SauerkrautSauerkraut – das Ratzfatz-Rezept
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Das Beste an meinem Sauerkraut? Es schmeckt, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden. Dabei ist es mit wenigen Zutaten in kürzester Zeit gekocht. Dieser Klassiker wird dir also gefallen, wenn du auf der Suche nach einer deftigen Beilage bist, die sich ganz einfach zubereiten lässt.
Bei uns zu Hause freuen sich 1,5 von 3 Kindern über Sauerkraut. Meine Tochter Frieda liebt es, eines meiner Kinder isst es gelegentlich ganz gern und eines mag es nicht. Ob Frieda wohl so ein Fan von dem Essen ist, weil ich in meiner Schwangerschaft mit ihr so einen Heißhunger darauf hatte? Ich erinnere mich noch an einen Tag im Sommer: Es waren 40 Grad und ich hatte so Lust auf den deftigen Klassiker mit Bratwurst und Kartoffelbrei. Da wundert es sicherlich auch niemanden, dass genau dieses Gericht mittlerweile zum Lieblingsessen meiner Tochter gehört.
Ich habe mal ein Sprichwort gehört, dass ein gutes Sauerkraut Rezept nicht länger braucht als eine faule Magd über den Hof spaziert. Und weil es bei uns mit drei Kindern oft schnell gehen muss, halte ich mich genau daran. Ich erkläre dir in diesem Rezept, wie du es aus der Dose, dem Glas oder dem Beutel richtig lecker zubereiten kannst. Du würzt es dann mit Brühe, Lorbeer, Wacholder und Nelke.
Sauerkraut gibt es bei uns immer mit Bratwurst und Kartoffelbrei, sowie zur Weihnachtsbratwurst, die es in der Oberlausitz traditionell an Heiligabend gibt. Hin und wieder essen wir zum Kraut aber auch Kasslerbraten oder Rippchen. Und ich liebe Schupfnudeln mit Sauerkraut aus der Pfanne! Das ist nicht nur ein schönes, deftiges Wintergericht vom Weihnachtsmarkt, sondern schmeckt eigentlich das ganze Jahr über richtig gut. In Deutschland hat es ja oft ein angestaubtes Image, in New York dagegen wird damit sogar cooles Streetfood aufgepeppt. Meine Tochter und ich sind total auf die Hot Dogs mit „pickled cabbage” abgefahren, die es an jeder Straßenecke gibt. Seitdem gibt es das bei uns auch oft dazu, wenn wir unsere Hot Dogs aus der Heißluftfritteuse machen.
Weiter unten verrate ich dir noch, weshalb ich Sauerkraut nicht nur geschmacklich, sondern auch gesundheitlich so toll finde. Als Ernährungsberaterin kann ich dir schon einmal so viel verraten: Die wertvollen Nährstoffe versorgen dich und deinen Darm so gut wie wenige andere Lebensmittel!
Neben meinem Rezept bekommst du auch noch Tipps zum Würzen, Zubereiten, Verfeinern und Abschmecken. Außerdem klären wir die Frage, welche Sorten es gibt und zu welchen Gerichten es passt!
Bei uns zu Hause freuen sich 1,5 von 3 Kindern über Sauerkraut. Meine Tochter Frieda liebt es, eines meiner Kinder isst es gelegentlich ganz gern und eines mag es nicht. Ob Frieda wohl so ein Fan von dem Essen ist, weil ich in meiner Schwangerschaft mit ihr so einen Heißhunger darauf hatte? Ich erinnere mich noch an einen Tag im Sommer: Es waren 40 Grad und ich hatte so Lust auf den deftigen Klassiker mit Bratwurst und Kartoffelbrei. Da wundert es sicherlich auch niemanden, dass genau dieses Gericht mittlerweile zum Lieblingsessen meiner Tochter gehört.
Ich habe mal ein Sprichwort gehört, dass ein gutes Sauerkraut Rezept nicht länger braucht als eine faule Magd über den Hof spaziert. Und weil es bei uns mit drei Kindern oft schnell gehen muss, halte ich mich genau daran. Ich erkläre dir in diesem Rezept, wie du es aus der Dose, dem Glas oder dem Beutel richtig lecker zubereiten kannst. Du würzt es dann mit Brühe, Lorbeer, Wacholder und Nelke.
