ColeslawColeslaw selber machen – einfach, leicht & lecker
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Coleslaw ist ein amerikanischer Krautsalat aus fein geschnittenem Weißkohl, Möhren und einem cremigen Dressing auf Mayo-Basis und seit meinem Besuch in Kalifornien einer meiner liebsten Salate. In den USA gehört er zu Burgern, Barbecue und Pulled Pork einfach dazu und steht in fast jedem Diner und BBQ-Restaurant als Beilage auf der Karte. Ausgesprochen wird er übrigens „Kohl-slo”. Anders als unser deutscher Krautsalat mit Essig und Öl schmeckt Coleslaw cremig, knackig und leicht süß-säuerlich.
So richtig verliebt habe ich mich in den Salat in Kalifornien. Meine Nichte Lara studiert in Fresno, und als ich sie dort besucht habe, waren wir im Westwoods BBQ & Spice Co. essen. In dem typisch amerikanischen Barbecue-Restaurant gibt es alles, was das BBQ-Herz begehrt: saftige Rippchen, Pulled Pork und natürlich Coleslaw als Beilage. Der amerikanische Krautsalat kam in einem kleinen Schälchen auf den Tisch und war so lecker, dass ich ihn restlos ausgelöffelt habe.
Zurück zu Hause wollte ich ihn unbedingt nachmachen. Als Ernährungsberaterin hat mich aber eine Sache gestört: In den meisten Rezepten steckt ziemlich viel Mayonnaise. Deshalb kommt bei mir Joghurt mit ins Dressing. So wird der Coleslaw schön cremig, aber weniger fettig und du kannst dir guten Gewissens eine zweite Portion nehmen.
Für mein Coleslaw Rezept brauchst du nur wenige Zutaten, die du in jedem Supermarkt bekommst. Zum Kohlschneiden reicht ein scharfes Messer völlig aus, ein Gemüsehobel ist nur ein nettes Extra. Und weil Weißkohl das ganze Jahr über zu haben ist, kannst du den Salat jederzeit zubereiten. Zum Grillen im Sommer genauso wie zur Brotzeit im Winter.
Unter dem Rezept verrate ich dir meine besten Tipps, damit dein Coleslaw richtig gut gelingt. Außerdem zeige ich dir viele Variationsideen, erkläre den Unterschied zum deutschen Krautsalat und sage dir, was zu Coleslaw passt und wie lange er sich hält.
Eine Bitte habe ich noch: Wenn du meinen Coleslaw ausprobierst, hinterlass mir gern eine Bewertung und einen Kommentar. Erzähl mir auch, ob du ihn klassisch oder mit einer meiner Variationen gemacht hast. So helfen deine Erfahrungen allen anderen, die den amerikanischen Krautsalat nachmachen möchten.
So richtig verliebt habe ich mich in den Salat in Kalifornien. Meine Nichte Lara studiert in Fresno, und als ich sie dort besucht habe, waren wir im Westwoods BBQ & Spice Co. essen. In dem typisch amerikanischen Barbecue-Restaurant gibt es alles, was das BBQ-Herz begehrt: saftige Rippchen, Pulled Pork und natürlich Coleslaw als Beilage. Der amerikanische Krautsalat kam in einem kleinen Schälchen auf den Tisch und war so lecker, dass ich ihn restlos ausgelöffelt habe.
Zurück zu Hause wollte ich ihn unbedingt nachmachen. Als Ernährungsberaterin hat mich aber eine Sache gestört: In den meisten Rezepten steckt ziemlich viel Mayonnaise. Deshalb kommt bei mir Joghurt mit ins Dressing. So wird der Coleslaw schön cremig, aber weniger fettig und du kannst dir guten Gewissens eine zweite Portion nehmen.
Für mein Coleslaw Rezept brauchst du nur wenige Zutaten, die du in jedem Supermarkt bekommst. Zum Kohlschneiden reicht ein scharfes Messer völlig aus, ein Gemüsehobel ist nur ein nettes Extra. Und weil Weißkohl das ganze Jahr über zu haben ist, kannst du den Salat jederzeit zubereiten. Zum Grillen im Sommer genauso wie zur Brotzeit im Winter.
