scrollst, findest du Tipps zur Zubereitung, Ideen zum Abwandeln, passende Beilagen und noch eine Portion Wissen rund um die käsigen Knöpfle (so werden sie in einigen Regionen genannt).
Mit Käsespätzle kann man den Gipfel des guten Geschmacks erklimmen – ganz bequem vom heimischen Küchentisch aus und ohne dafür einen Berg zu besteigen. Denn du kannst sie rasend schnell selbst zubereiten. Du brauchst dafür nur wenige Zutaten, eine Pfanne mit passendem Deckel und ein knappes halbes Stündchen Zeit.
Es gibt so Tage, da hat man einfach Lust auf ein deftiges Wohlfühlessen. An solchen Tagen bereite ich gerne mal meine Käsespätzle zu. Meine Kinder sind dann ganz aus dem Häuschen und freuen sich sehr darüber. Denn: Wenn wir das Gericht in einer Almhütte oder in einem Wirtshaus auf Speisekarte entdecken, ist die Wahl schon so gut wie getroffen. Fast alle aus meiner Familie bestellen sich dann eine Portion von dem deftigen Klassiker. Allerdings gibt es eine kleine Ausnahme: Steht auf derselben Karte auch Kaiserschmarrn, wird es bei mir oft ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Meine Wahl treffe ich dann aus dem Bauch heraus – je nachdem, ob ich mehr Lust auf süß oder herzhaft habe.
Aber zurück zum Rezept. Im Alltag muss es oft schnell gehen und da kommen diese Käsespätzle mit Fertigspätzle aus dem Kühlregal wie gerufen. Natürlich kannst du die Spätzle selber machen, wenn du Zeit und Lust hast. Dann hüpf am besten rüber zu meinen Käsespätzle im Ofen. Dort erkläre ich dir ganz ausführlich, wie das geht.
Jetzt will ich nicht länger mit dem einfachen Käsespätzle Rezept hinterm Berg halten, du bekommst es jetzt direkt serviert. Wenn du weiter nach unten scrollst, findest du Tipps zur Zubereitung, Ideen zum Abwandeln, passende Beilagen und noch eine Portion Wissen rund um die käsigen Knöpfle (so werden sie in einigen Regionen genannt).
Käsespätzle
Zutaten für 4 Portionen
- 4 +
- 2 Zwiebeln
- 50 g Butter
- 200 ml Sahne
- ½ TL Salz
- 1 Prise Pfeffer
- 2 Prise Muskat
- 1 kg Spätzle (aus dem Kühlregal)
- 250 g geriebener Emmentaler
nach Belieben:
- Schnittlauch
Zubereitung:
- Schäle die Zwiebeln, schneide sie in kleine Würfel. Schmelze die Butter in einer großen Pfanne und brate die Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze goldgelb an.
- Rühre die Sahne, Salz, Pfeffer und Muskat unter.
- Gib die Spätzle und den Käse dazu und verrühre alles gut. Decke die Pfanne mit einem Deckel ab und lass den Käse schmelzen. Rühre nach Bedarf zwischendurch um. Serviere die Spätzle mit Röstzwiebeln und frischem Schnittlauch.


Welcher Käse ist der beste für Käsespätzle?
Ein Hartkäse, der gut schmilzt und schöne Käsefäden zieht, ist eine gute Wahl für Käsespätzle. Ich nehme am liebsten Emmentaler. Falls du eine andere Sorte nehmen möchtest, lies dir noch meine kleine Käsekunde durch.Wenn du’s gern kräftiger magst, probier mal einen würzigen Bergkäse. Wie wäre es zum Beispiel mit Greyerzer oder Appenzeller? Du kannst auch mehrere Sorten mischen. Das ist eine gute Idee, wenn Kinder mitessen, die sehr würzigen Käse vielleicht nicht so gerne mögen. Und wenn’s ein bisschen in Richtung Mac & Cheese gehen darf (nur eben mit Spätzle), greif zu Cheddar.
