Feine Früchtchen: Die besten Tipps, damit Kinder genug Obst essen

Das Obstlexikon | Empfehlungen für Obst für Kinder

Jeden Tag neue bunte Mahlzeiten und kreative Brotboxen zaubern – das Ziel vieler Eltern, denn sie möchten, dass sich ihre Kinder gesund und nährstoffreich ernähren. Zwei Kinderhände voll mit frischen Früchten lautet die Tagesempfehlung und so stellt Obst ein wesentlicher Bestandteil für eine kindgerechte Ernährung dar. Welches Obst für Kinder am besten geeignet ist und welche Tipps es im Umgang zu beachten gibt, erfährst du in meinem Obstlexikon. Manchmal gelingt es spielend leicht, Kinder an Gesundes heranzuführen. Denn Obst eignet sich wunderbar als Zwischenmahlzeit, für Desserts oder als süße Nachspeise. Was aber, wenn das Kind kein Obst essen möchte?

Kinder an Obst heranführen

Geduld und Zeit sind gefragt, wenn eine Frucht zunächst nicht gut ankommt, denn Kinder müssen fremde Geschmacksnoten zehn- bis fünfzehnmal probieren, bis sich der Geschmackssinn an die neuen Aromen und Texturen gewöhnt hat. Das gilt besonders für eher saure oder herbe Obstsorten wie Kiwi oder Johannisbeeren. Manchmal ist so viel Gewöhnungszeit an neues Obst für Kinder aber gar nicht nötig, denn das Auge isst mit und so lassen sich die Kids mit wenig Aufwand und etwas Kreativität zum Genuss verführen. Ein zur Krone geschnitzter Apfel, Regenbogen-Fruchtspieße oder Gesichter aus Beeren und Obststücken auf Porridge oder Joghurt verringern mit Spaßfaktor die Hemmschwelle gegenüber bisher unbeliebten Früchten. Auch können die Kinder gerne beim Gestalten von Gesichtern und Mustern mithelfen und lernen so früh spielend leicht den Umgang mit frischen Zutaten.

Obst für Kinder: Schnippeln und Schälen

Sobald Kleinkinder gut beißen können, spricht nichts dagegen, dass sie Äpfel, Birnen und Co mit Schale essen. Achte auf Produkte aus Bio-Anbau und wasche die Früchte vor dem Verzehr immer sehr gründlich mit Wasser ab. Der Weg von Obstpüree zu mundgerechten Obststücken geht im Kleinkindalter schnell. Doch auch wenn dein Kind rasant wächst, bevorzugen die meisten noch lange vorgeschnippelte Früchte – und das ist auch gar nicht schlimm, denn ein ganzer Pfirsich oder Apfel können kleine Hände und Münder überfordern. Für Kindergarten und Schule habe ich daher diese Alltagstipps für dich:
  • Obstspieße laden zum Verzehr ein und kommen meist besser an als ein zusammengewürfelter Obstsalat, der mit der Zeit durchweicht.
  • Obstschnitze oder auch die bekannten Apfelschiffchen sind ein perfekter Snack, wenn dein Kind zwischendurch schnell einen Happs Obst essen möchte, ohne einen ganzen Apfel anzuknabbern.
  • Scheiben von Birne oder Apfel geben Käsebrot einen neuen Geschmack, neben den bekannten Gurken- und Tomatenscheiben.

Mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, kann sich dein Kind auch besser in der Schule konzentrieren. Apropos: Himbeeren und Blaubeeren sind richtiges Brainfood und sie stärken die Abwehrkräfte – daher dürfen die kleinen Power-Früchtchen in einer ausgewogenen Brotdose auf keinen Fall fehlen!

Diese gesundheitlichen Vorteile hat Obst für Kinder

Bunt ist gesund – denn frisches Obst enthält viele Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralien und Spurenelemente. Allerdings steckt in vielen Obstsorten auch einiges an Fruchtzucker. Daher gilt hier ebenso die Devise: Die Dosis macht das Gift. Zwei Portionen Obst am Tag sind für Kinder ideal. In Massen verzehrt kann der Fruchtzucker nämlich langfristig negative Folgen auf die Gesundheit haben. Zu den genannten zwei Portionen Obst sind außerdem drei Portionen Gemüse am Tag empfehlenswert. Noch mehr Tipps zum Thema 5 am Tag findest du hier.

Lieber Smoothies oder frisches Obst für Kinder?

Achtung: Bunte Smoothies und Quetschies versprechen den schnellen Vitaminkick in der Pause und sind vor allem für Obstmuffel eine beliebte Alternative. Doch gerade kleinen Kindern sollte man lieber nur in Ausnahmefällen Smoothies anbieten und stattdessen frisches Obst bevorzugen. Denn im Rohzustand bieten sie, im Gegensatz zu oft konservierten Fruchtpürees, eine viel größere Vielfalt an Nährstoffen und haben außerdem einen geringeren Energiegehalt. Weil Kauen schon ein Teil der Verdauung ist, sättigt frisches Obst auch mehr als die Variante aus der Flasche.

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