Flammkuchen Rezepte

Ich zeige dir meine liebsten Zubereitungsarten für köstlich-knusprige Flammkuchen. Neben dem gelingsicheren Klassiker mit Crème fraîche, Zwiebeln und Speck gibt es auch eine vegetarische Version, die ganz easy vegan zubereitet werden kann, sowie ein Rezept mit Lachs. Sogar ein Low Carb-Flammkuchen ist dabei!

Unsere besten Flammkuchen Rezepte



In seinen hauchdünnen Boden und den deftigen Belag habe ich mich schon vor Jahren verliebt - es war Liebe auf den ersten Bissen. Und seither schafft es der knusprige Flammkuchen in regelmäßigen Abständen auf unseren Familientisch. Das Schöne daran? Flammkuchen ist ein geselliges Gericht. Man genießt ihn gemeinsam in kleinen Stücken vom Holzbrett. An warmen Sommertagen schmecken mir der klassische Elsässer oder ein vegetarischer Flammkuchen. Im Winter bereite ich gern die süße Version mit Apfel, Sultaninen und Zimt zu, die ich mit einer Tasse Kinderpunsch serviere. Aber egal zu welcher Jahreszeit, ein Flammkuchen passt immer und ist schnell und einfach gemacht.

Woher kommt der Flammkuchen?

Als "tarte flambée" wurde der Elsässer Flammkuchen das erste Mal in einer Straßburger Bibliothek erwähnt - und zwar schon vor rund 200 Jahren. Damals buken die Bauern ihr Brot noch im eigenen Holzofen. Um zu prüfen, ob dieser heiß genug für die großen Brotlaibe war, schoben sie einen kleinen Teigling in die Hitze. Hauchdünn wie er war, brauchte dieser nur wenige Minuten, um im Ofen durchzubacken. Danach wollten sie den knusprigen Fladen natürlich nicht wegwerfen, sondern bestrichen das heiße Stück mit einfachen Zutaten, die sie immer im Haus hatten: mit Rahm, Zwiebeln und Speck - die Geburtsstunde des Flammkuchens. Tarte flambée heißt übrigens nichts anderes als flambierter Kuchen oder "Hitzkuchen".

Was ist macht einen echten Flammkuchen aus?

Das Besondere am Flammkuchen ist sein Teig. Im Original wurde dieser mit einem Brot- oder Sauerteig zubereitet. Heute hat sich die Herstellung mit Eiern und Öl oder auch mit Hefe durchgesetzt. Beide Versionen werden hauchdünn und oval ausgerollt - das ist die typische Form eines Flammkuchens.

Was ist der Unterschied zwischen Flammkuchen und Pizza?
Flammkuchen sind deutlich dünner und zarter im Teig als Pizza. Vor allem unterscheidet sich aber der Belag des französischen Gebäcks von dem des italienischen Klassikers. Während Pizzen hauptsächlich mit Tomatensauce und Käse belegt werden, besteht die helle Creme auf Flammkuchen in der Regel aus Crème fraîche, Schmand oder Sahne.

Welche Zubereitungsarten für Flammkuchen Rezepte gibt es?

Flammkuchen selbst zu machen ist ganz einfach und geht auch im eigenen Backofen wunderbar. Dafür kannst du ein normales Backblech benutzen. Eine tolle Alternative im Sommer ist die Zubereitung auf dem Grill. Hier solltest du eine ofenfeste Form verwenden.

Besonders knusprige Flammkuchen gelingen mit Hilfe des Backblechs "James" oder auf dem "Zauberstein" von Pampered Chef. Beide Produkte bestehen aus 100 Prozent weißem Ton und sind damit echte Stoneware. Sie erzeugen in jedem herkömmlichen Backofen das Klima eines Steinbackofens und sorgen so für eine unverwechselbar knusprige Kruste auf Backwaren. Ein Wässern der Form ist dabei nicht nötig.

Stoneware muss nur zu Beginn leicht eingeölt werden. Mit der Zeit entwickelt sich eine Patina, die weiteres Öl unnötig macht. Das ist nicht nur super praktisch, sondern auch nachhaltig, weil man kein Backpapier mehr braucht. Auch kleben die Speisen nicht an, lassen sich wunderbar lösen und sogar auf der kratzfesten Form schneiden.

Wichtig: Wenn du mit dem Backblech James oder dem Zauberstein backst, dann verwende immer die unterste Schiene im Ofen und stelle das Steingut zum Abkühlen auf einem Rost ab, damit sich darunter keine Stauwärme bildet (Bruchgefahr).

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