Unter dem Rezept verrate ich dir meine besten Tipps, damit dein Coleslaw richtig gut gelingt. Außerdem zeige ich dir viele Variationsideen, erkläre den Unterschied zum deutschen Krautsalat und sage dir, was zu Coleslaw passt und wie lange er sich hält.
Eine Bitte habe ich noch: Wenn du meinen Coleslaw ausprobierst, hinterlass mir gern eine Bewertung und einen Kommentar. Erzähl mir auch, ob du ihn klassisch oder mit einer meiner Variationen gemacht hast. So helfen deine Erfahrungen allen anderen, die den amerikanischen Krautsalat nachmachen möchten.
Coleslaw
Zutaten für 5 Portionen
- 5 +
- 600 g Weißkohl (geputzt)
- ½ TL Salz
- 200 g Möhren
- 1 rote Zwiebel
Für das Dressing
- 100 g Mayonnaise
- 140 g Naturjoghurt (3,8% Fett)
- 2 EL weißer Balsamico Essig
- 1 TL Senf (mittelscharf)
- 1 TL Zucker
- ½ TL Salz
- 1 Prise Pfeffer
Zubereitung:
- Viertele den Weißkohl, schneide den Strunk großzügig heraus und schneide die Viertel quer in ca. 2 mm feine Streifen.
- Gib den Kohl mit dem Salz in eine große Schüssel und knete ihn 1–2 Minuten kräftig mit den Händen, bis er weicher wird. Lass ihn 5 Minuten ziehen. Hat sich am Boden Flüssigkeit gesammelt, gieß sie ab.
- Schäle die Möhren und raspele sie grob. Schäle die Zwiebel und schneide sie in kleine Würfel. Gib sie zu den Kohlstreifen.
- Verrühre für das Coleslaw Dressing die Mayonnaise mit Joghurt, weißem Balsamico Essig, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer. Gib es mit in die Schüssel.
- Verschließe die Schüssel mit einem Deckel und schüttle sie kräftig, bis alles gleichmäßig mit Dressing überzogen ist. Du kannst den Coleslaw sofort servieren oder abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen, am besten über Nacht. Rühre ihn vor dem Servieren noch einmal durch und schmecke ihn mit Salz und Pfeffer ab.
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Was gehört in einen Coleslaw Salat? Darauf solltest du bei den Zutaten achten
Ein original amerikanischer Coleslaw braucht nur wenige Zutaten. Umso wichtiger ist es, sie richtig auszuwählen:- Fester, frischer Kohl: Klassisch nimmst du Weißkohl. Achte beim Einkauf auf einen schweren Kopf mit fest anliegenden, knackigen Blättern. Weißkohl aus heimischem Anbau bekommst du fast das ganze Jahr über. Seine Erntesaison ist von Juni bis November. In den anderen Monaten gibt es ihn als Lagerware. Coleslaw kannst du also jederzeit zubereiten. Alternativ zum Weißkohl kannst du auch Spitzkohl nehmen. Er ist zarter und schneller fertig. Warum erkläre ich dir weiter unten bei meinen Variationsideen.
Im Rezept gebe ich das Gewicht des geputzten Kohls an, also ohne äußere Blätter und Strunk. Mein Kohlkopf war eher klein: Vor dem Putzen wog er 750 g, danach waren es noch genau die 600 g, die du für das Rezept brauchst. Je größer der Kopf, desto mehr fällt beim Putzen weg. Übrig gebliebenen Weißkohl kannst du wunderbar für Kohlrouladen oder Krautnudeln verwenden. - Möhren für Farbe und Süße: Möhren bringen Farbe in die Schüssel und eine natürliche Süße, sodass ich im Dressing mit weniger Zucker als im amerikanischen Original auskomme.
- Rote Zwiebel statt weißer: Rote Zwiebeln sind milder, leicht süßlich und dominieren den Salat nicht. Wegen ihrer intensiven Farbe fallen sie allerdings auch schneller auf, was das ein oder andere Kind vom Salat abhalten könnte.
- Joghurt mit 3,8 % Fett: Er macht das Dressing cremig und frisch. Fettarmer Joghurt ist dünner, damit wird der Salat schneller wässrig.
