RisottoRisotto – Das einfache Rezept für cremigen Genuss
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Wunderbar cremig, oder wie manche auch sagen schlonzig oder schlotzig, so muss ein gutes Risotto sein. Mit diesem Rezept gelingt dir das im Handumdrehen. Oder besser gesagt im Kochlöffelschwingen, denn man muss beim Kochen regelmäßig rühren. Das ist also kein Essen, das sich fast von alleine macht. Doch trotzdem hält sich der Aufwand in Grenzen.
Was ich damit sagen will: Risotto kochen ist einfacher, als man denkt, und die investierte Zeit lohnt sich. Für mich hat genau dieses langsame Angießen der Brühe und Rühren auch ein wenig etwas Meditatives. Ich bin dabei ganz bei der Sache, der Alltagsstress lässt ein wenig nach, und die Zeit am Herd fühlt sich fast wie eine kleine Pause an. Probier es doch auch mal aus. Vielleicht kannst du bei der Zubereitung ja auch ein klein wenig Ruhe finden, wenn du deine Aufmerksamkeit aufs Rühren lenkst.
Was neben dem Rühren noch wichtig ist? Die Zutaten! Du brauchst nur sehr wenige, aber die sollten dafür eine richtig gute Qualität haben. Schnapp dir eine gute Gemüsebrühe, einen speziellen Risottoreis, frischen Parmesan, Zwiebel, Knoblauch, etwas Butter und Olivenöl sowie Salz und Pfeffer zum Würzen und dann kann es auch schon losgehen. Falls du dich fragst, warum ich hier keinen Wein aufzähle: Ich koche mein Risotto ohne Wein. Denn auf Alkohol verzichte ich bewusst in meiner Familienküche, damit wirklich die ganze Familie mitessen kann.
Als Ernährungsberaterin gefällt mir an dem Risotto Rezept außerdem besonders gut, wie vielseitig es sich abwandeln lässt. Mit Pilzen, Zucchini oder Kürbis kann man dem Reis-Hit ganz einfach ein Gemüse-Upgrade verpassen. Welches Gemüse sich besonders gut eignet und wie dir die Zubereitung dann gelingt, verrate ich dir unter dem Rezept. Es lohnt sich also, nach unten zu scrollen. Dort verrate ich dir auch, welchen Reis du verwenden solltest und gebe dir Tipps und Tricks zur Zubereitung. Außerdem habe ich dir eine wichtige Info zur Aufbewahrung und Haltbarkeit notiert.
Was ich damit sagen will: Risotto kochen ist einfacher, als man denkt, und die investierte Zeit lohnt sich. Für mich hat genau dieses langsame Angießen der Brühe und Rühren auch ein wenig etwas Meditatives. Ich bin dabei ganz bei der Sache, der Alltagsstress lässt ein wenig nach, und die Zeit am Herd fühlt sich fast wie eine kleine Pause an. Probier es doch auch mal aus. Vielleicht kannst du bei der Zubereitung ja auch ein klein wenig Ruhe finden, wenn du deine Aufmerksamkeit aufs Rühren lenkst.
Was neben dem Rühren noch wichtig ist? Die Zutaten! Du brauchst nur sehr wenige, aber die sollten dafür eine richtig gute Qualität haben. Schnapp dir eine gute Gemüsebrühe, einen speziellen Risottoreis, frischen Parmesan, Zwiebel, Knoblauch, etwas Butter und Olivenöl sowie Salz und Pfeffer zum Würzen und dann kann es auch schon losgehen. Falls du dich fragst, warum ich hier keinen Wein aufzähle: Ich koche mein Risotto ohne Wein. Denn auf Alkohol verzichte ich bewusst in meiner Familienküche, damit wirklich die ganze Familie mitessen kann.