Für Original Allgäuer Käsespätzle brauchst du natürlich auch Allgäuer Käse. Oft wird dafür eine Mischung aus Allgäuer Emmentaler, Allgäuer Bergkäse und Weißlacker verwendet.
Mein Tipp: Reibe den Käse selbst. Geriebener Käse aus der Tüte enthält oft Trennmittel und die sorgen dafür, dass der Käse eher klumpt. Selbstgeriebener Käse schmilzt und schmeckt besser. Wenn du also Zeit hast: Ran an die Reibe.
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- Rasend schnell mit Fertigspätzle!
- Ich mach die Spätzle lieber selbst!
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Mit diesen Rezept-Tipps werden deine Käsespätzle der Knaller!
- Gekaufte vs. selbstgemachte Spätzle: Ich nehme für mein Käsespätzle Rezept einfach Fertigspätzle aus dem Kühlregal, weil sie einfach besser zu einer schnellen Familienküche passen und damit die Zubereitung wirklich rasend schnell geht. Wenn du etwas mehr Zeit hast, kannst du die Spätzle selber machen.
- Den Zwiebeln Zeit geben: Die Zwiebelwürfel brate ich in Butter bei mittlerer Hitze goldgelb an. Wenn du etwas mehr hast, lass sie ruhig länger brutzeln, bis sie anfangen zu karamellisieren. Das kann allerdings gut und gerne 15 Minuten oder länger dauern. Dafür wirst du belohnt mit einem besonderen Geschmack. Aber Achtung: Die Zwiebelwürfel sollten nicht schwarz werden und verbrennen, dann wird alles bitter.
- Aber bitte mit Sahne: Damit die Käsespätzle cremig (oder schlotzig oder schlonzig, wie manche sagen) werden, verwende ich Sahne. Nimm am besten klassische, flüssige Sahne mit 30 Prozent Fett. Alternativ kannst du auch Kochsahne verwenden, die hat etwas weniger Fett. Lösche die Zwiebeln mit der Sahne ab. Würze die Sahne dann fix und gib die Spätzle und den Käse dazu, dann verbindet sich in der Pfanne alles wunderbar miteinander.
- Wenige Gewürze: Du brauchst für das Rezept nur Salz, Pfeffer, Muskat. Das reicht schon völlig aus, denn der Käse bringt ja auch noch viel Geschmack ins Gericht.
- Gut behütet dank Pfannendeckel: Wenn alle Zutaten in der Pfanne sind, kommt der Deckel drauf. So bleibt die Flüssigkeit da, wo sie hingehört und der Käse kann in aller Ruhe dahinschmelzen.
- Knusper, knusper, Röstzwiebeln! Kurz vor dem Servieren kommt zusammen, was zusammengehört: Käsespätzle mit Röstzwiebeln. Streu sie am Ende einfach auf das Essen. Du kannst gekaufte Röstzwiebeln verwenden, damit es ein schnelles und einfaches Rezept bleibt. Oder du machst die Röstzwiebeln selber. Je nachdem, wie es in deinen Zeitplan passt.
- Frisch drauf: Ein bisschen Schnittlauch obendrauf gehört ebenso dazu. Ein kleiner Tipp von mir als Ernährungsberaterin: Wenn Kinder mitessen, stell den Schnittlauch in einer separaten Schüssel mit auf den Tisch. Wer will, greift zu. Wer nicht mag, genießt die Käsespätzle einfach so. Denn „was undefinierbares Grünes” auf dem Essen, kann bei einem Picky Eater dafür sorgen, dass das ganze Gericht nicht angerührt wird.
Abwandlungen vom Original: Da ist für jeden Geschmack etwas dabei!
- Aus dem Airfryer: Du kannst Käsespätzle in der Heißluftfritteuse zubereiten. Probier es unbedingt mal aus, wenn du das Küchengerät besitzt.