- Der richtige Essig: Weißer Balsamico Essig gibt eine milde Säure und lässt das Dressing schön hell. Dunkler Balsamico würde es bräunlich färben. Alternativ kannst du auch Weißweinessig oder Apfelessig verwenden.
Das Coleslaw Dressing: cremig, aber leichter
In vielen amerikanischen Rezepten besteht das Coleslaw Dressing fast nur aus Mayonnaise. Ich ersetze einen Teil davon durch Joghurt. So bleibt der amerikanische Krautsalat schön cremig, hat aber deutlich weniger Fett und schmeckt frischer. Senf, etwas Zucker, Salz und Pfeffer sorgen für die typische süß-säuerliche Balance.Andere Dressing-Basis: Statt Joghurt kannst du auch Buttermilch, saure Sahne, Schmand oder Crème fraîche verwenden. Mit Buttermilch wird das Dressing frischer und flüssiger, mit Schmand oder Crème fraîche noch cremiger und gehaltvoller.
Mit Miracel Whip oder Salatcreme: Du kannst die Mayonnaise auch ganz oder teilweise durch Miracel Whip oder eine leichte Salatcreme ersetzen. Beides hat weniger Fett als klassische Mayo.
Coleslaw ohne Mayo: Du möchtest auf Mayonnaise ganz verzichten? Dann ersetze sie durch griechischen Joghurt. Er ist cremiger als normaler Joghurt und sorgt trotzdem für die typische Konsistenz.
Vegan: Mit veganer Mayonnaise und ungesüßtem Pflanzenjoghurt gelingt dir der Coleslaw auch ganz ohne tierische Zutaten.
Wie magst du Coleslaw am liebsten?



- Klassisch mit viel Mayo
- Leichter mit Joghurt
- Ganz ohne Mayo
So wurde abgestimmt
Gesamtanzahl der Stimmen 5

B
60%
60%
A
40%
40%
C
0%
0%
Meine 5 besten Tipps für das perfekte Coleslaw Rezept
- Kohl ganz fein schneiden: Je dünner die Kohlstreifen, desto zarter wird dein Coleslaw. Ich schneide den Kohl einfach mit einem großen, scharfen Messer. Mit einem Gemüsehobel geht es noch etwas schneller.
- Ordentlich kneten: Roher Weißkohl ist ziemlich fest. Wenn du ihn mit etwas Salz kräftig durchknetest, werden die Fasern weicher und der Kohl dadurch zarter.
- Dressing separat anrühren: Rühre das Dressing in einer extra Schüssel an und schmecke es ab, bevor es an den Kohl kommt. So findest du leichter die perfekte Balance aus süß und sauer.
- Schütteln statt rühren: Gib alles in eine Schüssel mit Deckel und schüttle sie kräftig. So verteilt sich das Dressing auch gut zwischen den einzelnen Kohlstreifen.
- Geduld lohnt sich: Du kannst den Coleslaw direkt nach der Zubereitung genießen. Noch besser schmeckt er aber, wenn er ein paar Stunden im Kühlschrank oder über Nacht durchziehen kann. Dann verbinden sich die Aromen und der Kohl wird noch zarter.
Zubereitung im Thermomix oder Monsieur Cuisine
Du hast einen Zaubertopf? Dann kannst du dir das Schneiden sparen. Gib die 600 g Weißkohl in groben Stücken auf drei Etappen in den Mixtopf und zerkleinere jede Portion etwa 4–5 Sekunden auf Stufe 5. Die Möhren kannst du ebenfalls in Stücken zerkleinern. Fülle alles in eine große Schüssel um und bereite den Coleslaw wie im Rezept beschrieben zu. Du hast dann eher gehackten Kohl und nicht so hübsche Streifen wie beim Schneiden oder Hobeln von Hand, sparst dir dafür aber Zeit und Kraft.Variationsideen für den amerikanischen Krautsalat
Mein Coleslaw Rezept lässt sich ganz einfach an deinen Geschmack anpassen. Hier kommen meine liebsten Ideen:- Mit Spitzkohl: Spitzkohl ist zarter als Weißkohl und muss deshalb nicht kräftig geknetet werden.
- Mit Rotkohl: Ersetze einen Teil des Weißkohls durch Rotkohl. Das bringt einen tollen Farbkontrast in die Schüssel.