Sauerkraut gibt es bei uns immer mit Bratwurst und Kartoffelbrei, sowie zur Weihnachtsbratwurst, die es in der Oberlausitz traditionell an Heiligabend gibt. Hin und wieder essen wir zum Kraut aber auch Kasslerbraten oder Rippchen. Und ich liebe Schupfnudeln mit Sauerkraut aus der Pfanne! Das ist nicht nur ein schönes, deftiges Wintergericht vom Weihnachtsmarkt, sondern schmeckt eigentlich das ganze Jahr über richtig gut. In Deutschland hat es ja oft ein angestaubtes Image, in New York dagegen wird damit sogar cooles Streetfood aufgepeppt. Meine Tochter und ich sind total auf die Hot Dogs mit „pickled cabbage” abgefahren, die es an jeder Straßenecke gibt. Seitdem gibt es das bei uns auch oft dazu, wenn wir unsere Hot Dogs aus der Heißluftfritteuse machen.
Weiter unten verrate ich dir noch, weshalb ich Sauerkraut nicht nur geschmacklich, sondern auch gesundheitlich so toll finde. Als Ernährungsberaterin kann ich dir schon einmal so viel verraten: Die wertvollen Nährstoffe versorgen dich und deinen Darm so gut wie wenige andere Lebensmittel!
Neben meinem Rezept bekommst du auch noch Tipps zum Würzen, Zubereiten, Verfeinern und Abschmecken. Außerdem klären wir die Frage, welche Sorten es gibt und zu welchen Gerichten es passt!
Sauerkraut
Zutaten für 4 Portionen
- 4 +
- 60 g Zwiebeln
- 20 g Butterschmalz
- 400 g Sauerkraut (abgetropft)
- 50 ml Wasser
- 2 Wacholderbeeren
- 1 Nelke
- ½ TL Salz
- 1 Prise Pfeffer
Zubereitung:
- Schäle die Zwiebel und schneide sie in kleine Würfel. Erhitze das Butterschmalz in einem Topf und brate die Zwiebeln darin goldbraun an.
- Gib das Sauerkraut, das Wasser und die Gewürze hinzu. Rühre alles gut um und lass das Kraut bei niedriger Temperatur mit geschlossenem Deckel 5–7 Minuten köcheln. Rühre dabei gelegentlich um.


Meine erprobten Rezept-Tipps für das schnelle Sauerkraut
- Welche Sauerkraut-Sorte ich verwende: Ich nehme immer die frische Natur-Variante zum Kochen. Der Vorteil ist, dass es nur leicht mit Salz gewürzt ist, sodass ich es je nach Rezept ganz einfach würzen kann. Im Gegensatz zum Weinsauerkraut wird es ohne Alkohol hergestellt und ist dadurch für das Kochen mit Kindern super geeignet.
- Süßes oder Saures: Je nachdem, welches Sauerkraut du nimmst, brauchst du mehr oder etwas weniger Gewürze. Probiere das ungekochte Kraut vor dem Kochen einmal, denn jeder Hersteller produziert es anders. Sehr saures Kraut darf eine Prise Zucker abbekommen, zu mildes Kraut hingegen kann ruhig etwas stärker gewürzt werden.
- So kannst du die Gewürze clever verpacken und zugeben: Alle Gewürze, die nach dem Kochen nicht mitgegessen werden, kannst du in einem Teebeutelchen sammeln. Binde ihn mit etwas Kochgarn zusammen und gebe ihn in den Topf. So lassen sich Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Nelken einfach wieder herausfischen. So mache ich es auch gern bei meinem selbstgekochten Rotkohl.
- Das richtige Fett: Ich nehme Butterschmalz. Das ist in der modernen Küche zwar nicht mehr so geläufig, aber es bringt entscheidende Vorteile. Du kannst es sehr hoch erhitzen und es dient als deftiger Geschmacksträger im Kraut. Alternativ kannst du aber natürlich auch dein liebstes Bratöl nutzen.
Wie verwendest du Sauerkraut?



- Als eigenständige Beilage.