- Für den nächsten Raclette-Abende: Käsespätzle Raclette-Pfännchen sind der absolute Renner bei meinen Raclette Ideen. Da brüht dir was: Statt Sahne kannst du auch nur Brühe verwenden. Das macht die Käsespätzle zumindest ein kleines bisschen leichter.
- Für ein feines SPECKtakel: Wer mag, gibt noch knusprige Speckwürfel dazu. Die brätst du zuerst knusprig an und streust sie dann über das fertige Essen oder mischst sie unter. So bringst du eine herzhafte Rauchnote mit rein.
- Lauch geht auch: Lauchzwiebeln sind eine gute Ergänzung. Besonders in Kombi mit Speck ist das eine tolle Variante.
- Mit Pilzen: Zu dem deftigen Wohlfühlessen passen Pilze wunderbar. Einfach anbraten und die Käsespätzle aus der Pfanne damit verfeinern.
- Keine Angst vor Knoblauch? Dann rein damit! Wer Knoblauch liebt (wie ich!), kann ruhig ein oder zwei Knoblauchzehen fein hacken und mit den Zwiebeln anbraten. Dann zieht das Aroma richtig schön durchs ganze Gericht.
- Feine Schärfe gefällig? Erwachsene, die es gerne scharf mögen, können sich am Ende ein paar Chiliflocken über ihre Portion von dem fertigen Essen streuen.
- Frische-Kick mit Zitrone: Ein Spritzer Zitrone bringt etwas Frische rein. Gib ihn zur Sahne mit dazu, bevor du die Spätzle und den Käse hinzufügst.
- Ein Hauch von Bärlauch: Wenn Bärlauch Saison hat, kannst du ihn frisch gehackt als Topping obendrüber streuen.
- Mac-and-Cheese-Style: In anderen Ländern werden Käsespätzle auch als die deutsche Antwort auf Mac and Cheese bezeichnet. Da passt es doch als Abwandlung ganz gut, eine Prise Senfpulver und geräuchertes Paprikapulver hinzuzufügen – so wie man es aus dem amerikanischen, käsigen Original kennt.
- Kümmel macht's bekömmlicher: Schon Oma wusste, dass Kümmel schwere Gerichte bekömmlicher macht. Auch geschmacklich passt er gut zu dem Essen. Es ist also eine gute Idee, ein kleines bisschen von dem Gewürz hinzuzufügen.
- Spätzle mit Linsen: Das ist keine Abwandlung vom Original Rezept, sondern einfach eine Empfehlung, wenn du Spätzle magst: Spätzle mit Linsen. Das Gericht ist herzhaft, macht schön satt und schmeckt richtig lecker.
- Schneller Spätzleauflauf: An stressigen Tagen ist mein Spätzleauflauf eine richtig gute Idee. Der steht in 30 Minuten auf dem Tisch und enthält noch eine Portion Gemüse.
Was passt dazu? Vorspeisen, Beilagen und Getränke
- Da haben wir den Salat: Ein grüner Salat mit einem einfachen Essig-Öl-Dressing passt sehr gut zu Käsespätzle. Ich empfehle dir, ihn als Vorspeise zu essen, damit der Blutzuckerspiegel nicht zu rasch ansteigt beim Essen des Gerichts. Du hast keine Lust auf einen grünen Salat? Dann mach dir einen Gurkensalat oder einen Tomatensalat.
- Gemüse geht immer: Du möchtest Gemüse dazu essen? Pilze passen geschmacklich sehr gut. Aber auch mit Ofengemüse oder Gemüse aus der Heißluftfritteuse kannst du dem Almhütten-Klassiker ein gemüsiges Upgrade verpassen.
- Gulasch: Falls du eine Fleischbeilage suchst, probier mal Gulasch oder Ofengulasch dazu.