- Mit Apfel: Ein geraspelter, säuerlicher Apfel macht den Coleslaw besonders frisch, denn Apfel und Möhre sind einfach immer ein tolles Duo.
- Mit Ananas: Gib ein paar Ananasstücke dazu. Sie bringen Süße und machen aus dem Klassiker einen Hawaiian Coleslaw.
- Mit Cranberries: Getrocknete Cranberries sorgen für fruchtige Farbtupfer und passen gut zur leichten Säure im Dressing.
- Mit Meerrettich: Ein Teelöffel Meerrettich im Dressing bringt eine angenehme Schärfe, die vor allem gut zu Fisch passt.
- Mit Selleriesalz: In den USA wird Coleslaw oft mit Selleriesamen gewürzt. Bei uns bekommst du statt der Samen leichter Selleriesalz. Wenn du den Geschmack von Farmersalat oder meinem Sellerie-Apfel-Salat magst, wirst du diese Variante lieben.
- Wie bei KFC: Der Coleslaw aus der Fast-Food-Kette ist sehr fein gehackt, deutlich süßer und cremig-mild. Ins Dressing gibst du einen Schuss Buttermilch und Zitronensaft statt Balsamico Essig sowie eine Prise Paprikapulver und etwas mehr Zucker. Lass den Salat dann am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen.
Was ist der Unterschied zu Krautsalat und Farmersalat?
Den Unterschied zum deutschen Krautsalat kennst du schon aus der Einleitung: Bei uns wird Weißkohl klassisch mit Essig und Öl angemacht und oft mit Kümmel gewürzt. Beim amerikanischen Coleslaw sorgt dagegen ein cremiges Dressing auf Mayo-Basis für den typischen Geschmack.Vielleicht erinnert dich der amerikanische Krautsalat auch an den Farmersalat aus der Feinkosttheke. Auch er wird cremig angemacht, besteht aber nicht aus Kohl, sondern aus Sellerie, Apfel und Möhre.
Übrigens: Der Name Coleslaw stammt vom niederländischen „koolsla”, was so viel wie Kohlsalat bedeutet. Vermutlich haben niederländische Einwanderer ihn mit nach Amerika gebracht.
Was passt zu Coleslaw? Passende Anlässe und Gerichte
Im amerikanischen Diner und in fast jedem Burger-Restaurant kannst du eine Portion Coleslaw als Beilage in einem Extra-Schälchen bestellen. Er ist so vielseitig, dass er sich zu vielen Gerichten und Anlässen eignet. Hier verrate ich dir, wann der amerikanische Krautsalat bei uns auf den Tisch kommt.Beim Brunch: Wenn wir ausgiebig frühstücken, stelle ich gern verschiedene Feinkostsalate mit auf den Tisch. Der Coleslaw mit Möhren passt dann wunderbar neben meinen Eiersalat und den Geflügelsalat mit Mandarinen. Ich esse ihn sehr gern auf Brot, Brötchen oder Baguette.
Als Beilage beim Abendbrot: Auch zur Brotzeit am Abend macht sich eine Schüssel amerikanischer Krautsalat wunderbar und sorgt dafür, dass alle am Tisch nochmal eine Ladung Ballaststoffe zu sich nehmen. Als Ernährungsberaterin freut mich das natürlich besonders, denn gerade abends fehlt beim Brot oft das Gemüse.
Beim Barbecue: In den USA ist Coleslaw schon seit über 140 Jahren die Beilage zum Barbecue schlechthin. Der Barbecue-Historiker Robert F. Moss hat ihn bereits bei einem Barbecue im Jahr 1880 nachgewiesen. In den Südstaaten kommt er gar nicht erst neben das Fleisch, sondern direkt mit aufs Pulled-Pork-Sandwich. Ein Sandwich ohne Krautsalat gilt dort sogar als „nackt”. Und das hat einen guten Grund: Der knackige, leicht säuerliche Salat ist der perfekte Gegenspieler zu zartem, rauchigem Fleisch und süßer Barbecue-Sauce. Deshalb darf er auch bei unseren Grillabenden nicht fehlen.