- Als Zutat in anderen Gerichten.
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Welche Sorten gibt es?
- Natürliches Sauerkraut: Diese Sorte nehme ich immer, denn ich kann sie so vielfältig zubereiten. Es wird ohne zusätzliche Gewürze hergestellt und schmeckt schön frisch. Wir haben eine Zeit lang im Rhein-Main-Gebiet gewohnt, da hatte ich Schwierigkeiten, eine natürliche, milde Variante im Regal zu finden. Das ist bei uns hier im Osten, wo ich aufgewachsen bin und nun wieder lebe, total üblich. Egal ob es im Glas, in Dosen oder in Beuteln verpackt ist. Falls du es nicht im Regal findest, frag mal an der Fleischertheke, denn dort wird es häufig zum Fleisch verkauft.
- Weinsauerkraut: Ich kenne das Weinsauerkraut aus unserer Zeit in Westdeutschland. Bei der Herstellung müssen mindestens 2 % Wein als Zutat enthalten sein. Das verleiht dem Kraut eine noch säuerlichere Note. Persönlich und besonders in der Familienküche würde ich niemals Alkohol zum Kochen verwenden, deswegen verwende ich diese Variante nicht.
- Küchenfertiges Sauerkraut: Im Dosen-Regal findest du auch küchenfertiges Kraut, das bereits mit Gewürzen und beispielsweise Speck verfeinert ist. Du musst es nur noch aufwärmen und fertig. Wenn du mal eine Blitz-Beilage benötigst, kannst du hier zugreifen – selbstgemacht schmeckt es meist besser.
Wie du Sauerkraut noch aufpeppen kannst: Meine Ideen zum Variieren
- Für alle Deftig-Esser unter uns: Mein Sauerkraut Rezept bereite ich normalerweise vegetarisch zu, denn oft gibt es eine Fleischkomponente dazu. Wenn du es noch herzhafter magst, kannst du einfach etwas gewürfelten Speck mit den Zwiebeln anbraten.
- Kraut und Rüben: Sauerkraut und Möhren werden oft bereits zusammen eingelegt und gemeinsam fermentiert. Diese Kombi schmeckt auch gut aus der Pfanne. Raspel dafür die Karotten fein und gib sie mit dem Kraut zu.
- Natürliche Süße: Mit fein geraspeltem Apfel oder einem Schuss Apfelsaft bekommt das Ganze eine süßliche Note.
- Asiatische Aromen: Wusstest du, dass das asiatische Trend-Kraut Kimchi wie unser deutsches Sauerkraut durch Fermentation hergestellt wird? Die feurigen Aromen des Superfoods kannst du einfach mit etwas fein geriebenem Ingwer, gehackter Chili, einem Schuss Sojasoße und Sesamöl in dein Kraut bringen. Diese Version schmeckt besonders gut zu meinem Hähnchen süß-sauer oder meinen gebratenen chinesischen Nudeln.
Warum ich als Ernährungsberaterin auf das Rezept schwöre und auch Kinder gerne zugreifen dürfen!
Sauerkraut tut gut! Und zwar besonders deinem Darm. Es bringt die Darmflora in Schwung und kurbelt unsere Verdauung an. Die Fermentation des Kohls erweckt Bakterien, Pilze und Hefen zum Leben, ein wertvolles Nährstoff-Team, das sich in deinem Darm richtig austoben kann. Vor allem die Milchsäurebakterien, die zuhauf bei der Gärung des Kohls entstehen, unterstützen deine Verdauung und tragen zu einem gesunden Säure-Basen-Gleichgewicht bei. Von Natur aus hat Sauerkraut wenig Fett und viele Ballaststoffe, die uns auf eine gesunde Weise schön lange satt halten. Und weil Sauerkraut eine ganze Palette an Vitaminen (B- und C-Vitamine) mitbringt, wurde es schon früh in der Seefahrt eingesetzt. Die Matrosen aßen das lange haltbare Kraut und blieben so von der gefürchteten Skorbut-Krankheit verschont – eine wahre Schifffahrts-Revolution. Wenn das kein Argument für kleine Seefahrer und Piraten am Familien-Esstisch ist!Apropos Kinder und Sauerkraut – Auch sie dürfen es gerne essen. Eine Ausnahme ist das Weinsauerkraut, das du wegen des Alkohol-Anteils nicht deinen Kindern zubereiten solltest! Natürlich, mildes Kraut kannst du selbst deinem Baby anbieten, sobald es feste Nahrung isst. Es sollte unbedingt weichgekocht sein, damit es sich daran nicht verschlucken kann. Manche Babys können aufgrund der vielen Ballaststoffe Blähungen bekommen, gib anschließend also etwas mehr Acht auf die Verdauung deines Kindes.