- Fruchtige Note: Gib einfach einen Klecks Apfelmus mit auf den Teller. In einigen Regionen ist das total üblich. Und in Kombi mit dem Käse schmeckt das absolut köstlich. Auch Preiselbeeren schmecken sehr gut dazu.
- Prost, Mahlzeit! Diese Getränke passen dazu: Mische einen weißen Traubensaft mit Wasser zu einer Schorle, das harmoniert richtig gut mit dem Käse und auch Kinder können mittrinken. Auch eine Apfelsaft-Schorle ist ein wunderbares Getränk dazu. In vielen Almhütten, vor allem in Österreich, kann man Skiwasser bestellen. Das ist ein Mix aus Himbeersirup, Zitronensaft und Wasser und schmeckt erfrischend-fruchtig. In der Schweiz trinkt man zu käsigen Speisen oder Fondue oft einen warmen, wohltuenden Kräutertee. So ein Tee ist auch eine gute Getränke-Wahl für Käsespätzle.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Im Kühlschrank halten sich Käsespätzle zwei bis drei Tage. Packe sie dafür in einen luftdichten Behälter.Wie erwärmt man Käsespätzle? Am besten erwärmst du sie langsam in einer Pfanne mit etwas Butter. Damit sie wieder schön cremig werden, kannst du ein wenig Flüssigkeit (ein Schuss Wasser oder Brühe) hinzufügen. Du kannst sie theoretisch auch in der Mikrowelle aufwärmen, aber die Konsistenz wird dann nicht so schön.
Wo kommen Käsespätzle her? Die Geschichte hinter dem Gericht – und die verschiedenen Namen
Käsespätzle sind ein uraltes Gericht, das früher vor allem in ländlichen Regionen gekocht wurde. Die wenigen, einfachen Zutaten wie Mehl, Eier und Käse hatten die Menschen, die auf Bauernhöfen lebten, fast immer zur Hand. Außerdem konnten sie sich mit dem deftigen Essen gut stärken für die harte Arbeit auf dem Feld oder der Alm.Aber warum heißen Spätzle eigentlich Spätzle? Da gibt's zwei Theorien: Entweder, weil die unförmigen Teigklumpen in der Hand wie kleine Spatzen aussahen (mit sehr viel Fantasie). Oder, weil das Wort vom italienischen „spezzato" kommt, was so viel wie „Gestückeltes” heißt. Und wenn die Spätzle mit Käse zubereitet werden, sind es eben Käsespätzle – aber auch nicht überall.
Jede Region hat ihren eigenen Namen: Je nachdem, wo du bist und das Gericht isst, heißt es anders. In Schwaben sagt man Kässpätzle, im Allgäu Kässpatzen, in Vorarlberg Käsknöpfle, in Tirol Kasspatzln, in der Schweiz Chäschnöpfli und in Salzburg und der Obersteiermark Kasnocken. Und nicht nur der Name ist überall ein bisschen anders – auch in der Form und beim Käse gibt es Abweichungen voneinander. Jede Region schwört auf ihre Version.
Übrigens: Die regionale Spezialität „Schwäbische Spätzle” und „Schwäbische Knöpfle” ist seit 2012 eine offiziell von der EU geschützte geografische Angabe. Das heißt: Mindestens eine Produktionsstufe (Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung) muss in Schwaben stattgefunden haben.
Rühren oder schichten? Das ist hier die Frage!
In den Käsespätzle Hochburgen gibt es bei der traditionellen Zubereitung eine wichtige Regel: „Nicht rühren!” Die Spätzle werden lagenweise mit dem Käse geschichtet und im Backofen zubereitet. Moderne Pfannenrezepte, wie meins, mischen alles zusammen. Das ist praktischer, gilt aber als kleiner Stilbruch, bei allen, die das Gericht ganz traditionell zubereiten. Aber ich finde: Manchmal muss man Regeln auch brechen. Und das Wichtigste ist doch sowieso, dass es gut schmeckt.Bewertungen
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