Als Ernährungsberaterin gefällt mir an dem Risotto Rezept außerdem besonders gut, wie vielseitig es sich abwandeln lässt. Mit Pilzen, Zucchini oder Kürbis kann man dem Reis-Hit ganz einfach ein Gemüse-Upgrade verpassen. Welches Gemüse sich besonders gut eignet und wie dir die Zubereitung dann gelingt, verrate ich dir unter dem Rezept. Es lohnt sich also, nach unten zu scrollen. Dort verrate ich dir auch, welchen Reis du verwenden solltest und gebe dir Tipps und Tricks zur Zubereitung. Außerdem habe ich dir eine wichtige Info zur Aufbewahrung und Haltbarkeit notiert.
Risotto
Zutaten für 4 Portionen
- 4 +
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 70 g Parmesan
- 1 Liter Gemüsebrühe
- 50 g Butter
- 1 EL Olivenöl
- 250 g Risottoreis
- Salz und Pfeffer
Zubereitung:
- Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Parmesan fein reiben. Gemüsebrühe aufkochen.
- 1 EL von der Butter und das Öl in einem breiten Topf schmelzen. Zwiebel und Knoblauch zugeben und bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten glasig dünsten. Den Reis unterrühren, bis er glänzt.
- 1-2 Kellen Brühe angießen und einköcheln lassen. Dabei stets gut rühren, sodass nichts am Topfboden anbacken kann. Dieses Angießen wiederholen, bis die Brühe nach ca. 20 Minuten aufgebraucht ist. Der Reis ist dann gar, hat aber noch Biss.
- Topf von der Platte nehmen. Die restliche kalte Butter und den Parmesan kräftig unter das Risotto rühren, bis es richtig schön cremig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.
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Welcher Reis eignet sich am besten für ein Risotto?
Der Reis entscheidet hier über Erfolg oder Misserfolg. Du brauchst nämlich einen speziellen Rundkornreis mit einem deutlich höheren Stärkegehalt als ihn normale Sorten haben. Diese Stärke ist das Geheimnis für ein wunderbares Ergebnis: Sie löst sich beim Rühren nach und nach aus den Körnern und sorgt für die typisch cremige, sämige Konsistenz. Trotzdem bleibt jedes einzelne Korn innen fest und behält seinen Biss.Bekannte Risotto-Reissorten, die du nehmen kannst, sind zum Beispiel Arborio, Carnaroli oder Vialone Nano. Du musst dir die Namen für deinen Einkauf aber gar nicht merken. Meist findest du im Supermarkt Packungen, auf denen groß „Risottoreis” steht. Da kannst du einfach zugreifen und schon hast du die wichtigste Zutat für dein Risotto parat.
Rezept-Tipps zur Zubereitung, damit alles gelingt
- Den Reis bitte nicht waschen: Das Waschen entfernt die Stärke, die später für die Cremigkeit sorgt. Deshalb kommt der Risottoreis direkt aus der Packung in den Topf.
- Das Küchenequipment: Ein breiter Topf oder eine breite, flache Pfanne mit hohem Rand sind bestens geeignet. In einem zu engen, hohen Topf gelingt es nicht so gut.
- Ohne Sahne: Ein weitverbreiteter Irrglaube ist, dass man Sahne für die Cremigkeit braucht. Stimmt aber nicht. Mit dem richtigen Reis, heißer Brühe und regelmäßigem Rühren gelingt dir ein wunderbares Ergebnis. Ziemlich gute Zwiebeln: Welche Zwiebeln du dir schnappst und klein schnippelst, ist eigentlich fast egal. Für einen besonders milden, feinen Geschmack verwende am besten fein gewürfelte Schalotten.
- Kurz anrösten: Röste den Reis etwa eine Minute zusammen mit den Zwiebeln und dem Knoblauch unter Rühren an, bis er glänzt.
- Immer heiße Brühe angießen: Kalte Brühe kann den Garprozess verlangsamen. Deshalb sollte die Brühe heiß hinzugegeben werden, damit der Reis richtig schön cremig wird.
- Kelle für Kelle hinzufügen: Gib nicht die gesamte Brühe auf einmal dazu, sonst wird das Risotto zu flüssig. Füge sie kellenweise hinzu und warte dazwischen etwas.