Vorbereitung, Haltbarkeit, Aufbewahrung
Wenn du Sauerkraut übrig hast, kannst du es 2 bis 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Fülle es dafür in eine verschließbare Dose und stelle es abgekühlt kalt.Du hast zu viel gekocht und hast für morgen aber schon etwas anderes eingeplant? Dein Gefrierschrank freut sich aufs Kraut! Fülle das abgekühlte Kraut in gefriergeeignete Dosen und friere es ein. Zum Auftauen kannst du es einfach bei Zimmertemperatur ruhen lassen und nochmals kurz mit einem Schuss Wasser aufwärmen. Beachte aber, dass durch das Einfrieren und erneute Aufkochen viele Nährstoffe zerstört werden. Frisches Sauerkraut ist also geschmacklich und gesundheitlich die beste Wahl!
Was schmeckt am besten dazu?
- Kennst du Szegediner Gulasch? Als Sauerkraut-Fan musst du diesen deftig-süßen Eintopf unbedingt kosten!
- Dagegen kannst du dein Sauerkraut mit Hackfleisch aus der Pfanne zubereiten, wenn du auf der Suche nach einer Low-Carb-Variante bist, die dich richtig lange satt macht.
- An Silvester gibt es bei uns immer Raclette. Dabei steht immer eine Schüssel mit frischem Sauerkraut auf dem Tisch, was wir für unsere Kloßteig Raclette Pfännchen mit Sauerkraut nehmen.
- Sauerkraut mit Kaspressknödel – das ist ein echtes Traumpaar!
- Als Beilage passt es hervorragend zu Kartoffelgratin oder buntem Ofengemüse mit Kartoffeln.
Rezeptempfehlungen:
Ein Blick in die Vergangenheit
Sauerkraut gehört fest ins Repertoire der deutschen Rezept-Klassiker. Kein Wunder, denn neben den gesundheitlichen Vorteilen, die es bietet, ist die Herstellung des Krauts so besonders. Zu Zeiten, in denen es keine Kühlschränke gab, musste der frische Kohl vom Feld möglichst lange haltbar gemacht werden. Die einfache Lösung war die Fermentation! Durch die natürliche Gärung ohne Sauerstoff entwickelt sich ein saures Milieu, in dem Bakterien und Co. keine Überlebenschance haben.Natürlich wurde es auch in anderen Gegenden der Welt schon früh hergestellt. In unserer polnischen Nachbarschaft (wir wohnen nur einen Katzensprung von der polnischen Grenze entfernt) gehört Sauerkraut traditionell ins Bigos – ein Krauteintopf, der zu meinen liebsten Gerichten zählt.
Krautsalat und Sauerkraut: Was ist eigentlich der Unterschied?
Krautsalat kennst du vielleicht von Gerichten wie Gyros Pita oder als Beilage zum Grillen. Im Gegensatz zu Sauerkraut ist es roher Kohl, der in einem sauren Dressing über einige Stunden eingelegt wird. Es schmeckt frischer, ist knackiger und kann beispielsweise auch aus Rotkohl gemacht werden. Meist wird Krautsalat kalt als Beilage serviert.Sauerkraut hingegen wird immer über einen längeren Zeitraum fermentiert und enthält dadurch viele wertvolle Nährstoffe. Nach dem Fermentieren wird das abgetropfte Kraut mit Gewürzen verfeinert und warm als Beilage oder als Rezeptzutat zubereitet.
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Claudia
Ich habe eben das Rezept entdeckt und bin so froh über eure Tipps. Herzlichen Dank.













