Bärlauchpesto


Bärlauchpesto
Bärlauchpesto ist eine tolle Würzsoße, die du mit unserem Rezept und mit Hilfe des Thermomix oder eines einfachen Pürierstabs blitzschnell selber machen kannst.

Ich glaube Bärlauchpesto ist DAS Bärlauchrezept schlechthin, das du probieren solltest, wenn du Bärlauch verarbeiten willst.

Leider hat das leckere Wildkraut ja nur im Frühling Saison - um es aber das ganze Jahr über genießen zu können, empfehle ich dir, es als Bärlauchpesto zu zubereiten. So kannst du die Bärlauch das ganz Jahr über schmecken lassen.

Bärlauchpesto passt wunderbar gemischt unter Spaghetti oder andere Nudelsorten, als Würzpaste in Kartoffelbrei oder als Grundlage vieler Saucen. Ich nutze es außerdem im Frühling gern für den ersten Pesto-Nudelsalat des Jahres. Auch auf Bruschetta mag ich es sehr gern. Bärlauchpesto kannst du außerdem wunderbar auf Vorrat einfrieren.
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Zutaten für 1 Glas Bärlauchpesto:

  • 50 g Parmesan
  • 30 g Pinienkerne, Kürbiskerne, Mandeln oder Walnüsse
  • 100 g Bärlauchblätter
  • 75 g gutes Olivenöl
  • 1 TL Salz

Arbeitszeit:ca. 10 Minuten

Bärlauchpesto

Bärlauchpesto mit dem Pürierstab zubereiten

  1. Reibe den Parmesan fein.
  2. Röste die Pinienkerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne an.
  3. Wasche den Bärlauch und schneide ihn dann klein.
  4. Gib den Bärlauch mit dem Parmesan, den Pinienkernen, dem Olivenöl und Salz in eine Schüssel und püriere die Masse zu einem cremigen Pesto.
  5. Fülle es dann in ein sauberes Schraubglas um.

Bärlauchpesto aus dem Thermomix

  1. Gib den Parmesan in groben Stücken in den Mixtopf und zerkleinere ihn 10 Sekunden lang auf Stufe 10.
  2. Fülle ihn um und stelle ihn beiseite.
  3. Röste die Kerne für 2 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 an und zerkleinere sie anschließend 4 Sekunden lang auf Stufe 7. Gib sie dann zum Parmesan.
  4. Gib den Bärlauch in den Thermomix und häcksle ihn 5 Sekunden lang auf Stufe 6.
  5. Gib nun alle anderen Zutaten dazu und vermische sie 10 Sekunden lang auf Stufe 5.
  6. Fülle das Bärlauchpesto in ein sauberes Schraubglas um und bewahre es im Kühlschrank auf.


© familienkost.de

Ihr könnt nicht genug von Bärlauch bekommen? Dann probiert doch auch mal unsere Bärlauchbutter.

Kleiner Exkurs:

Bärlauch ist eines der bekanntesten deutschen Wildkräuter und hat von Ende März bis Juni bei uns Saison. Das Lauchgewächs ist, wie der Name schon sagt, mit Schnittlauch und Knoblauch verwandt und hat einen ebenso würzigen Geschmack. Bärlauch hat allerdings einen entscheidenden Vorteil: man hat nach dem Verzehr keinen Mundgeruch.

„Spargel

Bärlauch kann im Wald gesammelt oder im eigenen Garten kultiviert werden – es gibt ihn aber natürlich auch im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt zu kaufen. Wenn ihr ihn selbst sammelt, solltet ihr immer den Unterschied zum Maiglöckchen im Hinterkopf haben, denn beide Pflanzen sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Unterscheiden könnt ihr sie am Geruch und daran, dass die Blätter des Bärlauchs matt und die des Maiglöckchens glänzend sind. Mehr zum gesunden und leckeren Wildkraut erfährst du in meinem Lebensmittellexikon unter B wie Bärlauch

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