- Knoblauch nach Geschmack: Ich füge ihn hinzu, weil ich ihn mag und er Geschmack reinbringt. Du kannst ihn aber auch einfach weglassen, falls du ihn nicht magst oder wichtige Termine anstehen, bei denen du nicht mit Knoblauchfahne auftauchen möchtest.
- Richtig rühren: Regelmäßiges Rühren ist wichtig. Rührst du gar nicht, bleibt der Reis am Topfboden kleben. Rührst du ununterbrochen, wird das Risotto eher klebrig statt cremig.
- Die Kochzeit: Das Ergebnis soll cremig sein, aber der Reis noch Biss haben und nicht matschig sein. Dafür reichen etwa 20 Minuten Kochzeit. Danach nimmst du einfach den Topf vom Herd.
- Eine Welle machen, um den richtigen Garpunkt: All'onda ist italienisch und bedeutet so viel wie nach Art der Welle. Das soll das perfekte Risotto beschreiben, das nicht zu fest oder zu trocken ist, sondern wie eine Welle fließt.
- Der Feinschliff zum Schluss: Wenn du den Topf vom Herd genommen hast, fügst du unter Rühren noch die restliche kalte Butter und den Parmesan hinzu.
Warum mein Risotto für die ganze Familie geeignet ist – auch für Kinder
Ich bereite Risotto ohne Wein zu. Das hat einen einfachen Grund: In der Familienküche verzichte ich beim Kochen komplett auf Alkohol, damit auch Kinder bedenkenlos mitessen können. Denn was viele nicht wissen: Der Wein verkocht nicht vollständig, ein Rest bleibt immer zurück. Auch andere Klassiker, wie Bolognese, bereite ich deshalb ohne Wein zu. Wenn jedoch keine Kinder mitessen, kannst du nach Belieben natürlich Weißwein hinzufügen. Wenn du magst, kannst du ihn jedoch auch ersetzen. Das gelingt mit Apfelsaft. Du kannst den Apfelsaft auch zur Hälfte mit weißem Balsamico-Essig mischen, damit es nicht zu süß wird. Was auch immer du nimmst, ich verrate dir noch kurz, an welcher Stelle im Risotto Rezept die Flüssigkeit hinzugefügt wird: Sie wird zum Reis-Ablöschen verwendet, also bevor die Brühe hinzugefügt wird.Auf meinem Blog Breirezept findest du auch ein Süßkartoffel-Risotto für die ganze Familie, das Kinder sehr mögen und bei dem auch schon das Beikost-Baby mitessen darf.
Wie kochst du dein Risotto?



- Ohne Wein, damit alle mitessen können.
- Mit Wein, der gehört bei mir rein.
So wurde abgestimmt
Gesamtanzahl der Stimmen 7

A
57%
57%
B
43%
43%
Abwandlungen, um ein wenig Abwechslung ins Spiel zu bringen
Je nach Saison, Vorrat oder persönlichen Vorlieben lässt sich dein Risotto ganz unterschiedlich verfeinern. Deiner Kreativität und deinem Geschmack sind da keine Grenzen gesetzt. Ein paar Ideen dafür findest du sogar als extra Rezepte auf meinem Blog, die habe ich dir auch immer direkt verlinkt. Übrigens freue ich mich auch sehr darüber, wenn du in den Kommentaren schreibst, wie du das Rezept am liebsten abwandelst.- Mit Safran: Risotto Milanese ist vielleicht so etwas wie der Klassiker unter den Klassikern. Ein paar Fäden Safran sorgen für eine leuchtend goldgelbe Farbe und ein ganz besonderes Aroma.
- Mit Pilzen: Steinpilze, Pfifferlinge oder andere frische Pilze machen aus dem Grundrezept im Handumdrehen ein herrliches Pilzrisotto.