Als Partysalat: Coleslaw ist ein echter Allrounder fürs Buffet und macht sich gut beim Geburtstag und der Gartenparty. Besonders praktisch ist, dass du ihn schon am Vortag zubereiten kannst. Über Nacht zieht er richtig schön durch.
Für Kinder: Bei uns gibt es ab und zu einen Burger-Abend, an dem sich alle ihre Brötchen selbst belegen. Der Coleslaw steht dann oft in einer Schüssel neben Tomaten, Gurke und Käse und jeder nimmt sich, so viel er mag. Wer Krautsalat sonst eher skeptisch beäugt, probiert ihn so viel lieber. Mein Tipp: Lass deine Kinder bei der Zubereitung den Kohl kneten. Das macht Spaß und was man selbst „gematscht” hat, wird auch gegessen.
In diesen Kombinationen essen wir Coleslaw gern:
- auf Pulled Pork im Burger-Brötchen oder als Sandwich
- zu Burgern aller Art, auch vegetarisch
- auf Hot Dogs, ganz amerikanisch mit Chili, Senf und Röstzwiebeln
- zu Spare Ribs, Chicken Wings oder Hähnchenschenkeln aus dem Backofen
- zu Bratwurst vom Grill oder aus der Heißluftfritteuse
- zu Schnitzel oder Buletten
- zu Backfisch oder gegrilltem Fisch
- zu Bratkartoffeln, Wedges oder Airfryer-Pommes
- im Pastrami-Sandwich, wo er für einen knackigen Kontrast sorgt. Das machen wir aber nie selbst, sondern bestellen es auf Reisen oder im KaDeWe in Berlin.
Ist amerikanischer Krautsalat gesund?
Als Ernährungsberaterin schätze ich mein Rezept auf jeden Fall gesünder ein als die meisten Varianten aus dem Diner. Weißkohl ist kalorienarm und liefert reichlich Ballaststoffe und Vitamin C. Die Möhren steuern noch Beta-Carotin bei. Weil ich einen Teil der Mayo durch Joghurt ersetze, hat der Salat deutlich weniger Fett.Mit rund 12 g Kohlenhydraten pro Portion passt Coleslaw auch gut zu meinen Low Carb Rezepten. Wenn du noch weniger Kohlenhydrate möchtest, lass einfach den Zucker weg oder nimm etwas weniger Möhren.
Vorbereiten und Aufbewahren
Am besten schon am Vortag: Coleslaw ist der perfekte Salat zum Vorbereiten. Über Nacht zieht er richtig schön durch und schmeckt dann sogar noch besser. So hast du am Grilltag oder vor der Party eine Sache weniger auf deiner To-Do-Liste stehen.Dein Coleslaw ist zu wässrig? Das liegt meistens am Kohl, der Wasser zieht. Deshalb knete ich ihn mit etwas Salz und gieße die Flüssigkeit ab, falls sich welche sammelt. Auch fettarmer Joghurt macht den Salat schneller wässrig. Greife deshalb zu Joghurt mit 3,8 % Fett. Hat sich trotzdem Flüssigkeit gebildet, dann rühre den Salat einfach durch oder gieß sie ab.
So lange hält Coleslaw: Gut abgedeckt oder in einer Box mit Deckel hält er sich im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage. Bei meinem Test hatte sich nach 24 Stunden höchstens ein Teelöffel Flüssigkeit am Boden gesammelt. Abgießen war nicht nötig: Einmal umrühren und der Salat war wieder schön cremig. Wie viel Wasser der Kohl zieht, kann aber je nach Kohlkopf etwas schwanken.
Nicht zu lange in der Sonne: Wenn du den Coleslaw zum Grillfest mitbringst, stell ihn nicht zu lange ungekühlt ab. Schon ab 7 °C können sich Keime in Lebensmitteln vermehren, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung. Wegen der Mayonnaise und des Joghurts gehört er deshalb wie Omas Nudelsalat zwischendurch in den Kühlschrank oder in eine Kühltasche mit Kühlakkus.
Einfrieren? Lieber nicht: Coleslaw einzufrieren, kann ich nicht empfehlen. Das Dressing trennt sich beim Auftauen und der Kohl wird matschig. Da der Salat aber so schnell gemacht ist, kannst du ihn ganz einfach frisch zubereiten.
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