- Mit Zucchini: Mein Zucchini Risotto mache ich nicht nur, wenn ich gerade wieder eine große Zucchini-Ausbeute aus dem Garten habe. Auch sonst ist das Gericht ein Hit.
- Mit Erbsen und Lachs: Die Kombi kommt einfach immer gut an in meiner Familie. Deshalb gibt es öfter mal Erbsenrisotto mit Lachs.
- Mit Spargel: Sobald der erste Spargel da ist, landet bei uns gerne mal Spargelrisotto auf dem Tisch. Ich bereite es mit grünem Spargel zu.
- Low Carb Version: Du achtest auf eine kohlenhydratarme Ernährung? Dann ersetze den Reis durch fein zerkleinerten Blumenkohl. Wie das geht, zeige ich dir in meinem Rezept für Low Carb Risotto.
- Mit Kürbis: Wenn das orangefarbene Gemüse im Herbst wieder Saison hat, ist mein Kürbisrisotto eine wunderbare Wahl. Ich verwende dafür Hokkaido-Kürbis.
- Mit dem Thermomix: Du hast einen Thermomix in der Küche stehen? Dann mach’s dir noch einfacher und schnapp dir mein Rezept für Kürbisrisotto aus dem Thermomix .
- Mit Spinat und Gorgonzola: Hast du schon mal ein grünes Risotto gegessen? Falls nicht, probier es unbedingt mal aus. Der Spinat bringt Farbe rein und der Gorgonzola sorgt für einen intensiv-käsigen Geschmack.
Was passt dazu? Beilagen und Serviervorschläge
Risotto ist ziemlich vielseitig. Du kannst den Klassiker abwandeln, indem du andere Zutaten direkt mit ins Essen gibst. Dafür hast du ja gerade viele Ideen von mir bekommen. Du kannst die italienische Spezialität aber auch nach dem Original Rezept kochen und dann mit leckeren Beilagen servieren.Serviere Risotto doch mal mit:
- Ofengemüse
- Antipasti Gemüse
- Hähnchen Tomate-Mozzarella aus der Heißluftfritteuse
- Hähnchenbrust aus der Heißluftfritteuse
- Kalbsschnitzel oder Saltimbocca alla Romana
- Lachs aus dem Ofen
- Lachs aus der Heißluftfritteuse
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Im Kühlschrank aufbewahren: Das Risotto muss nach dem Kochen rasch in den Kühlschrank gestellt werden. Es sollte auf keinen Fall stundenlang bei Raumtemperatur herumstehen. Bei hohen Temperaturen solltest du es lieber noch schneller in den Kühlschrank packen. Dort hält es sich gut abgedeckt 1 bis 2 Tage. Warum es wichtig ist, Risotto immer gut gekühlt aufzubewahren? Weil sich sonst Keime ausbreiten können, die zu einer Lebensmittelvergiftung führen können. Man spricht auch vom Fried-Rice-Syndrom.Aufwärmen: Wärme das Reisgericht nur einmal auf und lass es dabei einmal komplett durcherhitzen. Es sollte dabei an allen Stellen auf über 70 Grad erhitzt werden. Das gelingt am besten in einer Pfanne oder im Kochtopf, da ein Essen in der Mikrowelle oft nur punktuell erhitzt wird. Am besten fügst du noch einen Schuss Brühe oder Wasser hinzu, damit es wieder schön cremig wird.
So lecker kannst du Reste weiterverarbeiten
Reste müssen unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden und können am nächsten Tag noch wunderbar weiterverarbeitet werden. Im Kühlschrank zieht das Risotto an und wird fester, sodass du daraus zum Beispiel noch gefüllte Reisbällchen (Arancini) machen kannst. Oder du formst aus den Resten kleine Puffer, die du auf einer Panierstraße panierst und dann in der Pfanne anrätst. Dann hast du leckere Risottopuffer, die du mit Kräuterquark und einem Salat (zum Beispiel Tomatensalat oder Gurkensalat) servieren kannst. Verrate mir gerne in den Kommentaren, was du mit Resten anstellst.Bewertungen
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